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Olympiasieger Schwimmen der Männer

Nicht ganz so viele Strecken wie bei der WM

Das Schwimmen umfasst sehr viele Strecken und die unterschiedlichen Schwimmstile, wodurch es eine ganze Reihe an Bewerbe gibt. Jedoch werden nicht alle auch auf olympischer Ebene angeboten, weil etwa bei den Sprints über 50 Meter gibt es nur jenen im Freistil und beim Open Water oder Freiwasserschwimmen eine Strecke statt deren drei.

Olympische Spiele Schwimmen der Männer: Inhalt

Schwimmen Männerbewerbe bei den olympischen Sommerspielen

Olympiasieger Schwimmen MännerIm Gegensatz zu den Schwimm-Weltmeisterschaften gibt es bei den Olympischen Sommerspielen nicht alle Bewerbe, die bei der WM geschwommen werden. Das gilt vor allem für die Sprintdistanzen, bei denen nur der Freistil angeboten wird, während zum Beispiel die 50 Meter im Rückenschwimmen bei den Olympischen Spielen nicht im Programm enthalten sind.

Daher sind einige Unterschiede festzustellen, das gilt auch für die 800 Meter Freistil, die nicht im Programm aufscheinen. Dennoch sind reichlich Möglichkeiten in den verschiedenen Schwimmstilen vorhanden, um um Medaillen kämpfen ergo schwimmen zu können und Michael Phelps hat bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking mit seinen acht Goldmedaillen gezeigt, was möglich sein kann.

Die Schwimmbewerbe bei den Olympischen Sommerspielen sind Highlights in der Karrere der Schwimmer und dafür wird jahrelang hart trainiert. Da sie nur alle vier Jahre ausgetragen werden, haben sie eine höhere Wertigkeit als die Schwimm-Weltmeisterschaften und dementsprechend konzentriert geht die Konkurrenz in die Bewerbe.

Es ist schon schwer, bei einer Schwimm-WM eine Medaille zu erringen, bei den Olympischen Spielen ist dieses Unterfangen noch einen Tick schwieriger, weil alle auf die Bewerbe fokussiert sind.

Freistil 50 Meter Männer

Der Sprint über 50 Meter Freistil gehört zu den jüngeren Disziplinen generell und das gilt auch für die Olympischen Sommerspiele. Diese Streckenlänge wurde bei den Schwimmbewerben erstmals im Jahr 1988 angeboten und hat sich längst zu einem wichtigen Bewerb etabliert, bei dem es um Bruchteile von Sekunden geht.

Die Männer brauchen nur 21 Sekunden für die Strecke und die US-Schwimmer sind häufig die Favoriten. Konkurrenz gibt es aus Frankreich, Brasilien oder auch Kroatien.

Olympiasieger Freistil 50 m Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 21,40 Anthony Ervin (USA) Florent Manaudou (FRA) Nathan Adrian (USA)
2012 21,34 Florent Manaudou (FRA) Cullen Jones (USA) Cesar Cielo (BRA)
2008 21,30 César Cielo (BRA) Amaury Leveaux (FRA) Alain Bernard (FRA)
2004 21,93 Gary Hall Jr. (USA) Duje Draganja (CRO) Roland Schoeman (RSA)
2000 21,98 Anthony Ervin (USA)
Gary Hall Jr. (USA)
-- Pieter van den Hoogenband (NED)
1996 22,13 Aleksandr Popov (RUS) Gary Hall Jr. (USA) Fernando Scherer (BRA)
1992 21,91 Aleksandr Popov (GUS) Matt Biondi (USA) Tom Jager (USA)
1988 22,14 Matt Biondi (USA) Tom Jager (USA) Gennadiy Prigoda (URS)

 

Freistil 100 Meter Männer

Während der Sprint über die 50 Meter erst 1988 eingeführt wurde, schwammen die Männer bei den Olympischen Sommerspielen bereits ab der Premiere 1896 über die 100 Meter, die seither ein fixer Bestandteil des Programmes sind. Weiterhin braucht man Sprintqualitäten und auch schon ein wenig Ausdauer auf den letzten Metern, um siegreich sein zu können.

Die Männer schwimmen die Distanz in deutlich unter 50 Sekunden und die Konkurrenz ist auch sehr stark. Schwimmer aus den USA, aus Australien und Frankreich, aber auch aus Belgien oder Kanada sind immer für eine Medaille gut.

Olympiasieger Freistil 100 m Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 47,58 Kyle Chalmers (AUS) Pieter Timmers (BEL) Nathan Adrian (USA)
2012 47,52 Nathan Adrian (USA) James Magnussen (AUS) Brent Hayden (CAN)
2008 47,21 Alain Bernard (FRA) Eamon Sullivan (AUS) César Cielo (BRA)
Jason Lezak (USA)
2004 48,17 Pieter van den Hoogenband (NED) Roland Schoeman (RSA) Ian Thorpe (AUS)
2000 48,30 Pieter van den Hoogenband (NED) Aleksandr Popov (RUS) Gary Hall Jr. (USA)
1996 48,74 Aleksandr Popov (RUS) Gary Hall Jr. (USA) Gustavo Borges (BRA)
1992 49,02 Aleksandr Popov (GUS) Gustavo Borges (BRA) Stephan Caron (FRA)
1988 48,63 Matt Biondi (USA) Chris Jacobs (USA) Stephan Caron (FRA)
1984 49,80 Ambrose Gaines (USA) Mark Stockwell (AUS) Per Johansson (SWE)
1980 50,40 Jörg Woithe (DDR) Pelle Holmertz (SWE) Per Johansson (SWE)
1976 49,99 Jim Montgomery (USA) Jack Babashoff (USA) Peter Nocke (BRD)
1972 51,22 Mark Spitz (USA) Jerry Heidenreich (USA) Vladimir Bure (URS)
1968 52,2 Mike Wenden (AUS) Ken Walsh (USA) Mark Spitz (USA)
1964 53,4 Don Schollander (USA) Bobbie McGregor (GBR) Hans-Joachim Klein (GER)
1960 55,2 John Devitt (AUS) Lance Larson (USA) Manuel dos Santos (BRA)
1956 55,4 Jon Henricks (AUS) John Devitt (AUS) Gary Chapman (AUS)
1952 57,4 Clarke Scholes (USA) Hiroshi Suzuki (JPN) Göran Larsson (SWE)
1948 57,3 Walter Ris (USA) Alan Ford (USA) Géza Kádas (HUN)
1936 57,6 Ferenc Csik (HUN) Masanori Yusa (JPN) Shigeo Arai (JPN)
1932 58,2 Yasuji Miyazaki (JPN) Tatsugo Kawaishi (JPN) Albert Schwartz (USA)
1928 58,6 Johnny Weissmuller (USA) István Bárány (HUN) Katsuo Takaishi (JPN)
1924 59,0 Johnny Weissmuller (USA) Duke Kahanamoku (USA) Sam Kahanamoku (USA)
1920 1:01,4 Duke Kahanamoku (USA) Pua Kealoha (USA) William Harris (USA)
1912 1:03,4 Duke Kahanamoku (USA) Cecil Healy (anz) Kenneth Huszagh (USA)
1908 1:05,6 Charles Daniels (USA) Zoltán Halmay (HUN) Harald Julin (SWE)
1896 1:22,2 Alfréd Hajós (HUN) Otto Herschmann (AUT) --

 

Freistil 200 Meter Männer

Nachdem 1896 die 100 Meter Freistil bereits geschwommen waren, wurden bei den zweiten Olympischen Sommerspielen 1900 auch die 200 Meter in das Programm aufgenommen, aber gleich wieder herausgestrichen. Erst seit 1968 wird die Strecke regelmäßig geschwommen, bei der schon ein Stück mehr Ausdauer benötigt wird, um siegen zu können.

Die Männer absolvieren die Distanz in unter 1:45 Minuten, teilweise sogar sehr deutlich darunter. Es gibt viele Schwimmer mit Chancen auf Medaillen von den USA über Frankreich bis China und Südafrika oder Südkorea.

Olympiasieger Freistil 200 m Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 1:44,65 Sun Yang (CHN) Chad Le Clos (RSA) Conor Dwyer (USA)
2012 1:43,14 Yannick Agnel (FRA) Tae-Kwan Park (KOR)
Sun Yang (CHN)
 
2008 1:42,96 Michael Phelps (USA) Park Tae-Hwan (KOR) Peter Vanderkaay (USA)
2004 1:44,72 Ian Thorpe (AUS) Pieter van den Hoogenband (NED) Michael Phelps (USA)
2000 1:45,35 Pieter van den Hoogenband (NED) Ian Thorpe (AUS) Massiliano Rosolino (ITA)
1996 1:47,63 Danyon Loader (NZL) Gustavo Borges (BRA) Daniel Kowalski (AUS)
1992 1:46,70 Yevgeniy Sadovyi (GUS) Anders Holmertz (SWE) Antti Kasvio (FIN)
1988 1:47,25 Duncan Armstrong (AUS) Anders Holmertz (SWE) Matt Biondi (USA)
1984 1:47,44 Michael Gross (BRD) Mike Heath (USA) Thomas Fahrner (BRD)
1980 1:49,81 Sergey Kopliyakov (URS) Andrey Krylov (URS) Graeme Brewer (AUS)
1976 1:50,29 Bruce Furniss (USA) John Naber (USA) Jim Montgomery (USA)
1972 1:52,78 Mark Spitz (USA) Steven Genter (USA) Werner Lampe (BRD)
1968 1:55,2 Mike Wenden (AUS) Don Schollander (USA) John Nelson (USA)
1900 2:25,2 Frederick Lane (AUS) Zoltán Halmay (HUN) Karl Ruberl (AUT)

 

Freistil 400 Meter Männer

Bei den Olympischen Sommerspielen 1908 wurde die Strecke über 400 Meter Freistil eingeführt, um das Programm noch weiter auszubauen. Diese Streckenlänge erfordert schon deutlich mehr Ausdauervermögen als die kurzen Sprintdistanzen, wobei man aber recht leicht die 200 und 400 Meter kombinieren kann.

Die Männer schwimmen die Strecke in 3:40 Minuten und es gibt die Australier als Favoriten, ebenso starke Schwimmer aus Südkorea, China, Italien oder den USA.

Olympiasieger Freistil 400 m Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 3:41,55 Mack Horton (AUS) Yang Sun (CHN) Gabriele Detti (ITA)
2012 3:40,14 Sun Yang (CHN) Tae-Hwan Park (KOR) Peter Vanderkaay (USA)
2008 3:41,86 Tae-Hwan Park (KOR) Zhang Lin (CHN) Larsen Jensen (USA)
2004 3:43,10 Ian Thorpe (AUS) Grant Hackett (AUS) Klete Keller (USA)
2000 3:40,59 Ian Thorpe (AUS) Massimiliano Rosolino (ITA) Klete Keller (USA)
1996 3:47,97 Danyon Loader (NZL) Paul Palmer (GBR) Daniel Kowalski (AUS)
1992 3:45,00 Yevgeniy Sadovyi (GUS) Kieren Perkins (AUS) Anders Holmertz (SWE)
1988 3:46,95 Uwe Dassler (DDR) Duncan Armstrong (AUS) Artur Wojdat (POL)
1984 3:51,23 George DiCarlo (USA) John Mykkanen (USA) Justin Lemberg (AUS)
1980 3:51,31 Vladimir Salnikov (URS) Andrey Krylov (URS) Ivar Stukolkin (URS)
1976 3:51,93 Brian Goodell (USA) Tim Shaw (USA) Volodymyr Raskatov (URS)
1972 4:00,27 Brad Cooper (AUS) Steven Genter (USA) Tom McBreen (USA)
1968 4:09,9 Mike Burton (USA) Ralph Hutton (CAN) Alain Mosconi (FRA)
1964 4:12,2 Don Schollander (USA) Frank Wiegand (GER) Allan Wood (AUS)
1960 4:18,3 Murray Rose (AUS) Tsuyoshi Yamanaka (JPN) John Konrads (AUS)
1956 4:27,3 Murray Rose (AUS) Tsuyoshi Yamanaka (JPN) George Breen (USA)
1952 4:30,7 Jean Boiteux (FRA) Ford Konno (USA) Per-Olof Strand (SWE)
1948 4:41,0 William Smith (USA) James McLane (USA) John Marshall (AUS)
1936 4:44,5 Jack Medica (USA) Shumpei Uto (JPN) Shozo Makino (JPN)
1932 4:48,4 Buster Crabbe (USA) Jean Taris (FRA) Tsutomu Oyokota (JPN)
1928 5:01,6 Alberto Zorrilla (ARG) Andrew Charlton (AUS) Arne Borg (SWE)
1924 5:04,2 Johnny Weissmuller (USA) Arne Borg (SWE) Andrew Charlton (AUS)
1920 5:26,8 Norman Ross (USA) Ludy Langer (USA) George Vernot (CAN)
1912 5:24,4 George Hodgson (CAN) John Hatfield (GBR) Harold Hardwick (ANZ)
1908 5:36,8 Henry Taylor (GBR) Frank Beaurepaire (ANZ) Otto Scheff (AUT)

 

Freistil 1500 Meter Männer

Die längste Schwimmdistanz im Becekn sind die 1.500 Meter Freistil der Männer, die bei den Olympischen Sommerspielen geschwommen werden. Im Gegensatz zu der Schwimm-WM, bei der auch die 800 Meter geschwommen werden, ist dies mit Ausnahme der Freiwasserbewerbe die einzige richtige Ausdauerstrecke, die seit 1908 im Programm steht.

Die Männer schwimmen die 1500 Meter in 14:30 Minuten oder länger, wobei die Italiener und Australier sehr starke Schwimmer haben, auch die Schwimmer aus Kanada und USA sowie China sind immer gut für eine Medaille.

Olympiasieger Freistil 1500 m Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 14:34,57 Gregorio Paltrinieri (ITA) Connor Jaeger (USA) Gabriele Detti (ITA)
2012 14:31,02 Sun Yang (CHN) Ryan Cochrane (CAN) Oussama Mellouli (TUN)
2008 14:40,84 Oussama Mellouli (TUN) Grant Hackett (AUS) Ryan Cochrane (CAN)
2004 14:43,40 Grant Hackett (AUS) Larsen Jensen (USA) David Davies (GBR)
2000 14:48,33 Grant Hackett (AUS) Kieren Perkins (AUS) Chris Thompson (USA)
1996 14:56,40 Kieren Perkins (AUS) Daniel Kowalski (AUS) Graeme Smith (GBR)
1992 14:43,48 Kieren Perkins (AUS) Glen Housman (AUS) Jörg Hoffmann (GER)
1988 15:00,40 Vladimir Salnikov (URS) Stefan Pfeiffer (BRD) Uwe Dassler (DDR)
1984 15:05,20 Michael O"Brien (USA) George DiCarlo (USA) Stefan Pfeiffer (BRD)
1980 14:58,27 Vladimir Salnikov (URS) Aleksandr Chayev (URS) Max Metzker (AUS)
1976 15:02,40 Brian Goodell (USA) Bobby Hackett (USA) Steve Holland (AUS)
1972 15:52,58 Mike Burton (USA) Graham Windeatt (AUS) Doug Northway (USA)
1968 16:38,9 Mike Burton (USA) John Kinsella (USA) Greg Brough (AUS)
1964 17:01,7 Bob Windle (AUS) John Nelson (USA) Allan Wood (AUS)
1960 17:19,6 John Konrads (AUS) Murray Rose (AUS) George Breen (USA)
1956 17:58,9 Murray Rose (AUS) Tsuyoshi Yamanaka (JPN) George Breen (USA)
1952 18:30,3 Ford Konno (USA) Shiro Hashizume (JPN) Tetsuo Okamoto (BRA)
1948 19:18,5 James McLane (USA) John Marshall (AUS) György Mitró (HUN)
1936 19:13,7 Noboru Terada (JPN) Jack Medica (USA) Shumpei Uto (JPN)
1932 19:12,4 Kusuo Kitamura (JPN) Shozo Makino (JPN) James Cristy (USA)
1928 19:51,8 Arne Borg (SWE) Andrew Charlton (AUS) Buster Crabbe (USA)
1924 20:06,6 Andrew Charlton (AUS) Arne Borg (SWE) Frank Beaurepaire (AUS)
1920 22:23,2 Norman Ross (USA) George Vernot (CAN) Frank Beaurepaire (AUS)
1912 22:00,0 George Hodgson (CAN) John Hatfield (GBR) Harold Hardwick (ANZ)
1908 22:48,4 Henry Taylor (GBR) Sydney Battersby (GBR) Frank Beaurepaire (ANZ)

 

Rücken 100 Meter Männer

Im Gegensatz zur Schwimm-Weltmeisterschaft werden bei den Olympischen Sommerspielen die 50 Meter im Rückenschwimmen nicht zurückgelegt. Die 100 und 200 Meter jedoch schon und die 100 Meter sind seit dem Jahr 1908 im Programm enthalten. Die Siegerliste zeigt, wie sehr sich die Zieten seither verbessert haben.

Die Männer können die Strecke unter 52 Sekunden schwimmen und die US-Schwimmer sind meist die Favoriten. Starke Konkurrenz gibt es aus China, Japan und Australien, auch Markus Rogan aus Österreich konnte Silber holen.

Olympiasieger Rücken 100 m Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 51,97 Ryan Murphy (USA) Xu Jiayu (CHN) David Plummer (USA)
2012 52,16 Matt Grevers (USA) Nick Thoman (USA) Ryosuke Irie (JPN)
2008 52,54 Aaron Peirsol (USA) Matt Grevers (USA) Hayden Stoeckel (AUS)
Arkady Vytchanin (RUS)
2004 54,06 Aaron Peirsol (USA) Markus Rogan (AUT) Tomomi Morita (JPN)
2000 53,72 Lenny Krayzelburg (USA) Matt Welsh (AUS) Stev Theloke (GER)
1996 54,10 Jeff Rouse (USA) Rodolfo Falcón (CUB) Neisser Bent (CUB)
1992 53,98 Mark Tewksbury (CAN) Jeff Rouse (USA) David Berkoff (USA)
1988 55,05 Daichi Suzuki (JPN) David Berkoff (USA) Igor Polianskiy (URS)
1984 55,79 Richard Carey (USA) David Wilson (USA) Mike West (CAN)
1980 56,53 Bengt Baron (SWE) Viktor Kuznetsov (URS) Volodymyr Dolgov (URS)
1976 55,49 John Naber (USA) Peter Rocca (USA) Roland Matthes (DDR)
1972 56,58 Roland Matthes (DDR) Mike Stamm (USA) John Murphy (USA)
1968 58,7 Roland Matthes (DDR) Charles Hickcox (USA) Ronnie Mills (USA)
1960 1:01,9 David Theile (AUS) Frank McKinney (USA) Robert Bennett (USA)
1956 1:02,2 David Theile (AUS) John Monckton (AUS) Frank McKinney (USA)
1952 1:05,4 Yoshinobu Oyakawa (USA) Gilbert Bozon (FRA) Jack Taylor (USA)
1948 1:06,4 Allen Stack (USA) Robert Cowell (USA) Georges Vallerey (FRA)
1936 1:05,9 Adolf Kiefer (USA) Albert Vandeweghe (USA) Masaji Kiyokawa (JPN)
1932 1:08,6 Masaji Kiyokawa (JPN) Toshio Irie (JPN) Kentaro Kawatsu (JPN)
1928 1:08,2 George Kojac (USA) Walter Laufer (USA) Paul Wyatt (USA)
1924 1:13,2 Warren Kealoha (USA) Paul Wyatt (USA) Károly Bartha (HUN)
1920 1:15,2 Warren Kealoha (USA) Ray Kegeris (USA) Gérard Blitz (BEL)
1912 1:21,2 Harry Hebner (USA) Otto Fahr (GER) Paul Kellner (GER)
1908 1:24,6 Arno Bieberstein (GER) Ludvig Dam (DEN) Herbert Haresnape (GBR)

 

Rücken 200 Meter Männer

Neben den 100 Meter Rücken, die seit 1908 bei den Olympischen Sommerspielen geschwommen werden, gibt es auch die 200 Meter Rücken. Diese wurden schon 1900 eingeführt, aber ab 1904 nicht mehr ausgetragen. Erst seit 1964 gibt es die Distanz regelmäßig im Programm.

Die Männer spulen die Strecke in unter 1:54 Minuten ab, wobei auch auf dieser Distanz die US-Schwimmer die besten Leistungen bringen. Konkurrenz gibt es aus Australien, Russland oder Japan. Markus Rogan aus Österreich gelang auch auf der längeren Distanz eine Silbermedaille.

Olympiasieger Rücken 200 m Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 1:53,62 Ryan Murphy (USA) Mitchell Larkin (AUS) Jevgeni Rilov (RUS)
2012 1:53,41 Tyler Clary (USA) Ryosuke Irie (JPN) Ryan Lochte (USA)
2008 1:53,94 Ryan Lochte (USA) Aaron Peirsol (USA) Arkady Vyatchanin (RUS)
2004 1:54,95 Aaron Peirsol (USA) Markus Rogan (AUT) Razvan Florea (ROU)
2000 1:56,76 Lenny Krayzelburg (USA) Aaron Peirsol (USA) Matthew Welsh (AUS)
1996 1:58,54 Brad Bridgewater (USA) Tripp Schwenk (USA) Emanuele Merisi (ITA)
1992 1:58,47 Martín López Zubero (ESP) Vladimir Selkov (GUS) Stefano Battistelli (ITA)
1988 1:59,37 Igor Polianskiy (URS) Frank Baltrusch (DDR) Paul Kingsman (NZL)
1984 2:00,23 Richard Carey (USA) Frédéric Delcourt (FRA) Cameron Henning (CAN)
1980 2:01,93 Sándor Wladár (HUN) Zoltán Verrasztó (HUN) Mark Kerry (AUS)
1976 1:59,19 John Naber (USA) Peter Rocca (USA) Dan Harrigan (USA)
1972 2:02,82 Roland Matthes (DDR) Mike Stamm (USA) Mitchell Ivey (USA)
1968 2:09,6 Roland Matthes (DDR) Mitchell Ivey (USA) Jack Horsley (USA)
1964 2:10,3 Jed Graef (USA) Gary Dilley (USA) Robert Bennett (USA)
1900 2:47,0 Ernst Hoppenberg (GER) Karl Ruberl (AUT) Johannes Drost (NED)

 

Brust 100 Meter Männer

Die 200 Meter im Brustschwimmen gibt es bei den Olympischen Sommerspielen schon seit 1908 im Programm, die 100 Meter wurden aber erst 1968 eingeführt. Den Sprint über die 50 Meter gibt es nur bei der Schwimm-WM, nicht bei den Olympischen Spielen, was mit Ausnahme des Freistils für alle Schwimmarten gilt.

Die Männer können die 100 Meter im Brustschwimmen in unter 58 Sekunden zurücklegen, wobei es verschiedene Favoriten gibt. Die Briten sind gut, die Japaner, Australier und Franzosen wie natürlich auch die US-Schwimmer sind ebenfalls zu beachten.

Olympiasieger Brust 100 m Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 57,13 Adam Peaty (GBR) Cameron van den Burgh (RSA) Cody Miller (USA)
2012 58,46 Cameron van den Burgh (RSA) Christian Sprenger (AUS) Brendan Hansen (USA)
2008 58,91 Kosuke Kitajima (JPN) Alexander Dale Oen (NOR) Hugues Duboscq (FRA)
2004 1:00,08 Kosuke Kitajima (JPN) Brendan Hansen (USA) Hugues Duboscq (FRA)
2000 1:00,46 Domenico Fioravanti (ITA) Ed Moses (USA) Roman Sludnov (RUS)
1996 1:00,65 Fred Deburghgraeve (BEL) Jeremy Linn (USA) Mark Warnecke (GER)
1992 1:01,50 Nelson Diebel (USA) Norbert Rózsa (HUN) Phil Rogers (AUS)
1988 1:02,04 Adrian Moorhouse (GBR) Károly Güttler (HUN) Dmitriy Volkov (URS)
1984 1:01,65 Steve Lundquist (USA) Victor Davis (CAN) Peter Evans (AUS)
1980 1:03,44 Duncan Goodhew (GBR) Arsens Miskarovs (URS) Peter Evans (AUS)
1976 1:03,11 John Hencken (USA) David Wilkie (GBR) Arvidas Juozaitis (URS)
1972 1:04,94 Nobutaka Taguchi (JPN) Tom Bruce (USA) John Hencken (USA)
1968 1:07,7 Don McKenzie (USA) Vladimir Kosinskiy (URS) Nikolay Pankin (URS)

 

Brust 200 Meter Männer

Bei den Olympischen Sommerspielen gibt es im Brustschwimmen der Männer die 100 und 200 Meter, den Sprint über 50 Meter hingegen nicht. Die 100 Meter wurden 1968 eingeführt, die 200 Meter waren schon 1908 im Programm und somit lange Zeit die einzige Strecke in diesem Schwimmstil.

Die Distanz von 200 Meter ist im langsamsten Schwimmstil von den Männern in 2:07 Minuten abgespult. Es gibt verschiedene Kandidaten für die Strecke wie den Japaner Kosuke Kitajima aus Japan, der zweimal in Folge gewinnen konnte.

Olympiasieger Brust 200 m Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 2:07,46 Dimitri Balandin (KAZ) Josh Prenot (USA) Anton Tchupkov (RUS)
2012 2:07,28 Daniel Gyurta (HUN) Michael Jamieson (GBR) Ryo Tateishi (JPN)
2008 2:07,64 Kosuke Kitajima (JPN) Brenton Rickard (AUS) Hugues Duboscq (FRA)
2004 2:09,44 Kosuke Kitajima (JPN) Daniel Gyurta (HUN) Brendan Hansen (USA)
2000 2:10,87 Domenico Fioravanti (ITA) Terence Parkin (RSA) Davide Rummolo (ITA)
1996 2:12,57 Norbert Rózsa (HUN) Károly Güttler (HUN) Andrey Korneyev (RUS)
1992 2:10,16 Mike Barrowman (USA) Norbert Rózsa (HUN) Nick Gillingham (GBR)
1988 2:13,52 József Szabó (HUN) Nick Gillingham (GBR) Sergio López (ESP)
1984 2:13,34 Victor Davis (CAN) Glenn Beringen (AUS) Etienne Dagon (SUI)
1980 2:15,85 Robertas Zulpa (URS) Albán Vermes (HUN) Arsens Miskarovs (URS)
1976 2:15,11 David Wilkie (GBR) John Hencken (USA) Rick Colella (USA)
1972 2:21,55 John Hencken (USA) David Wilkie (GBR) Nobutaka Taguchi (JPN)
1968 2:28,7 Felipe Muñoz (MEX) Vladimir Kosinskiy (URS) Brian Job (USA)
1964 2:27,8 Ian O"Brien (AUS) Georgiy Prokopenko (URS) Chester Jastremski (USA)
1960 2:37,4 William Mulliken (USA) Yoshihiko Osaki (JPN) Wieger Mensonides (NED)
1956 2:34,7 Masaru Furukawa (JPN) Masahiro Yoshimura (JPN) Kharis Yunichev (URS)
1952 2:34,4 John Davies (AUS) Bowen Strassforth (USA) Herbert Klein (GER)
1948 2:39,3 Joseph Verdeur (USA) Keith Carter (USA) Robert Sohl (USA)
1936 2:41,5 Tetsuo Hamuro (JPN) Erwin Sietas (GER) Reizo Koike (JPN)
1932 2:45,4 Yoshiyuki Tsuruta (JPN) Reizo Koike (JPN) Teofilo Yldefonzo (PHI)
1928 2:48,8 Yoshiyuki Tsuruta (JPN) Erich Rademacher (GER) Teofilo Yldefonzo (PHI)
1924 2:56,6 Robert Skelton (USA) Joseph de Combé (BEL) William Kirschbaum (USA)
1920 3:04,4 Håkan Malmroth (SWE) Thor Henning (SWE) Arvo Aaltonen (FIN)
1912 3:01,8 Walter Barthe (GER) Wilhelm Lützow (GER) Kurt Mahlisch (GER)
1908 3:09,2 Frederick Holman (GBR) William Robinson (GBR) Pontus Hanson (SWE)

 

Schmetterling 100 Meter Männer

Der Schmetterlingsstil im Schwimmsport wurde bei den Olympischen Sommerspielen 1956 mit den 200 Meter eingeführt. 1968 folgten die 100 Meter, der Sprint über 50 Meter findet nicht statt. Somit ist das Schwimmen im Schmetterlingsstil eine der jüngeren Bewerbe im Schwimmen bei Olympia.

Die Männer schwimmen die 100 Meter im spektakulär aussehenden Schwimmstil in 50 Sekunden oder knapp mehr, wobei Michael Phelps aus den USA dreimal in Folge den Olympiasieg holen konnte. Konkurrenz gibt es aus Russland, Südafrika oder Australien.

Olympiasieger Schmetterling 100 m Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 50,39 Joseph Schooling (SIN) Michael Phelps (USA)
Chad le Clos (RSA)
Laszlo Cseh (HUN)
 
2012 51,21 Michael Phelps (USA) Chad le Clos (RSA)
Jevgeny Korotichkin (RUS)
 
2008 50,58 Michael Phelps (USA) Milorad Cavic (SRB) Andrew Lauterstein (AUS)
2004 51,25 Michael Phelps (USA) Ian Crocker (USA) Andriy Serdinov (UKR)
2000 52,00 Lars Frölander (SWE) Michael Klim (AUS) Geoff Huegill (AUS)
1996 52,27 Denys Pankratov (RUS) Scott Miller (AUS) Vladislav Kulikov (RUS)
1992 53,32 Pablo Morales (USA) Rafal Szukala (POL) Anthony Nesty (SUR)
1988 53,00 Anthony Nesty (SUR) Matt Biondi (USA) Andy Jameson (GBR)
1984 53,08 Michael Gross (BRD) Pablo Morales (USA) Glenn Buchanan (AUS)
1980 54,92 Pär Arvidsson (SWE) Roger Pyttel (DDR) David López Zubero (ESP)
1976 54,35 Matt Vogel (USA) Joe Bottom (USA) Gary Hall (USA)
1972 54,27 Mark Spitz (USA) Bruce Robertson (CAN) Jerry Heidenreich (USA)
1968 55,9 Doug Russell (USA) Mark Spitz (USA) Ross Wales (USA)

 

Schmetterling 200 Meter Männer

Als erste Strecke im Schmetterlingsstil wurden bei den Olympischen Sommerspielen 1956 die 200 Meter eingeführt. 1968 folgten dann die 100 Meter nach, der Sprint über 50 Meter, wie man ihn von der Schwimm-WM kennt, wird bei Olympia nicht ausgetragen.

Die Herren brauchen um die 1:53 Minuten für die 200 Meter im Schmetterlingsstil (oder auch Delphin), wobei die US-Schwimmer meist die Nase vorne haben. Gut sind auch die Japaner oder Ungarn, der Südafrikaner Chad Le Clos und Briten.

Olympiasieger Schmetterling 200 m Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 1:53,36 Michael Phelps (USA) Masato Sakai (JPN) Tamas Kenderesi (HUN)
2012 1:52,96 Chad Le Clos (RSA) Michael Phelps (USA) Takeshi Matsuda (JPN)
2008 1:52,03 Michael Phelps (USA) László Cseh (HUN) Takeshi Matsuda (JPN)
2004 1:54,04 Michael Phelps (USA) Takashi Yamamoto (JPN) Stephen Parry (GBR)
2000 1:55,35 Tom Malchow (USA) Denys Sylantyev (UKR) Justin Norris (AUS)
1996 1:56,51 Denys Pankratov (RUS) Tom Malchow (USA) Scott Goodman (AUS)
1992 1:56,26 Mel Stewart (USA) Danyon Loader (NZL) Franck Esposito (FRA)
1988 1:56,94 Michael Gross (BRD) Benny Nielsen (DEN) Anthony Mosse (NZL)
1984 1:57,04 John Sieben (AUS) Michael Gross (BRD) Rafael Vidal (VEN)
1980 1:59,76 Sergey Fesenko (URS) Phil Hubble (GBR) Roger Pyttel (DDR)
1976 1:59,23 Mike Bruner (USA) Steven Gregg (USA) Bill Forrester (USA)
1972 2:00,70 Mark Spitz (USA) Gary Hall (USA) Robin Backhaus (USA)
1968 2:08,7 Carl Robie (USA) Martin Woodroffe (GBR) John Ferris (USA)
1964 2:06,6 Kevin Berry (AUS) Carl Robie (USA) Fred Schmidt (USA)
1960 2:12,8 Mike Troy (USA) Neville Hayes (AUS) David Gillanders (USA)
1956 2:19,3 William Yorzyk (USA) Takashi Ishimoto (JPN) György Tumpek (HUN)

 

Lagen 200 Meter Männer

Die Lagenbewerbe im Schwimmen wurden bei den Olympischen Sommerspielen später eingeführt als die anderen Schwimmstile. Die 400 Meter erfolgten erstmals 1964, die 200 Meter wurden 1968 nachgereicht, sodass seither 2 Strecken im Programm zu finden sind. Bei 200 Meter schwimmt jeder Mann jeweils 50 Meter in einem der vier Schwimmstile.

Die Männer absolvieren die Strecke in 1:54 Minuten, wobei Michael Phelps das Kunststück gelang, viemal in Folge Olympiasieger werden zu können. Die Ungarn, Chinesen und Japaner kamen ihm neben Kollege Ryan Lochte am nächsten.

Olympiasieger Lagen 200 m Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 1:54,66 Michael Phelps (USA) Kosuke Hagino (JPN) Wang Shun (CHN)
2012 1:54,27 Michael Phelps (USA) Ryan Lochte (USA) Laszlo Cseh (HUN)
2008 1:54,23 Michael Phelps (USA) László Cseh (HUN) Ryan Lochte (USA)
2004 1:57,14 Michael Phelps (USA) Ryan Lochte (USA) George Bovell (TRI)
2000 1:58,98 Massimiliano Rosolino (ITA) Tom Dolan (USA) Tom Wilkens (USA)
1996 1:59,91 Attila Czene (HUN) Jani Sievinen (FIN) Curtis Myden (CAN)
1992 2:00,76 Tamás Darnyi (HUN) Gregory Burgess (USA) Attila Czene (HUN)
1988 2:00,17 Tamás Darnyi (HUN) Patrick Kühl (DDR) Vadim Yaroshchuk (URS)
1984 2:01,42 Alex Baumann (CAN) Pablo Morales (USA) Neil Cochran (GBR)
1972 2:07,17 Gunnar Larsson (SWE) Tim McKee (USA) Steve Furniss (USA)
1968 2:12,0 Charles Hickcox (USA) Greg Buckingham (USA) John Ferris (USA)

 

Lagen 400 Meter Männer

Mit den Olympischen Sommerspielen 1964 wurden die Lagenbewerbe im Schwimmsport eingeführt. 1964 gab es die Premiere über 400 Meter, vier Jahre später waren dann auch die 200 Meter im Programm zu finden. Bei 400 Meter schwimmt jeder pro 100 Meter einen der vier Schwimmstile Brust, Schmetterling, Freistil sowie Rücken, also zwei Längen lang.

Die Männer brauchen um die 4:05 Minuten für die 400 Meter, manchmal auch etwas weniger. Die US-Schwimmer sind auch auf dieser Länge die Favoriten, Konkurrenz gibt es von Japan über Brasilien bis Ungarn.

Olympiasieger Lagen 400 m Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 4:06,05 Kosuke Hagino (JPN) Chase Kalisz (USA) Daiya Seto (JPN)
2012 4:05,18 Ryan Lochte (USA) Thiago Pereira (BRA) Kosuke Hagino (JPN)
2008 4:03,84 Michael Phelps (USA) László Cseh (HUN) Ryan Lochte (USA)
2004 4:08,26 Michael Phelps (USA) Erik Vendt (USA) László Cseh (HUN)
2000 4:11,76 Tom Dolan (USA) Erik Vendt (USA) Curtis Myden (CAN)
1996 4:14,90 Tom Dolan (USA) Eric Namesnik (USA) Curtis Myden (CAN)
1992 4:14,23 Tamás Darnyi (HUN) Eric Namesnik (USA) Luca Sacchi (ITA)
1988 4:14,75 Tamás Darnyi (HUN) David Wharton (USA) Stefano Battistelli (ITA)
1984 4:17,41 Alex Baumann (CAN) Ricardo Prado (BRA) Robert Woodhouse (AUS)
1980 4:22,89 Oleksandr Sydorenko (URS) Sergey Fesenko (URS) Zoltán Verrasztó (HUN)
1976 4:23,68 Rod Strachan (USA) Tim McKee (USA) Andrey Smirnov (URS)
1972 4:31,98 Gunnar Larsson (SWE) Tim McKee (USA) András Hargitay (HUN)
1968 4:48,4 Charles Hickcox (USA) Gary Hall (USA) Michael Holthaus (BRD)
1964 4:45,4 Richard Roth (USA) Roy Saari (USA) Gerhard Hetz (GER)

 

Staffel 4 x 100 Meter Freistil Männer

Die Staffel über 4 x 200 Meter Freistil gab es bei den Olympischen Sommerspielen schon seit 1908, aber die Staffel über die halbe Distanz wurde erst 1964 eingeführt. Vier Jahre davor war auch die Lagenstaffel in das Programm aufgenommen worden, sodass drei Strecken zur Verfügung stehen. 1976 und 1980 war die Staffel wieder gestrichen, aber seither ist sie immer im Programm zu finden.

Die Teams spulen die insgesamt 400 Meter in um die 3:10 Minuten ab, wobei die USA oftmals gewinnen, lange Zeit sogar in Serie. Starke weitere Teams kommen aus Frankreich, Australien oder Russland.

Olympiasieger Staffel 4 x 100 m Freistil Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 3:09,92 USA Frankreich Australien
2012 3:09,93 Frankreich USA Russland
2008 3:08,24 USA Frankreich Australien
2004 3:13,17 Südafrika Niederlande USA
2000 3:13,67 Australien USA Brasilien
1996 3:15,41 USA Russland Deutschland
1992 3:16,74 USA GUS Deutschland
1988 3:16,53 USA UdSSR DDR
1984 3:19,03 USA Australien Schweden
1972 3:26,42 USA UdSSR DDR
1968 3:31,7 USA UdSSR Australien
1964 3:33,2 USA Deutschland Australien

 

Staffel 4 x 200 Meter Freistil Männer

Während die Staffel der 4 x 100 Meter im Freistil bei den Männern erstmals 1964 im Rahmen der Olympischen Sommerspiele geschwommen wurde, gab es die 4 x 200 Meter bereits seit dem Jahr 1908. Es ist dies die älteste Staffelstrecke, 1960 folgte noch die Staffel über die Lagen.

Die USA dominieren die Strecke fast nach Belieben und brauchen um die sieben Minuten für die insgesamt 800 Meter. Ernste Konkurrenz gibt es aus Frankreich, China, Russland, Großbritannien oder Japan.

Olympiasieger Staffel 4 x 200 m Freistil Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 7:00,66 USA Großbritannien Japan
2012 6:59,70 USA Frankreich China
2008 6:58,56 USA Russland Australien
2004 7:07,33 USA Australien Italien
2000 7:07,05 Australien USA Niederlande
1996 7:14,84 USA Schweden Deutschland
1992 7:11,95 GUS Schweden USA
1988 7:12,51 USA DDR BRD
1984 7:15,69 USA BRD Großbritannien
1980 7:23,50 UdSSR DDR Brasilien
1976 7:23,22 USA UdSSR Großbritannien
1972 7:35,78 USA BRD UdSSR
1968 7:52,3 USA Australien UdSSR
1964 7:52,1 USA Deutschland Japan
1960 8:10,2 USA Japan Australien
1956 8:23,6 Australien USA UdSSR
1952 8:31,1 USA Japan Frankreich
1948 8:46,0 USA Ungarn Frankreich
1936 8:51,5 Japan USA Ungarn
1932 8:58,4 Japan USA Ungarn
1928 9:36,2 USA Japan Kanada
1924 9:53,4 USA Australien Schweden
1920 10:04,4 USA Australien Großbritannien
1912 10:11,2 Australasien USA Großbritannien
1908 10:55,6 Großbritannien Ungarn USA

 

Staffel 4 x 100 Meter Lagen Männer

Neben den beiden Freistil-Staffeln wird auch die 4 x 100 Meter Lagen-Staffel bei den Olympischen Sommerspielen geschwommen. Erstmals gab es diesen Bewerb im Jahr 1960 und findet seither stets statt, sodass drei Staffelbewerbe angeboten werden können. Bei den Lagen schwimmt jeder der vier Männer im Team zwei Bahnen mit einem der vier Schwimmstile, sodass Brust, Rücken, Schmetterling und Freistil vertreten sind.

Die Männer absolvieren die Strecke in einer Zeit unter 3:30 Minuten. Die USA haben fast immer gewonnen, die anderen Medaillen gehen an die Teams ovn Großbritannien, Australien oder Japan, ab und zu auch Deutschland.

Olympiasieger Staffel 4 x 100 m Lagen Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 3:27,95 USA Großbritannien Australien
2012 3:29,35 USA Japan Australien
2008 3:29,34 USA Australien Japan
2004 3:30,68 USA Deutschland Japan
2000 3:33,73 USA Australien Deutschland
1996 3:34,84 USA Russland Australien
1992 3:36,93 USA GUS Kanada
1988 3:36,93 USA Kanada UdSSR
1984 3:39,30 USA Kanada Australien
1980 3:45,70 Australien UdSSR Großbritannien
1976 3:42,22 USA Kanada BRD
1972 3:48,16 USA DDR Kanada
1968 3:54,9 USA DDR UdSSR
1964 3:58,4 USA Deutschland Australien
1960 4:05,4 USA Australien Japan

 

Open Water 10 km Männer

Bei den Freiwasser-Weltmeisterschaften werden 5, 10 und 25 Kilometer geschwommen, gleiches gilt für die Schwimm-Weltmeisterschaften, wenn die Freiwasserbewerbe Teil davon sind. Im Rahmen der Olympischen Sommerspiele gab es vor 2008 keine Bewerbe, 2008 wurden die 10 Kilometer eingeführt, die anderen Strecken sind vorerst nicht im Programm enthalten. Auch den Teambewerb hat man nicht berücksichtigt.

Die Männer schwimmen die lange Strecke von 10 Kilometer in einer Zeit um die 1:50 Stunden, wobei unterschiedlichste Nationen gute Schwimmer hervorbringen konnten, die Medaillen holten.

Olympiasieger Open Water (Freiwasserschwimmen) 10 km Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 1:52:59,8 Ferry Weertman (NED) Spiros Gianniotis (GRE) Marc-Antoine Olivier (FRA)
2012 1:49:55,1 Oussama Mellouli (TUN) Thomas Lurz (GER) Richard Weinberger (CAN)
2008 1:51:51,6 Maarten van der Weijden (NED) David Davies (GBR) Thomas Lurz (GER)

 

 

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