Eigentlich ist um 18 Uhr Feierabend, aber dann ruft plötzlich noch ein Kunde an oder die letzte Besprechung verzögert sich. Der geplante Besuch im Fitnessstudio fällt aus. Für viele Führungskräfte ist das keine Ausnahme, sondern ein wiederkehrendes Problem. Dabei braucht es für regelmäßige Bewegung gar nicht immer einen freien Abend. Wenn das Training clever geplant ist, geht es auch anders.
Wer ständig zwischen Besprechungen und anderen Verpflichtungen wechselt, kann selten jeden Dienstag um dieselbe Uhrzeit trainieren. Mit einem individuellen Personal Training für Führungskräfte lässt sich die Situation ändern. Die Termine und Übungen werden durch den Trainer genau an den Kunden angepasst, inklusive Berücksichtigung des Trainingszustands.
Bei einem persönlichen Training lässt sich beispielsweise vereinbaren, dass in besonders arbeitsreichen Wochen kürzere Einheiten stattfinden. Wer regelmäßig auf Geschäftsreise ist, kann sich Übungen zeigen lassen, für die weder Fitnessstudio noch umfangreiche Geräte erforderlich sind.
Ein großer Vorteil liegt darin, dass man seltener aufgrund von fehlender Motivation absagt, wenn der Termin schon im Kalender steht.
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Für einen gesundheitlichen Nutzen müssen Führungskräfte nicht jeden Tag ins Fitnessstudio gehen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Erwachsenen pro Woche mindestens 150 bis 300 Minuten Bewegung mit moderater Intensität. Bei intensiver Belastung reichen laut WHO 75 bis 150 Minuten. Hinzu kommt muskelkräftigendes Training an mindestens zwei Tagen.
Diese Zeiten müssen nicht am Stück absolviert werden. Wer mittags eine halbe Stunde zügig spazieren geht, hat bereits einen Teil seines Wochenpensums geschafft. Auch der Weg zur Arbeit lässt sich möglicherweise nutzen, etwa wenn eine Teilstrecke mit dem Fahrrad zurückgelegt wird.
Nach mehreren Stunden am Schreibtisch kann gezieltes Krafttraining eine sinnvolle Ergänzung sein. Dabei muss es nicht immer ein Fitnessstudio mit zahlreichen Geräten sein. Viele Übungen funktionieren auch mit dem eigenen Körpergewicht.
Ein typisches Beispiel sind Kniebeugen, die völlig ohne Ausrüstung funktionieren. Gleiches gilt für Liegestütze, die mit einer erhöhten Unterlage vereinfacht und anfängertauglich gemacht werden können.
Bei einem Personal Training kann die Bewegungsausführung direkt überprüft werden. Das ist besonders interessant, wenn jemand nach einer längeren Sportpause wieder beginnt. Wer Schmerzen oder gesundheitliche Einschränkungen hat, sollte vor dem Einstieg ärztlich klären lassen, welche Belastung geeignet ist.
Ein geplatzter Trainingstermin muss nicht bedeuten, dass in dieser Woche überhaupt kein Sport mehr stattfindet. Wer ursprünglich eine Stunde eingeplant hatte, kann möglicherweise am nächsten Morgen noch 20 Minuten unterbringen.
Dafür hilft es, einige kurze Übungen zu kennen, die sich ohne Vorbereitung durchführen lassen. Eine kleine Trainingseinheit im Hotelzimmer ist auf einer Geschäftsreise oft leichter umzusetzen als die Suche nach einem geeigneten Fitnessstudio.
Vorteil von einem Termin direkt am Arbeitsplatz: Die Anfahrt fällt weg und damit spart man sich wichtige Zeit.
Beim Sport geht es nicht zwingend um eine Gewichtsreduktion, sondern oft vor allem um Kraftaufbau und Optimierung der Leistung. Zu Beginn sollte man das mit dem Physiotherapeuten absprechen und das Training entsprechend entwickeln. Anfangs können zwei Termine pro Woche reichen, die Erfolge lassen sich schnell anhand der Trainingsdaten messen. Wo zu Beginn nur zwanzig Minuten Ergometertraining möglich waren, sind es nach sechs Wochen vielleicht schon vierzig. Solche Zahlen verraten, ob der Erfolg tatsächlich einsetzt.
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