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Skispringen 2. Durchgang als Finale des Wettbewerbs

Zweiter Durchgang: Ermittlung des Siegers

Nachdem der erste Durchgang im Skispringen absolviert ist, kennt man zwei Faktoren: erstens weiß man, wer die 30 Springer sind, die für den zweiten Durchgang qualifiziert sind und zweites, wer der Beste im ersten Durchgang war.

Das Finale im Skispringen

Der Beste hatte die meisten Punkte erhalten und liegt in Führung. Er hat damit die große Chance, diesen Bewerb für sich zu entscheiden. Gibt es zufälligerweise am 30. Platz mehr als einen Springer, dann wird das Feld erweitert, beispielsweise auf 31, wenn zwei am 30. Platz mit gleicher Punktezahl liegen. Das ist aber selten der Fall.

Daher haben die Springer, wenn sie im 30er-Feld landen, automatisch zumindest einen Weltcuppunkt erreicht. Der zweite Durchgang hält sich nicht an die Weltcupreihenfolge wie der erste, sondern es wird das Ergebnis des ersten Durchgangs gestürzt, was bedeutet, dass der Skispringer auf Platz 30 den Durchgang eröffnet und der Beste des ersten Durchgangs springt als Letzter. Damit bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten. Innerhalb dieses Durchgangs ist die Zeitspanne geringer, weil es nur noch 30 Skispringer sind, die teilnehmen können, daher ändert sich üblicherweise das Wetter nicht so gravierend. Dennoch kann der Wind umschlagen und das Klassement stark modifizieren.

Üblicherweise setzen sich aber die besten im zweiten Durchgang durch. Durch den länger andauernden ersten Durchgang kann es schon Wetterunterschiede gegeben haben. Es passiert doch häufiger, dass junge Springer, die früh an der Reihe waren, eine Topplatzierung erzielen konnten, weil die Windbedingungen optimaler waren als bei den besten am Schluss des Feldes. Durch den zweiten Durchgang relativiert sich dies aber und viele dieser überraschend weit vorne liegenden Springer rutschen stark zurück.

Siegerentscheidung im Springen

Gewonnen hat, wer nach zwei Durchgängen die meisten Punkte erreichen konnte. Das muss nicht unbedingt jener Skispringer sein, der am weitesten gesprungen ist, denn die Haltungsnoten, die Windpunkte und die Punkte für die Anlauflänge sind ebenfalls zu berücksichtigen.

Ein Sonderfall im Skispringen kann auch eintreten, nämlich die Absage des zweiten Durchgangs. Das kommt immer wieder einmal vor, weil das Wetter zu launisch wird, der Wind zu stark ist oder es so stark schneit, dass sogar das Abfahren der Ablaufspur gefährlich wird. In dem Fall kann es passieren, dass die Wertung des ersten Durchgangs zum Endergebnis wird und der zweite Durchgang nicht stattfindet. Das gilt auch dann, wenn schon ein paar Leute den zweiten Durchgang absolviert hatten. Aber auch dann gibt es volle Weltcuppunkte, als ob zwei Durchgänge durchgeführt worden wären.

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Der Wettbewerb im professionellen Skispringen beginnt lange vor dem ersten Sprung, denn es muss einmal geklärt werden, wer die Teilnehmer sein können und dürfen. Die Altersbegrenzung spielt dabei eine Rolle. Die zugelassenen Skispringer nehmen dann am Training teil und absolvieren schließlich auch die Qualifikation, wobei bei dieser die Reihung der Springer nach der Weltcup Rangliste erfolgt.

Das Springen selbst erfolgt mit einem Probesprung ohne Wertung, ehe mit dem 1. Durchgang und dem Finale im 2. Durchgang die Entscheidung im Wettbewerb gesucht wird. Eine wichtige Rolle vom Training bis zum 2. Durchgang spielen immer die Vorspringer mit der Aufgabe, etwa bei unsicheren Windbedingungen ihre Eindrücke zu vermitteln. So kann man auch besser die Anlauflänge bestimmen.

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Skispringen 2. DurchgangArtikel-Thema:
Skispringen 2. Durchgang als Finale des Wettbewerbs
letztes Datum:
13. 09. 2020

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