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Golf Blind Hole

Nicht einsehbares Loch beim Golfspiel

Der Golfplatz bietet verschiedene Situationen an, die vom Grundkonzept der einzelnen Golfbahnen ausgelöst sein können, die aber auch durch eine spezielle Spielsituation entstehen können. Eine solche Situation ist unter anderem das sogenannte Blind Hole oder auch übersetzt das blinde Loch, wobei damit nicht die Sehfähigkeit des Loches gemeint ist.

Blind Hole am Golfplatz

Ein Blind Hole ist dann gegeben, wenn man als Spieler das Ziel nicht direkt sehen kann. Dabei gibt es vor allem zwei Spielsituationen, in denen dies zutreffen kann. Eine Situation ist beim Abschlag oder auch beim Annäherungsschlag, wenn die Lochbahn am Golfplatz um eine Kurve verläuft und man daher durch optische Hindernisse wie Waldstücke nicht sehen kann, wo sich genau die Fahne befindet. Eine genaue Kenntnis der Lage ist daher erforderlich, um den Schlag entsprechend anbringen zu können, damit der Ball auch wirklich dorthin fällt, wo man ihn gerne haben würde.

Eine andere Situation ist vor allem dann gegeben, wenn man es mit einem natürlichen Hindernis rund um das Grün zu tun hat. Das ist meist dann gegeben, wenn der Annäherungsschlag misslang und man mit seinem Golfball im Sandbunker gelandet ist. Ist dieser Bunker auf einem steileren Gelände angebracht, kann es sein, dass man die Fahne nicht sieht, weil zwischen der Fahne als Ziel des Spiels und dem Ball als aktuellen Standort ein kleiner Hügel ruht, der die Sicht behindert. Daher ist die genaue Betrachtung des Zieles in Kombination mit den aktuellen Möglichkeiten beim Bunkerschlag zu überdenken.

Es gibt aber auch die Variante des Blind Hole ohne Sandbunker, wenn es sich um ein sehr welliges Grün handelt und der Ball zu weit links gespielt wurde, während die Fahne ganz rechts aus Sicht des Fairways angelegt ist. In dem Fall kann es auch sein, dass ein kleiner Hügel im Weg ist und man die Fahne nicht direkt sehen kann.

Blind Hole und Golfspiel

Die Herausforderung bei all diesen Spielsituationen ist darin zu sehen, dass man den Schlag so gut anbringen muss, als ob man freie Sicht auf das Ziel haben würde. Hier ist vor allem viel Erfahrung gefragt, aber auch Vorkenntnisse können weiterhelfen, um nicht zu viele Schläge im Ergebnis zu verlieren.

Wesentlich ist auch, dass man die Rahmenbedingungen berücksichtigt. Dabei ist vor allem natürlich der Wind gemeint, aber auch Wasserhindernisse sind eine Gefahr, die man bedenken muss, wenn man um die Ecke oder über einen Hügel spielen muss oder möchte.

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Eine Besonderheit ist abseits vom Par 4 das kurze Par 3-Loch, bei dem es doch manchmal gelingt, mit einem Schlag das Loch direkt zu treffen und dann hat man das oft umjubelte Hole in One geschafft. Eine andere besondere Situation ist das Blind Hole, das blinde Loch übersetzt. Allerdings ist nicht das Loch blind, sondern man kann es als Spieler nicht sehen, weil eine Welle dazwischen den direkten Blickkontakt verhindert. Das macht den Schlag nicht einfacher.

Die Art des Schlages führt zu besonderen Techniken und damit zu verschiedenen Namen. Der Chip ist ein solcher Schlag mit Schnitt, der Slice ist eine weitere Variante. Manchmal muss man einen Haken schlagen und spielt daher den Hook und manchmal auch den Lob mit hohem Bogen. Auch der Pitch wird öfter genannt und die Schnittart auch besprochen wie etwa mit Backspin, womit die Reaktion des Balles beschrieben wird. Fade ist ein nicht so bekannter Ausdruck angelehnt am Slice und mit Recovery umschreibt man den Rettungsschlag nach einem missglückten Schlag.

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Golf Blind HoleArtikel-Thema:
Golf Blind Hole
letztes Datum:
08. 09. 2020

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