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Mountainbiking als Radsport im Gelände

Rennen im Gelände auf dem Mountainbike

Der Radsport hat eine lange Tradition und zwar nicht nur des Fahrrads wegen als Transportmittel der letzten Jahrhunderte, sondern auch als Spitzensport, wenn man an die klassischen Eintagesrennen in Belgien, Frankreich, Italien oder in den Niederlanden denkt. Manche dieser Rennen sind schon im 19. Jahrhundert ausgetragen worden - aber es waren immer die Straßenräder, die zum Einsatz kamen.

Entwicklung der MTB-Bewerbe

In den 1970er-Jahren entwickelten sich neue Trends im Radsport. Zuerst wurde das BMX-Fahrrad entdeckt, mit dem Kunststücke auf der Betonbahn gezeigt werden konnten und auch Geländetauglichkeit möglich wurde. Nicht nur bei Kindern war das Rad beliebt, auch die Erwachsenen wollten zeigen, was sie können. Aus diesem Rad, das schon in den 1960er-Jahren in den USA erstmals eingesetzt wurde, entwickelte sich eine weitere Trendsportart, die einen richtigen Hype erlebte - das Mountainbiking.

Grundlage war das Mountainbike, ein Fahrrad, das zwar auf der Straße wie das Rennrad genutzt werden kann, das aber klar unterlegen war. Veränderte man die Grundlage von der Landstraße auf Forststraßen, Wanderwege oder ausgesprochene Rennstrecken im Gelände, dann war das Rennrad nicht mehr zu gebrauchen, denn die Anforderungen verlangten nach einem stabileren Fahrrad - dem Mountainbike. Dabei muss das Mountainbike nicht zwangsläufig ein schweres Rad sein. Moderne Räder bestehen aus Aluminium oder einer Legierung aus Chrom und Molybdän, die als Chromoly-Stahl angeboten wird und damit sind die Räder mit etwa zehn Kilogramm auch nicht viel schwerer als die Rennräder, die im Profilager etwa sieben Kilogramm wiegen.

Der große Unterschied zwischen dem Straßenradsport und dem Mountainbiking ist tatsächlich das Gelände und damit die Art und Weise, wie man sich bewegt. Auf der Straße sitzt man stets auf gleiche Weise auf dem Rad und versucht mit regelmäßigen Bewegungsabläufen eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen und zu halten. Nur bei steilen Rampen bergauf steigen viele Fahrer aus dem Sattel, um mit mehr Kraft das Rad anzutreiben.

Beim Mountainbiking gibt es die verschiedensten Situationen, die sich rasch abwechseln. Steine können im Weg sein, Baumstämme, Stufen und andere Hindernisse. Bei offiziellen Rennen sind diese zum Teil absichtlich in die Strecke integriert, wobei man aber die natürlichen Ressourcen nutzt. Es gibt verschiedene Rennen, die vom Cross-Country als Fahrt im Gelände bis zum Downhill-Rennen als schnelle Abfahrt reichen. Neue Formen wie das 4X bieten die Möglichkeit, zu viert eine Strecke abzufahren und den Kampf untereinander auszutragen.

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Die Grundlage aller Rennen mit dem Mountainbike ist natürlich das Mountainbike selbst, mit dem man bei der Tour de France keine Chance hätte. Dafür würde man mit dem Rennrad im Gelände auch recht alt aussehen.

Bei den Bewerben kann man drei verschiedene Ansätze interpretieren. Ein sehr spektakuläres Rennen ist natürlich das Downhill-Rennen mit scheinbar einfacher Aufgabe des raschen Abfahrens einer Strecke, aber so einfach ist das nicht.

Der zweite Ansatz ist das Rennen im Four Cross (4X) mit drei Konkurrenten gleichzeitig, was die Sache ganz sicher nicht einfacher macht. Aber solche Rennen machen Teilnehmer und Publikum gleichermaßen Spaß, vergleichbar mit dem Boardercross mit Snowboard.

Und dann gibt es die Cross-Country-Rennen im Gelände. Das Cross-Country (XCO) erfolgt über eine Streckenlänge bis zu 40 Kilometer. Viel kürzer ist es beim Cross-Country Eliminator (XCE) als Ausscheidungsrennen. Und viel länger ist der Cross-Country Marathon.

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Mountainbiking und die BewerbeArtikel-Thema:
Mountainbiking als Radsport im Gelände
letztes Datum:
21. 08. 2020

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