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Bogey und Golf-Wertungen

Bogey: ein Schlag mehr benötigt als vorgesehen

Das Birdie ist ein schöner Erfolg am Golfplatz, wenn man mit einem Schlag weniger den Ball ins Loch spielen hat können als vorgesehen war. Das genaue Gegenteil ist das Bogey, bei dem man einen Schlag mehr benötigt und damit bei den anderen Löchern kämpfen muss, um mit Par den Golfplatz verlassen zu können.

Einen Schlag zuviel verbraucht

Par repräsentiert auf dem Golfplatz die Vorgabe für das Loch und den Platz. Ein Par 4-Loch bedeutet, dass man vom Abschlag bis zum Einlochen genau vier Schläge brauchen sollte. Die Summe aller 18 Löcher ergibt die Par-Vorgabe für den gesamten Golfplatz, der meist als Par 72 gegeben ist, manchmal gibt es auch Par 70 oder Par 71. Hat man nun das Par 4 mit drei Schlägen geschafft, dann hat man ein Birdie erreicht und einen Schlag eingespart. Das Bogey ist in der anderen Richtung zu sehen und bedeutet, dass man statt der vorgesehenen vier Schläge deren fünf gebraucht hat, bis man den Golfball im Loch unterbringen konnte.

Das Bogey ist dabei nicht auf bestimmte Löcher beschränkt. Es kann bei einem Par 3-Loch sehr wohl passieren, dass man vier Schläge braucht und das passiert Profis oft genug. Besonders gefährdet ist man bei einem Par 3-Loch, bei dem sich die Fahne auf einer kleinen Insel befindet, sodass man jederzeit die Chance hat, das Wasser davor oder dahinter zu treffen und schon muss man Strafschläge in Kauf nehmen.

Auf Profiebene ist das Bogey beim Par 5 seltener anzutreffen. Es ist genauso möglich, aber da man meist mit vier Schlägen ein Loch spielen kann, hat man eine gewisse Reserve. Doch starker Wind, Unsicherheit oder einfach ein schlechter Tag kann diese Überlegung schnell ad absurdum führen und man braucht sechs statt der vorgesehenen fünf Schläge und hat ein Bogey kassiert. Damit ist man noch nicht draußen, aber man hat eigentlich eine Chance für ein Birdie in das Gegenteil umgewandelt und steht mehr unter Druck.

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