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Downhill-Rennen beim Moutainbiking

Abfahrt mit bis zu 80 km/h im Gelände per MTB

Während es beim Cross-Country-Bewerb im Mountainbiking bergauf und bergab geht, gibt es beim Downhill-Rennen nur eine Richtung - nämlich steil nach unten. Das Rennen erfordert zwei besondere Fähigkeiten für die Damen und Herren, die daran teilnehmen wollen: erstens eine große Portion Mut und zweites technisches Können.

Downhill-Rennen mit dem MTB

Das Rennen im Downhill-Format ist im Gegensatz zum Cross-Country eines, das im Einzel absolviert wird. Im Startintervall von 30 Sekunden bis maximal drei Minuten werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Start gelassen und dann müssen sie eine Strecke von 1,5 bis maximal 3,5 Kilometer zurücklegen. Der Höhenunterschied ist dabei vorgeschrieben und muss zumindest 400 Meter betragen. Die Startreihenfolge bei einem Profirennen ist durch die Weltrangliste vorgegeben.

Die Herausforderung besteht nun darin, diese Strecke so schnell wie nur irgend möglich zurückzulegen. Dabei fährt man nicht nur rasend schnell eine Wiese hinab, man fährt über Stufen, hat es mit Baumstümpfen zu tun, es gibt scharfe Kurven und andere natürliche Hindernisse, wodurch es nicht nur darum geht, die höchste Geschwindigkeit zu erreichen, sondern auch Hindernisse möglichst sicher und rasch hinter sich zu lassen.

Streckenmarkierungen

Man ist mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs und im Gelände kann es Gefahrenstellen geben. Um die Verletzungsgefahr zu reduzieren, werden Streckenmarkierungen vorgeschrieben. Diese Markierungen müssen

  • mindestens 20 cm hoch und
  • mindestens 40 cm lang sein
  • als Symbol wird ein Pfeil nach unten (steht auf der Spitze) verwendet

Es gibt zwei grundsätzliche Anzeigen, und zwar

  • zwei nach unten zeigende Pfeile bedeuten Gefahr
  • drei nach unten zeigende Pfeile bedeuten große Gefahr

Was kann sehr gefährlich sein?

Das sind Wurzeln und Steine, die bei hoher Geschwindigkeit schlimme Stürze verursachen könnten. Diese Objekte werden nicht entfernt, aber sie werden mit einer biologisch abbaubaren Farbe gekennzeichnet, um sich besser orientieren und auf die Gefahr einstellen zu können.

Geschwindigkeiten bis 80 km/h möglich

Was die Geschwindigkeit betrifft, so erreichen die Damen bis zu 70 km/h, die Herren gar bis zu 80 km/h - im Einzelfall können bei besonders steilem Gelände oder schnellen Bedingungen noch höhere Geschwindigkeiten erzielt werden. Die Kunst besteht darin, trotz dieser Geschwindigkeit die möglichen Hindernisse frühzeitig zu erkennen, um sich darauf einstellen zu können. Wer bei hoher Geschwindigkeit überrascht wird, läuft Gefahr, Opfer eines harten Aufpralls zu werden. Hochgeschwindigkeitskurven, Geländekanten und andere Kriterien sind auf der Strecke zu beachten.

Je nach Rennen und Ausschreibung gibt es unterschiedliche Verfahrensweisen. Meist sind die besten 10 bis 20 Leute der Weltrangliste automatisch für das Finale qualifiziert, die anderen fahren im Halbfinale um die Finalplätze. Bei den Herren können das schon 80 Leute im Finale sein, bei den Damen 30. Das Halbfinale wird im 30-Sekunden-Intervall durchgeführt, das Finale dann mit einem Abstand von zwei Minuten pro Starter.

Schutzbekleidung

Für den Downhill-Bewerb sind bestimmte Voraussetzungen gegeben. Das betrifft natürlich das Gelände, aber auch die Schutzkleidung, um sich vor Verletzungen zu schützen.

Vorgeschrieben sind:

  • Vollvisierhelm oder Helm mit Kinnschutz
  • Ellbogen, Knie- und Rückenprotektor
  • Trikot mit zumindest kurzen Ärmeln
  • Vollfingerhandschuhe

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Artikel-Infos

MTB Downhill-BewerbArtikel-Thema:
Downhill-Rennen beim Moutainbiking
Beschreibung: Das 🚵 Downhill-Rennen beim Moutainbiking ist ein schnelles Rennen ✅ bergab im Gelände mit bis zu 80 km/h über Stock und Stein.