Sie sind hier: Startseite -> Radsport -> Ergometertraining -> Ergometer vs. Laufen

Ergometertraining vs. Lauftraining

Vergleich der Ausdauersportarten

Viele Menschen möchten sich fitter fühlen, Gewicht abnehmen, aktiver werden. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die vom eigenen Zirkeltraining mit Liegestütz und Kniebeugen über Fitnessprogramme via DVD oder Fitnessstudio bis zu Sportgeräte reichen. Zwei Ausdauersportarten haben viele Menschen für sich entdecken können und zwar einerseits das Ergometertraining zu Hause oder im Fitnessstudio und andererseits das Laufen im Park, Wald oder auf anderen Strecken.

Wer nun länger keinen Sport betrieben hat und ein paar Kilos loswerden möchte, steht vor der Frage, was nun besser geeignet ist. Das ist eine Fragestellung, die jeder Mensch aber nur für sich alleine beantworten kann. Aber es gibt ein paar grundsätzliche Überlegungen, die auch beim Vergleich der beiden Trainingsoptionen schon eine Vorselektion anbieten könnten.

Ergometer: grundsätzliches Konzept

Beides - das Trainieren auf dem Ergometer oder auch Heimtrainer und das Laufen im Freien - gilt als Ausdauersport, weil man eine Bewegung ständig wiederholt, sie es das Treten in die Pedale oder das Laufen per Laufschritt im Freien. Das bedeutet, dass es keine Phasen gibt, in denen man besonders viel und andere in denen man besonders wenig Kraft einsetzt - es wird stets die gleiche Belastung abgerufen und ist notwendig, um sein Training wunschgemäß durchführen zu können.

Unterschied bei der Belastung

Der Unterschied zeigt sich erst bei der Belastung. Beim Ergometertraining hat man den Vorteil, dass man bequem auf dem Sattel sitzt und daher nicht das gesamte Körpergewicht von den Gelenken getragen werden muss. Man braucht weniger Kraft für die wiederholende Bewegung und daher kann man mit einem Puls von 120 Schlägen pro Minute eine längere Zeit fahren, ohne in große Schwierigkeiten zu geraten. Wem dieser Puls zu hoch ist - zum Beispiel nach einer Herzoperation - fährt einfach langsamer und/oder mit geringerem Widerstand und reduziert damit den Herzschlag.

Beim Laufen müssen die Gelenke den gesamten Körper bei jedem Laufschritt vorwärts bewegen und daher ist die Anforderung viel höher. Ein Puls von 150 Schlägen ist schnell erreicht, wenn man entweder ein Beginner ist und ein paar Kilos zu viel mit sich herumschleppt oder ein hohes Tempo wählt.

Zimmer vs. Natur

Natürlich ist es im Wald schöner zu laufen als im öden Wohnzimmer 30 Minuten zu fahren. Argumente wie Glatteis, minus 10 Grad und ähnliche Wettersituationen muss man beim Vergleich natürlich beiseite schieben. Der Vorteil vom Ergometertraining neben der geringeren Belastung ist zweifelsohne die Regelmäßigkeit. Es gibt keine unterschiedlichen Wind und immer die gleichen Rahmenbedingungen. Für den Beginn eines Ausdauertrainings sind das optimale Bedingungen. Beim Laufen in der freien Natur ist natürlich die Lust am Bewegen im Grünen eine große Motivation, um sich für das Laufen zu entscheiden.

Ergometertraining und Laufen gemeinsam

Aber man muss nicht auf eines verzichten, um das andere für sich zu entdecken. Wer die Belastung des Laufens bewältigen kann, kann alternativ auch mit dem Ergometer für Fitness sorgen. Es ist wenig ratsam, jeden Tag eine Runde zu laufen, besonders zu Beginn sollte man auch tageweise eine Pause einlegen. Hier kann man sich überlegen, ob man nicht 15 oder 30 Minuten ein ruhiges Training am Ergometer oder Heimtrainer wählt, um die Muskulatur zwar zu reizen, aber nicht zu überfordern. Dass viele Leute im Fitnesscenter vor dem Training am Laufband ein paar Minuten mit dem Ergometer radeln, ist daher kein Zufall - auch diese Kombination ist denkbar.

Artikel-Infos

Ergometer oder LauftrainingArtikel-Thema:
Ergometertraining vs. Lauftraining
letztes Datum:
30. 06. 2019

Soziale Medien

Wir freuen uns, wenn dieser Artikel geteilt wird:

Weitere Artikel zum Thema

Zurück zu Startseite / Kapitelseiten