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Zustand des Volleyballs

Grundlage für weitere Spielregeln

In einigen Ballsportarten ist der Zustand des Balles eine wesentliche Grundlage für die Beurteilung verschiedener Spielsituationen. Der Laie würde beim Zustand des Balles annehmen, dass es dabei um den physikalischen Zustand geht, also ob der Ball aufgepumpt werden muss oder zu klein für ein regelkonformes Spiel ist. Doch das ist eine falsche Annahme - der Zustand bezieht sich auf die aktuelle Situation des Balles und die entsprechenden Konsequenzen für das Spiel selbst.

Volleyball: Ball im Spiel

Der Ball gilt als "im Spiel", sobald ein vom ersten Schiedsrichter genehmigter Aufschlag erfolgt ist. Das heißt, sobald der zuständige Spieler das Service durchgeführt hat und der Ball seine Schlaghand verlässt und durch die Luft fliegt, ist der Volleyball im Spiel und es gelten die entsprechenden Regeln für die richtige Ballbehandlung, aber natürlich auch für das ordnungsgemäße Durchführen des Aufschlags - also auch, dass der Ball die Seite des Gegners erreichen muss und nicht im Netz hängenbleibt.

Ball aus dem Spiel

Wenn es zu einem Fehler kommt, pfeift der Schiedsrichter ab und ab diesem Moment ist der Ball aus dem Spiel genommen. Alle weiteren Aktionen und Aktivitäten spielen für den Zwischenstand oder das finale Ergebnis des Volleyballspiels keine Rolle mehr. Es kann aber auch sein, dass der Schiedsrichter abpfeift, obwohl kein Fehler entstanden ist. Der Pfiff des ersten Schiedsrichters ist daher ein wesentliches Kriterium für die Änderung des Zustandes des Balls im Spiel.

Ball "in"

Der Ball gilt als "in", wenn er den Boden es Spielfeldes inklusive der Begrenzungslinien berührt und das ist eine Definition, die wesentlich in Kombination mit der nächsten ist, nämlich wenn der Ball im "aus" ist. Wenn ein Ball geschlagen wurde und auf der Seite des Gegners den Boden berührt, ist für die Punktentscheidung wesentlich, ob er an der richtigen Stelle den Boden berührt hat.

Ball "aus"

Der Ball ist im Spiel als "aus" gewertet, wenn er vollständig außerhalb der Begrenzungslinien den Boden berührt oder er einen Gegenstand außerhalb des Feldes berührt. Das kann zum Beispiel die Decke der Halle sein, das kann die Spielerbank sein, auch die Pfosten der Netzhalterung, die Antennen oder auch das Netz außerhalb der Seitenbänder. Der Ball ist ebenfalls als "aus" deklariert, wenn er die senkrechte Ebene des Netzes teilweise oder vollständig außerhalb des Überquerungssektors überquert. Und natürlich ist der Ball auch im "aus", wenn er unter dem Netz durchgespielt wird.

Generell ist daher die Entscheidung, ob der Ball im oder aus dem Spiel ist wesentlich für die Analyse der letzten Aktion und gleiches gilt für die Unterscheidung, ob der Ball in oder aus ist, also ob ein Schlag korrekt oder falsch durchgeführt wurde.

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    • Block
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    • Auszeit / Spielerwechsel
      Die Auszeit (Time-out) und der Spielerwechsel sind die typischen und an sich einzigen normalen Spielunterbrechungen im Volleyballsport und pro Satz begrenzt.
    • Spielverzögerung
      Spielverzögerungen werden im Volleyballspiel mit einer Verwarnung für die gesamte Mannschaft geahndet, wobei es aber auch zu einer Bestrafung im Wiederholungsfall kommen kann.

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