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Funktionen der Fitnesstracker

Gesundheitsvorsorge und Aktivitätsanalyse

Wer gerne Sport betreibt, hat sich schon mit dem Thema der Pulsuhr auseinandergesetzt, die gerade beim Laufen spannende Werte bieten kann. Aus der Idee, den Puls während des Laufens stets präsent zu haben, entstanden viele weitere Ideen mit Trainingsprogrammen wie dem Intervalltraining sowie Protokollierung anderer Sportarten und/oder Aktionen. Aus der Pulsuhr wurde die Sportuhr, die auch mitzählt, wenn man Einkaufen geht und der nächste Schritt wurde mit den Fitnesstrackern erzielt.

Unterschied Pulsuhr und Fitnesstracker

Der Weg von der Pulsuhr zum Fitnesstracker ist gar nicht einmal so ein weiter, aber die Funktionen sind viel umfangreicher. Mit der Pulsuhr kann man auch beim Radfahren den Puls messen und die Dauer der sportlichen Betätigung erheben, jedoch meistens hat man sich für eine solche Uhr entschieden, wenn es um das Laufen geht. Gerade beim Laufen kann man sich schnell täuschen und ist gar nicht so gut unterwegs wie vermutet oder viel besser unterwegs als angenommen. Die Pulsuhr zeigt sowohl, wie belastet man ist und bietet die Zwischenzeiten an.

Mit der Sportuhr hat man dieses Prinzip erweitert und kann verschiedenste Aktivitäten messen, etwa auch den Puls beim Liegestütz oder beim dreistündigen Wandern. Wer mag, kann auch seinen Schlaf überprüfen lassen und so feststellen, wie erholsam die letzte Nacht in Wirklichkeit war. Das ist nicht für jeden interessant, bietet aber eine spannende Rückmeldung über die Erholung an.

Fitnesstracker im Alltag nutzenBildquelle: pixabay.com / StockSnap

Damit ist man beim Fitnesstracker aber auch schon angelangt. Während die klassische Pulsuhr eine bestimmte sportliche Aktivität hinterfragen hilft, ist der Fitnesstracker auch dann interessant, wenn man gar nicht laufen geht. Eine Person, die im Krankenhaus im Rahmen der Arbeit sehr viele Schritte absolviert, kann die ehemals vorgeschlagenen 10.000 Schritte pro Tag locker erreichen, ohne es zu wissen. Trägt man einen Tracker, dann weiß man es. Der Puls wird auch gemessen, wobei je nach Gerät alle zwei Sekunden oder in einem anderen Intervall erhoben wird, wie viele Schläge gerade gezählt werden. Ob nun sein Messgerät als Sportuhr oder als Fitnesstracker sowie mit anderen Namen angeboten wird, spielt keine Rolle. Beim Spielen mit Kindern, beim Laufen, Radfahren und Schwimmen und auch in der Nacht wird protokolliert, welche Aktivitäten man setzt und wie gut man in Form ist.

Fitnesstracker: Sinn und Style

Wozu verwenden so viele Leute eigentlich einen Fitnesstracker? Es ist natürlich auch ein Trend, auf den man aufspringen will, aber geht man zurück zur normalen Pulsuhr und stellt sich einen Läufer vor, der länger nicht aktiv war (Verletzung, keine Zeit, etc.), dann gibt es eine spannende Geschichte. Er startet die Pulsuhr beim ersten Lauf nach längerer Zeit und hat vielleicht einen hohen Puls von 80 Schlägen. Am zweiten Tag, unabhängig davon, wie lange er am Vortag laufen konnte, hat der Puls einen Wert von 75. Schon ein Tag Fitness verbessert die Werte deutlich.

Geht man jetzt auf weniger sportliche Leute ein, dann ermöglicht der Fitnesstracker, einen Monat zu hinterfragen, wie aktiv man ist oder man vielleicht noch mehr machen sollte. Wer viel im Beruf geht, hat andere Werte wie jener, der den ganzen Tag vor dem Computer sitzt und kaum Bewegung durchführt. Nun hat man Vermutungen, wie aktiv man ist, wissen wird man es aber erst, wenn man die Zahlen kennt. Deshalb wählen viele Leute den Einsatz der Sportuhren und/oder Fitnesstracker.

Diese Geräte lassen sich auch individuell gestalten. Geräte wie Fitbit Air von Google kann man mit einem alternativen Fitbit Air armband kombinieren, um andere Farben oder auch anderes Material für den Tragekomfort zu wählen. Von den Funktionen her ändert sich nichts, aber man kann etwa auch Armbänder wählen, die besser zum Berufsalltag passen und nicht so auffallen oder die besonders widerstandsfähig sind. Sie lassen sich auch an unterschiedlicher Stelle tragen, abhängig davon, ob man gerade eine sportliche Aktivität startet oder ob man im Büro sitzt und seiner Arbeit nachgeht.

Zudem kann es große Freude bereiten, wenn nicht alle Tracker gleich aussehen und man seine Lieblingsfarbe wählen kann. Verschiedene Materialien stehen auch zur Verfügung.

Höhere Motivation durch die Fitnesstracker

Nichts freut mehr als ein kleines Erfolgserlebnis. Fragen Sie eine Läuferin, die gerade eine gemütliche Laufrunde von acht Kilometern absolvieren konnte und von der Sportuhr oder dem Fitnesstracker die Meldung bekommt, dass man sein Tagesziel erreicht hat. Natürlich kann das jeden Tag der Fall sein, aber man freut sich trotzdem, etwas erreicht zu haben.

Blick auf den FitnesstrackerBildquelle: pixabay.com / StockSnap

Menschen, die sich eingestanden haben, dass sie mehr tun sollten oder die mit ihrem Gewicht erste Probleme bekommen, können ebenfalls eine höhere Motivation aus der Protokollierung schöpfen, denn wenn sie sehen, dass der Puls von Tag zu Tag ruhiger, die Schrittsumme im Gegensatz dazu höher wird, ist das ein Antrieb, weiterzumachen. Hier müssen nicht drei Kilometer geschwommen oder acht Kilometer gelaufen werden, viel Bewegung am Arbeitsplatz und eine Abendrunde spazieren kann schon reichen. Diese Erfahrung haben viele Trägerinnen und Träger solcher Tracker bereits sammeln und weitererzählen können. So erklärt sich auch das große Interesse an den Geräten.

Das hat auch damit zu tun, dass die Gesundheit generell heute wichtiger bewertet wird als vor einigen Jahrzehnten. Man muss es nicht übertreiben, aber sich fit zu halten und seinen Puls zu senken, ist schon ein gutes Ziel. Gelingt es dadurch auch, besser zu schlafen und sich leichter zu erholen, dann ist es überhaupt ein perfekter Antrieb, weiterzumachen.

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