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Olympiasieger Schwimmen der Frauen

Zahlreiche Bewerbe, aber viele Sprints fehlen

Das Schwimmen ist auch eine wesentliche Säule der olympischen Sommerspiele mit vielen Bewerben, aber es gibt nicht alle, die es bei der Weltmeisterschaft gibt. Bei den Sprints wird nur jener im Freistil angeboten und auch bei den längeren Strecken im Freistil gibt es die eine oder andere Strecke nicht. Im Open Water oder Freiwasserschwimmen gibt es überhaupt nur die 10 km.

Olympische Spiele Schwimmen der Frauen: Inhalt

Schwimmen Frauenbewerbe bei den olympischen Sommerspielen

Olympiasieger Schwimmen FrauenIm Gegensatz zu den Schwimm-Weltmeisterschaften gibt es bei den Olympischen Sommerspielen nicht alle Bewerbe, die bei der WM geschwommen werden. Das gilt vor allem für die Sprintdistanzen, bei denen nur der Freistil angeboten wird, während zum Beispiel die 50 Meter im Rückenschwimmen bei den Olympischen Spielen nicht im Programm enthalten sind.

Daher sind einige Unterschiede festzustellen, das gilt auch für die 1500 Meter Freistil, die für die Damen nicht im Programm aufscheinen, dafür schwimmen sie wie bei den Weltmeisterschaften die 800 Meter, während die Herren diese Distanz vermissen. Dennoch sind reichlich Möglichkeiten in den verschiedenen Schwimmstilen vorhanden, um um Medaillen kämpfen ergo schwimmen zu können.

Die Schwimmbewerbe bei den Olympischen Sommerspielen sind Highlights in der Karrere der Schwimmerinnen und dafür wird jahrelang hart trainiert. Da sie nur alle vier Jahre ausgetragen werden, haben sie eine höhere Wertigkeit als die Schwimm-Weltmeisterschaften und dementsprechend konzentriert geht die Konkurrenz in die Bewerbe.

Es ist schon schwer, bei einer Schwimm-WM eine Medaille zu erringen, bei den Olympischen Spielen ist dieses Unterfangen noch einen Tick schwieriger, weil alle auf die Bewerbe fokussiert sind.

Freistil 50 Meter Frauen

Der Sprint über 50 Meter Freistil gehört zu den jüngeren Disziplinen generell und das gilt auch für die Olympischen Sommerspiele. Diese Streckenlänge wurde bei den Schwimmbewerben erstmals im Jahr 1988 angeboten und hat sich längst zu einem wichtigen Bewerb etabliert, bei dem es um Bruchteile von Sekunden geht.

Die Frauen brauchen 24 Sekunden für die Strecke und es gibt starke Konkurrenz aus den Niederlanden, aus den USA und aus Dänemark bis Deutschland oder Australien.

Olympiasieger 50 m Freistil Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 24,07 Pernille Blume (DEN) Simone Manuel (USA) Alexandra Gerassimenja (BLR)
2012 24,05 Ranomi Kromowidjojo (NED) Alexandra Gerassimenja (BLR) Marlen Veldhuis (NED)
2008 24,06 Britta Steffen (GER) Dara Torres (USA) Cate Campbell (AUS)
2004 24,58 Inge de Bruijn (NED) Malia Metella (FRA) Lisbeth Lenton (AUS)
2000 24,32 Inge de Bruijn (NED) Therese Alshammar (SWE) Dara Torres (USA)
1996 24,87 Amy van Dyken (USA) Le Jingyi (CHN) Sandra Völker (GER)
1992 24,79 Yang Wenyi (CHN) Zhuang Yong (CHN) Angel Martino (USA)
1988 25,49 Kristin Otto (DDR) Yang Wenyi (CHN) Katrin Meissner (DDR)
Jill Sterkel (USA)

 

Freistil 100 Meter Frauen

Die Distanz über 100 Meter im Freistli wird bei den Olympischen Sommerspielen von den Damen seit der Veranstaltung 1912 geschwommen und gilt als einer der Klassiker im olympischen Schwimmsport. Die Sprintqualitäten sind weiterhin gefragt, aber es braucht schon mehr Ausdauer als über die 50 Meter.

Die Frauen brauchen knapp über 50 Sekunden und Schwimmerinnen aus den Niederlanden, aus den USA, aus Kanada sowie Schweden und vielen weiteren Ländern haben gute Medaillenmöglichkeiten.

Olympiasieger 100 m Freistil Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 52,70 Simone Manuel (USA)
Penny Oleksiak (CAN)
  Sarah Sjöström (SWE)
2012 53,00 Ranomi Kromowidjojo (NED) Alexandra Gerasimenja (BLR) Tang Yi (CHN)
2008 53,12 Britta Steffen (GER) Lisbeth Trickett-Lenton (AUS) Natalie Coughlin (USA)
2004 53,84 Jodie Henry (AUS) Inge de Bruijn (NED) Natalie Coughlin (USA)
2000 53,54 Inge de Bruijn (NED) Therese Alshammar (SWE) Jenny Thompson (USA)
Dara Torres (USA)
1996 54,50 Le Jingyi (CHN) Sandra Völker (GER) Angel Martino (USA)
1992 54,64 Zhuang Yong (CHN) Jenny Thompson (USA) Franziska van Almsick (GER)
1988 54,93 Kristin Otto (DDR) Zhuang Yong (CHN) Cathérine Plewinski (FRA)
1984 55,92 Nancy Hogshead (USA)
Carrie Steinseifer (USA)
-- Annemarie Verstappen (NED)
1980 54,79 Barbara Krause (DDR) Caren Metschuck (DDR) Ines Diers (DDR)
1976 55,65 Kornelia Ender (DDR) Petra Priemer (DDR) Enith Brigitha (NED)
1972 58,59 Sandra Neilson (USA) Shirley Babashoff (USA) Shane Gould (AUS)
1968 1:00,0 Jan Henne (USA) Susan Pedersen (USA) Linda Gustavson (USA)
1964 59,5 Dawn Fraser (AUS) Sharon Stouder (USA) Kathleen Ellis (USA)
1960 1:01,2 Dawn Fraser (AUS) Chris von Saltza (USA) Natalie Steward (GBR)
1956 1:02,0 Dawn Fraser (AUS) Lorraine Crapp (AUS) Faith Leech (AUS)
1952 1:06,8 Katalin Szöke (HUN) Hannie Termeulen (NED) Judit Temes (HUN)
1948 1:06,3 Greta Andersen (DEN) Ann Curtis (USA) Marie-Louise Vaessen (NED)
1936 1:05,9 Rie Mastenbroek (NED) Jaennette Campbell (ARG) Gisela Arendt (GER)
1932 1:06,8 Helene Madison (USA) Willy den Ouden (NED) Eleanor Garatti-Saville (USA)
1928 1:11,0 Albina Osipowich (USA) Eleanor Garatti (USA) Joyce Cooper (GBR)
1924 1:12,4 Ethel Lackie (USA) Mariechen Wehselau (USA) Gertrude Ederle (USA)
1920 1:13,6 Ethelda Bleibtrey (USA) Irene Guest (USA) Frances Schroth (USA)
1912 1:22,2 Fanny Durack (ANZ) Mina Wylie (ANZ) Jennie Fletcher (GBR)

 

Freistil 200 Meter Frauen

Die Strecke über 200 Meter Freistil wurde bei den Olympischen Sommerspielen 1968 für die Damen eingeführt und bietet eine Ergänzung zu den Sprintbewerben, bei der es auch schon deutlich mehr auf die Ausdauer ankommt, vor allem auf den letzten Längen, um siegreich sein zu können.

Die US-Schwimmerinnen sind dabei meist unter den Favoritinnen, aber auch jene aus Schweden, Australien oder Frankreich sind zu beachten und es gibt weitere Kandidatinnen für schnelle Zeiten.

Olympiasieger 200 m Freistil Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 1:53,73 Katie Ledecky (USA) Sarah Sjöström (SWE) Emma McKeon (AUS)
2012 1:53,61 Allison Schmitt (USA) Camille Muffat (FRA) Bronte Barratt (AUS)
2008 1:54,82 Federica Pellegrini (ITA) Sara Isakovic (SLO) Pang Jiaying (CHN)
2004 1:58,03 Camelia Potec (ROU) Federica Pellegrini (ITA) Solenne Figues (FRA)
2000 1:58,24 Susie O"Neill (AUS) Martina Moravcová (svk) Claudia Poll (crc)
1996 1:58,16 Claudia Poll (crc) Franziska van Almsick (GER) Dagmar Hase (GER)
1992 1:57,90 Nicole Haislett (USA) Franziska van Almsick (GER) Kerstin Kielgass (GER)
1988 1:57,65 Heike Friedrich (DDR) Silvia Poll (crc) Manuela Stellmach (DDR)
1984 1:59,23 Mary Wayte (USA) Cynthia Woodhead (USA) Annemarie Verstappen (NED)
1980 1:58,33 Barbara Krause (DDR) Ines Diers (DDR) Carmela Schmidt (DDR)
1976 1:59,26 Kornelia Ender (DDR) Shirley Babashoff (USA) Enith Brigitha (NED)
1972 2:03,56 Shane Gould (AUS) Shirley Babashoff (USA) Keena Rothhammer (USA)
1968 2:10,5 Debbie Meyer (USA) Jan Henne (USA) Jane Barkman (USA)

 

Freistil 400 Meter Frauen

Während die 200 Meter erst später eingeführt wurden, schwammen die Frauen bei den Olympischen Sommerspiele die 400 Meter Freistil bereits ab dem Jahr 1924, womit eine längere Strecke zur Verfügung stand, die den Schwimmerinnen mit großer Ausdauer vorbehalten ist.

Die Schwimmerinnen aus den USA sind immer wieder erfolgreich, aber auch jene aus Frankreich, Großbritannien und weiteren Ländern sind zu beachten. Die Frauen brauchen für die Strecke um die 4 Minuten oder knapp darüber, Katie Ledecky drückte die Zeit 2016 deutlich nach unten.

Olympiasieger Freistil 400 Meter Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 3:56,46 Katie Ledecky (USA) Jazz Carlin (GBR) Leah Smith (USA)
2012 4:01,45 Camille Muffat (FRA) Allison Schmitt (USA) Rebecca Adlington (GBR)
2008 4:03,22 Rebecca Adlington (GBR) Katie Hoff (USA) Joanne Jackson (GBR)
2004 4:05,34 Laure Manaudou (FRA) Otylia Jedrzejczak (POL) Kaitlin Sandeno (USA)
2000 4:05,80 Brooke Bennett (USA) Diana Munz (USA) Claudia Poll (crc)
1996 4:07,25 Michelle Smith (IRE) Dagmar Hase (GER) Kirsten Vlieghuis (NED)
1992 4:07,18 Dagmar Hase (GER) Janet Evans (USA) Hayley Lewis (AUS)
1988 4:03,85 Janet Evans (USA) Heike Friedrich (DDR) Anke Möhring (DDR)
1984 4:07,10 Tiffany Cohen (USA) Sarah Hardcastle (GBR) June Croft (GBR)
1980 4:08,76 Ines Diers (DDR) Petra Schneider (DDR) Carmela Schmidt (DDR)
1976 4:09,89 Petra Thümer (DDR) Shirley Babashoff (USA) Shannon Smith (CAN)
1972 4:19,04 Shane Gould (AUS) Novella Calligaris (ITA) Gudrun Wegner (DDR)
1968 4:31,8 Debbie Meyer (USA) Linda Gustavson (USA) Karen Moras (AUS)
1964 4.43,3 Virginia Duenkel (USA) Marilyn Ramenofsky (USA) Terri Stickles (USA)
1960 4:50,6 Chris von Saltza (USA) Jane Cederqvist (SWE) Tineke Lagerberg (NED)
1956 4:54,6 Lorraine Crapp (AUS) Dawn Fraser (AUS) Sylvia Ruuska (USA)
1952 5:12,1 Valéria Gyenge (HUN) Eva Novák (HUN) Evelyn Kawamoto (USA)
1948 5:17,8 Ann Curtis (USA) Karen Margrete Harup (DEN) Cathy Gibson (GBR)
1936 5:26,4 Rie Mastenbroek (NED) Ragnhild Hveger (DEN) Lenore Kight-Wingard (USA)
1932 5:28,5 Helene Madison (USA) Lenore Kight (USA) Jennie Maakal (RSA)
1928 5:42,8 Martha Norelius (USA) Marie Braun (NED) Josephine McKim (USA)
1924 6:02,2 Martha Norelius (USA) Helen Wainwright (USA) Gertrude Ederle (USA)

 

Freistil 800 Meter Frauen

Im Gegensatz zu den Schwimm-Weltmeisterschaften werden bei den Olympischen Sommerspielen nicht alle Freistil-Strecken geschwommen. Die Herren schwimmen die 1500 Meter, nicht aber die 800 Meter, bei den Frauen ist es umgekehrt, sodass die 800 Meter die längste Distanz im Freistil ist.

Die Frauen brauchen unter 8:30 Minuten für die Strecke, zuletzt deutlich weniger, da Katie Ledecky ganz andere Zeiten schwimmen konnte. Sie gewann zweimal Gold in Folge, gut sind auch die Konkurrentinnen von Großbritannien über Ungarn bis Spanien.

Olympiasieger Freistil 800 Meter Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 8:04,79 Katie Ledecky (USA) Jazz Carlin (GBR) Boglarka Kapas (HUN)
2012 8:14,63 Katie Ledecky (USA) Mireia Belmonte (ESP) Rebecca Adlington (GBR)
2008 8:14:10 Rebecca Adlington (GBR) Alessia Filippi (ITA) Lotte Friis (DEN)
2004 8:24,54 Ai Shibata (JPN) Laure Manaudou (FRA) Diana Munz (USA)
2000 8:19,67 Brooke Bennett (USA) Yana Klochkova (UKR) Katilin Sandeno (USA)
1996 8:27,89 Brooke Bennett (USA) Dagmar Hase (GER) Kirsten Vlieghuis (NED)
1992 8:25,52 Janet Evans (USA) Hayley Lewis (AUS) Jana Henke (GER)
1988 8:20,20 Janet Evans (USA) Astrid Strauss (DDR) Julie McDonald (AUS)
1984 8:24,95 Tiffany Cohen (USA) Michele Richardson (USA) Sarah Hardcastle (GBR)
1980 8:28,90 Michelle Ford (AUS) Ines Diers (DDR) Heike Dähne (DDR)
1976 8:37,14 Petra Thümer (DDR) Shirley Babashoff (USA) Wendy Weinberg (USA)
1972 8:53,68 Keena Rothhammer (USA) Shane Gould (AUS) Novella Calligaris (ITA)
1968 9:24,0 Debbie Meyer (USA) Pamela Kruse (USA) María Teresa Ramírez (MEX)

 

Rücken 100 Meter Frauen

Bei den Olympischen Sommerspielen gibt es die Sprintdistanz über 50 Meter nur im Freistil. Im Rückenschwimmen ist sie nicht im Programm, die 100 und 200 Meter hingegen schon. Die 100 Meter werden seit dem Jahr 1924 geschwommen und sind somit zum Klassiker im Rückenschwimmen geworden.

Die Frauen brauchen über 58 Sekunden für die Strecke, wobei die US-Schwimmerinnen stets unter den Favoritinnen sind. Aber es gibt starke Konkurrenz von Australien bis zu den Schwimmerinnen aus Europa und Asien.

Olympiasieger Rücken 100 m Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 58,45 Katinka Hosszu (HUN) Kathleen Baker (USA) Kylie Masse (CAN)
Fu Yuanhui (CHN)
2012 58,33 Missy Franklin (USA) Emily Seebohm (AUS) Aya Terakawa (JPN)
2008 58,96 Natalie Coughlin (USA) Kirsty Coventry (ZIM) Margaret Hoelzer (USA)
2004 1:00,37 Natalie Coughlin (USA) Kirsty Coventry (ZIM) Laure Manaudou (FRA)
2000 1:00,21 Diana Mocanu (ROU) Mai Nakamura (JPN) Nina Zhivanevskaya (ESP)
1996 1:01,19 Beth Botsford (USA) Whitney Hedgepeth (USA) Marianne Kriel (RSA)
1992 1:00,68 Krisztina Egerszegi (HUN) Tünde Szabó (HUN) Lea Loveless (USA)
1988 1:00,89 Kristin Otto (DDR) Krisztina Egerszegi (HUN) Cornelia Sirch (DDR)
1984 1:02,55 Theresa Andrews (USA) Betsy Mitchell (USA) Jolanda de Rover (NED)
1980 1:00,86 Rica Reinisch (DDR) Ina Kleber (DDR) Petra Riedel (DDR)
1976 1:01,83 Ulrike Richter (DDR) Birgit Treiber (DDR) Nancy Garapick (CAN)
1972 1:05,78 Melissa Belote (USA) Andrea Gyarmati (HUN) Susie Atwood (USA)
1968 1:06,2 Kaye Hall (USA) Elaine Tanner (CAN) Jane Swagerty (USA)
1964 1:07,7 Cathy Ferguson (USA) Christine Caron (FRA) Virginia Duenkel (USA)
1960 1:09,3 Lynn Burke (USA) Natalie Steward (GBR) Satoko Tanaka (JPN)
1956 1:12,9 Judy Grinham (GBR) Carin Cone (USA) Margaret Edwards (GBR)
1952 1:14,3 Joan Harrison (RSA) Geertje Wielema (NED) Jean Stewart (NZL)
1948 1:14,4 Karen Margrete Harup (DEN) Suzanne Zimmerman (USA) Judy Davies (AUS)
1936 1:18,9 Nida Senff (NED) Rie Mastenbroek (NED) Alice Bridges (USA)
1932 1:19,4 Eleanor Holm (USA) Philomena Mealing (AUS) Elizabeth Davies (GBR)
1928 1:22,0 Marie Braun (NED) Ellen King (GBR) Joyce Cooper (GBR)
1924 1:23,2 Sybil Bauer (USA) Phyllis Harding (GBR) Aileen Riggin (USA)

 

Rücken 200 Meter Frauen

Die längere Distanz im Rückenschwimmen bei den Olympischen Sommerspielen ist jene über die 200 Meter. Sie wurde 1968 eingeführt und ergänzt seither die 100 Meter, wobei schon mehr Ausdauer gefragt ist als über die kürzere Strecke. Der Sprint über 50 Meter findet bei den Olympischen Spielen bekanntlich im Gegensatz zur Schwimm-WM nicht statt.

Die Frauen schwimmen die Strecke in knapp mehr als zwei Minuten, wobei auch diese Distanz eine Sache für die US-Schwimmerinnen sein kann. Krisztina Egerszegi aus Ungarn konnte jedoch dreimal in Folge den Olympiasieg holen.

Olympiasieger Rücken 200 m Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 2:05,99 Maya Dirado (USA) Katinka Hosszu (HUN) Hilary Caldwell (CAN)
2012 2:04,06 Missy Franklin (USA) Anastasia Sujeva (RUS) Elizabeth Beisel (USA)
2008 2:05,24 Kirsty Coventry (ZIM) Margaret Hoelzer (USA) Reiko Nakamura (JPN)
2004 2:09,19 Kirsty Coventry (ZIM) Stanislava Komarova (RUS) Antje Buschschulte (GER)
Reiko Nakamira (JPN)
2000 2:08,16 Diana Mocanu (ROU) Roxana Maracineau (FRA) Miki Nakao (JPN)
1996 2:07,83 Krisztina Egerszegi (HUN) Whitney Hedgepeth (USA) Cathleen Rund (GER)
1992 2:07,06 Krisztina Egerszegi (HUN) Dagmar Hase (GER) Nicole Stevenson-Livingstone (AUS)
1988 2:09,29 Krisztina Egerszegi (HUN) Kathrin Zimmermann (DDR) Cornelia Sirch (DDR)
1984 2:12,38 Jolanda de Rover (NED) Amy White (USA) Aneta Patrascoiu (ROU)
1980 2:11,77 Rica Reinisch (DDR) Cornelia Polit (DDR) Birgit Treiber (DDR)
1976 2:13,43 Ulrike Richter (DDR) Birgit Treiber (DDR) Nancy Garapick (CAN)
1972 2:19,19 Melissa Belote (USA) Susie Atwood (USA) Donna Gurr (CAN)
1968 2:24,8 Lillian Watson (USA) Elaine Tanner (CAN) Kaye Hall (USA)

 

Brust 100 Meter Frauen

Beim Rückenschwimmen wurden im Rahmen der Olympischen Sommerspiele zuerst die 100 Meter eingeführt, später die 200 Meter in das Programm aufgenommen. Beim Brustschwimmen war es genau umgekehrt und die 100 Meter erfolgten erstmals im Jahr 1968 als Ergänzung.

Die Frauen benötigen über eine Minute für die langsamste Schwimmart, wobei es viele Anwärterinnen für die Medaillen gibt. Das reicht von den Schwimmerinnen aus den USA über jene aus Russland bis Australien und Japan.

Olympiasieger Brust 100 m Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 1:04,93 Lilia King (USA) Julia Jefimova (RUS) Catherine Meili (USA)
2012 1:05,47 Ruta Meilutyte (LTU) Rebecca Soni (USA) Satomi Suzuki (JPN)
2008 1:05,17 Leisel Jones (AUS) Rebecca Soni (USA) Mirna Jukic (AUT)
2004 1:06,64 Luo Xuejuan (CHN) Brooke Hanson (AUS) Leisel Jones (AUS)
2000 1:07,05 Megan Quann (USA) Leisel Jones (AUS) Penelope Heyns (RSA)
1996 1:07,79 Penelope Heyns (RSA) Amanda Beard (USA) Samantha Riley (AUS)
1992 1:08,00 Yelena Rudkovskaya (GUS) Anita Nall (USA) Samantha Riley (AUS)
1988 1:07,95 Tania Dangalakova-Bogomilova (BUL) Antoaneta Frenkeva (BUL) Silke Hörner (DDR)
1984 1:09,88 Petra van Staveren (NED) Anne Ottenbrite (CAN) Cathérine Poirot (FRA)
1980 1:10,22 Ute Geweniger (DDR) Yelvira Vasilkova (URS) Susanne Nielsson (DEN)
1976 1:11,16 Hannelore Anke (DDR) Lyubov Rusanova (URS) Marina Koshevaya (URS)
1972 1:13,58 Catherine Carr (USA) Galina Stepanova-Prozumenshchykova (URS) Beverley Whitfield (AUS)
1968 1:15,8 Djurdjica Bjedov (YUG) Galina Prozumenshchykova (URS) Sharon Wichman (USA)

 

Brust 200 Meter Frauen

Die 200 Meter im Brustschwimmen sind nicht nur die längere und anstrengendere Strecke bei den Olympischen Spielen, sie wurden auch viel früher als die 100 Meter in das Programm aufgenommen. Der Zeitunterschied zu den ersten Bewerben ist beachtlich, wie die Siegerliste zeigt.

Die Frauen schwimmen die Strecke in 2:20 Minuten, wobei die US-Schwimmerinnen öfter erfolgreich sind. Konkurrenz gibt es von Japan über Russland bis China und Australien.

Olympiasieger Brust 200 m Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 2:20,30 Rie Kaneto (JPN) Julia Jefimova (RUS) Shi Jinglin (CHN)
2012 2:19,59 Rebecca Soni (USA) Satomi Suzuki (JPN) Julia Jefimova (RUS)
2008 2:20,22 Rebecca Soni (USA) Leisel Jones (AUS) Sara Nordenstam (NOR)
2004 2:23,37 Amanda Beard (USA) Leisel Jones (AUS) Anne Poleska (GER)
2000 2:24,35 Agnes Kovács (HUN) Kristy Kowal (USA) Amanda Beard (USA)
1996 2:25,41 Penelope Heyns (RSA) Amanda Beard (USA) Agnes Kovács (HUN)
1992 2:26,65 Kyoko Iwasaki (JPN) Li Lin (CHN) Anita Nall (USA)
1988 2:26,71 Silke Hörner (DDR) Huang Xiaomin (CHN) Antoaneta Frenkeva (BUL)
1984 2:30,38 Anne Ottenbrite (CAN) Susan Rapp (USA) Ingrid Lempereur (BEL)
1980 2:29,54 Lina Kaciusyte (URS) Svetlana Varganova (URS) Yuliya Bogdanova (URS)
1976 2:33,35 Marina Koshevaya (URS) Marina Yurcheniya (URS) Lyubov Rusanova (URS)
1972 2:41,71 Beverley Whitfield (AUS) Dana Schoenfield (USA) Galina Stepanova-Prozumenshchykova (URS)
1968 2:44,4 Sharon Wichman (USA) Djurdjica Bjedov (YUG) Galina Prozumenshchykova (URS)
1964 2:46,4 Galina Prozumenshchykova (URS) Claudia Kolb (USA) Svetlana Babanina (URS)
1960 2:49,5 Anita Lonsbrough (GBR) Wiltrud Urselmann (GER) Barbara Göbel (GER)
1956 2;53,1 Ursula Happe (GER) Eva Székely (HUN) Eva-Maria ten Elsen (GER)
1952 2:51,7 Eva Székely (HUN) Eva Novák (HUN) Helen Gordon (GBR)
1948 2:57,2 Nel van Vliet (NED) Beatrice Lyons (AUS) Eva Novák (HUN)
1936 3:03,6 Hideko Maehata (JPN) Martha Geneger (GER) Inge Sørensen (DEN)
1932 3:06,3 Clare Dennis (AUS) Hideko Maehata (JPN) Else Jaobson (DEN)
1928 3:12,6 Hilde Schrader (GER) Marie Baron (NED) Lotte Mühe (GER)
1924 3:33,2 Lucy Morton (GBR) Agnes Geraghty (USA) Gladys Carson (GBR)

 

Schmetterling 100 Meter Frauen

Die Strecken im Schmetterlingsstil wurden bei den Olympischen Sommerspielen erst nach dem Zweiten Weltkrieg in das Programm aufgenommen. Als erstes erfolgten die 100 Meter, die ihre Premiere im Jahr 1956 feiern konnten. Die 100 Meter gelten generell als Ausgangspunkt und Klassiker, weil davon leiten sich Sprint und die langen 200 Meter ab.

Die Frauen schwimmen die 100 Meter in diesem schnellen Schwimmstil in 55 Sekunden, wobei es viele Favoritinnen geben kann von Schweden über USA bis Kanada und China und darüber hinaus noch weitere.

Olympiasieger Schmetterling 100 m Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 55,48 Sarah Sjöström (SWE) Penny Oleksiak (CAN) Dana Vollmer (USA)
2012 55,98 Dana Vollmer (USA) Lu Ying (CHN) Alicia Coutts (AUS)
2008 56,73 Lisbeth Trickett-Lenton (AUS) Christine Magnuson (USA) Jessicah Schipper (AUS)
2004 57,72 Petria Thomas (AUS) Otylia Jedrzejczak (POL) Inge de Bruijn (NED)
2000 56,61 Inge de Bruijn (NED) Martina Moravcová (svk) Dara Torres (USA)
1996 59,13 Amy van Dyken (USA) Liu Limin (CHN) Angel Martino (USA)
1992 58,62 Qian Hong (CHN) Crissy Ahmann-Leighton (USA) Cathérine Plewinski (FRA)
1988 59,00 Kristin Otto (DDR) Birte Weigang (DDR) Qian Hong (CHN)
1984 59,26 Mary Terstegge Meagher (USA) Jenna Johnson (USA) Karin Seick (BRD)
1980 1:00,42 Caren Metschuck (DDR) Andrea Pollack (DDR) Christiane Knacke (DDR)
1976 1:00,13 Kornelia Ender (DDR) Andrea Pollack (DDR) Wendy Boglioli (USA)
1972 1:03,34 Mayumi Aoki (JPN) Roswitha Beier (DDR) Andrea Gyarmati (HUN)
1968 1:05,5 Lynette McClements (AUS) Ellie Daniel (USA) Susan Shields (USA)
1964 1:04,7 Sharon Stouder (USA) Ada Kok (NED) Kathleen Ellis (USA)
1960 1:09,5 Carolyn Schuler (USA) Marianne Heemskerk (NED) Janice Andrew (AUS)
1956 1:11,0 Shelley Mann (USA) Nancy Ramey (USA) Mary Sears (USA)

 

Schmetterling 200 Meter Frauen

Zusätzlich zu den 100 Meter im Schmetterlingsstil wurden 1968 die 200 Meter in das olympische Programm aufgenommen. Wie bei den anderen Schwimmstilen - mit Ausnahme des Freistils - gibt es bei den Olympischen Sommerspielen bekanntlich die Sprints über 50 Meter nicht.

Die Frauen benötigen knapp über zwei Minuten für die Strecke, wobei die Frauen aus China und Japan sehr stark auftreten, die US-Schwimmerinnen sind in diesem Bewerb nicht so dominant.

Olympiasieger Schmetterling 200 m Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 2:04,85 Mireia Belmonte Garcia (ESP) Madeline Groves (AUS) Matsumi Hoshi (JPN)
2012 2:04,06 Jiao Liuyang (CHN) Mireia Belmonte Garcia (ESP) Matsumi Hoshi (JPN)
2008 2:04,18 Liu Zige (CHN) Jiao Liuyang (CHN) Jessicah Schipper (AUS)
2004 2:06,05 Otylia Jedrzejczak (POL) Petria Thomas (AUS) Yuko Nakanishi (JPN)
2000 2:05,88 Misty Hyman (USA) Susie O"Neill (AUS) Petria Thomas (AUS)
1996 2:07,76 Susie O"Neill (AUS) Petria Thomas (AUS) Michelle Smith (IRE)
1992 2:08,67 Summer Sanders (USA) Wang Xiaohong (CHN) Susie O"Neill (AUS)
1988 2:09,51 Kathleen Nord (DDR) Birte Weigang (DDR) Mary Terstegge Meagher (USA)
1984 2:06,90 Mary Terstegge Meagher (USA) Karen Phillips (AUS) Ina Beyermann (BRD)
1980 2:10,44 Ines Geissler (DDR) Sybille Schönrock (DDR) Michelle Ford (AUS)
1976 2:11,41 Andrea Pollack (DDR) Ulrike Tauber (DDR) Rosemarie Kother-Gabriel (DDR)
1972 2:15,57 Karen Moe (USA) Lynn Colella (USA) Ellie Daniel (USA)
1968 2:24,7 Ada Kok (NED) Helga Lindner (DDR) Ellie Daniel (USA)

 

Lagen 200 Meter Frauen

1964 fand die Premiere der 400 Meter Lagen bei den olympischen Sommerspielen für die Damen statt und 1968 folgten die 200 Meter als kürzere Distanz, wobei es gleich nach 1972 ene Pause gab, erst seit 1984 wird der Bewerb regelmäßig angeboten. Dabei gilt es, alle 50 Meter einen anderen Schwimmstil zu zeigen und man muss eine sehr komplette Schwimmerin sein, um dies erfolgreich sein zu können.

Katinka Hosszu holte sich natürlich die Goldmedaille mit schneller Zeit unter 2:07 Minuten, aber bei der WM ist sie Seriensiegerin im Lagenschwimmen. Konkurrenz gibt es aus Großbritannien, USA oder auch China und Australien.

Olympiasieger Lagen 200 m Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 2:06,58 Katinka Hosszu (HUN) Siobhan O´Connor (GBR) Maya Dirado (USA)
2012 2:07,57 Ye Shiwen (CHN) Alicia Coutts (AUS) Caitlin Leverenz (USA)
2008 2:08,45 Stephanie Rice (AUS) Kirsty Coventry (ZIM) Natalie Coughlin (USA)
2004 2:11,14 Yana Klochkova (UKR) Amanda Beard (USA) Kirsty Coventry (ZIM)
2000 2:10,68 Yana Klochkova (UKR) Beatrice Caslaru (ROU) Cristina Teuscher (USA)
1996 2:13,93 Michelle Smith (IRE) Marianne Limpert (CAN) Li Lin (CHN)
1992 2:11,65 Li Lin (CHN) Summer Sanders (USA) Daniela Hunger (GER)
1988 2:12,59 Daniela Hunger (DDR) Yelena Dendeberova (URS) Noemi Lung (ROU)
1984 2:12,64 Tracy Caulkins (USA) Nancy Hogshead (USA) Michele Pearson (AUS)
1972 2:23,07 Shane Gould (AUS) Kornelia Ender (DDR) Lynn Vidali (USA)
1968 2:24,7 Claudia Kolb (USA) Susan Pedersen (USA) Jan Henne (USA)

 

Lagen 400 Meter Frauen

Die Lagenbewerbe der Damen fanden bei den olympischen Sommerspielen erstmals 1964 in Form der 400 Meter statt. Die 200 Meter wurden vier Jahre später hinzugefügt. Dabei gilt es, alle 100 Meter den Schwimmstil zu wechseln, sodass man am Ende alle vier Schwimmstile über zwei Längen gezeigt hat.

Die Frauen brauchen knapp unter 4:30 Minuten für die Strecke und es gibt trotz der hohen Anforderungen sehr viele Kandidatinnen für eine Medaille. Katinka Hosszu holte sich ihr Gold, das sie bei der WM mehrfach erhielt, aber auch die Schwimmerinnen aus den USA oder aus Spanien, China und Australien sind zu beachten.

Olympiasieger Lagen 400 m Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 4:26,36 Katinka Hosszu (HUN) Madeline Dirado (USA) M. Belmonde Garcia (ESP)
2012 4:28,43 Ye Shiwen (CHN) Elizabeth Beisel (USA) Li Xuanxu (CHN)
2008 4:29,45 Stephanie Rice (AUS) Kirsty Coventry (ZIM) Katie Hoff (USA)
2004 4:34,83 Yana Klochkova (UKR) Kaitlin Sandeno (USA) Georgina Bardach (ARG)
2000 4:33,59 Yana Klochkova (UKR) Yasuko Tajima (JPN) Beatrice Caslaru (ROU)
1996 4:39,18 Michelle Smith (IRE) Allison Wagner (USA) Krisztina Egerszegi (HUN)
1992 4:36,54 Krisztina Egerszegi (HUN) Li Lin (CHN) Summer Sanders (USA)
1988 4:37,76 Janet Evans (USA) Noemi Lung (ROU) Daniela Hunger (DDR)
1984 4:39,24 Tracy Caulkins (USA) Suzanne Landells (AUS) Petra Zindler (BRD)
1980 4:36,29 Petra Schneider (DDR) Sharron Davies (GBR) Agnieszka Czopek (POL)
1976 4:42,77 Ulrike Tauber (DDR) Cheryl Gibson (CAN) Becky Smith (CAN)
1972 5:02,97 Gail Neall (AUS) Leslie Cliff (CAN) Novella Calligaris (ITA)
1968 5:08,5 Claudia Kolb (USA) Lynn Vidali (USA) Sabine Steinbach (DDR)
1964 5:18,7 Donna de Varona (USA) Sharon Finneran (USA) Martha Randall (USA)

 

Staffel 4 x 100 Meter Freistil Frauen

Die Staffel über 4 x 100 Meter im Freistil schwimmen die Damen bei den Olympischen Sommerspielen seit dem Jahr 1912, wobei das Team der USA sich oftmals als Seriensieger etablieren konnte, wie die Siegerliste zeigt. Vier Schwimmerinnen bilden ein Team und jede absolviert zwei Längen.

Die Frauen brauchen um die 3:30 Minuten für die Strecke, Australien, USA und Niederlande sind immer wieder Favoriten, die Teams aus China und Deutschland sowie aus Kanada gilt es auch zu beachten.

Olympiasieger Staffel 4 x 100 m Freistil Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 3:30,65 Australien USA Kanada
2012 3:33,15 Australien Niederlande USA
2008 3:33,76 Niederlande USA Australien
2004 3:35,94 Australien USA Niederlande
2000 3:36,61 USA Niederlande Schweden
1996 3:39,29 USA China Deutschland
1992 3:39,46 USA China Deutschland
1988 3:40,63 DDR Niederlande USA
1984 3:43,43 USA Niederlande BRD
1980 3:42,71 DDR Schweden Niederlande
1976 3:44,82 USA DDR Kanada
1972 3:55,19 USA DDR BRD
1968 4:02,5 USA DDR Kanada
1964 4:03,7 USA Australien Niederlande
1960 4:08,9 USA Australien Deutschland
1956 4:17,1 Australien USA Südafrika
1952 4:24,4 Ungarn Niederlande USA
1948 4:29,2 USA Dänemark Niederlande
1936 4:36,0 Niederlande Deutschland USA
1932 4:38,0 USA Niederlande Großbritannien
1928 4:47,6 USA Großbritannien Südafrika
1924 4:58,8 USA Großbritannien Schweden
1920 5:11,6 USA Großbritannien Schweden
1912 5:52,8 Großbritannien Deutschland Österreich

 

Staffel 4 x 200 Meter Freistil Frauen

Zu den bestehenden Staffeln über die 100 Meter Freistil und Lagen wurde 1996 bei den Olympischen Sommerspielen auch die 4 x 200 Meter Freistil der Damen eingeführt, womit es nun drei Möglichkeiten für Medaillen in den beliebten Staffelrennen gibt. Vier Mitglieder bilden ein Team und jede schwimmt 200 Meter ergo vier Bahnen.

Die Frauen brauchen um die 7:40 Minuten oder länger für die insgesamt 800 Meter Strecke, wobei die USA meist das schnellste Team stellen. Australien, Kanada, Frankreich oder China gilt es auch zu beachten.

Olympiasieger Staffel 4 x 200 m Freistil Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 7:43,03 USA Australien Kanada
2012 7:42,92 USA Australien Frankreich
2008 7:44,31 Australien China USA
2004 7:53,42 USA China Deutschland
2000 7:57,80 USA Australien Deutschland
1996 7:59,87 USA Deutschland Australien

 

Staffel 4 x 100 Meter Lagen Frauen

Die 4 x 100 Meter Lagen der Damen wurden bei den Olympischen Sommerspielen 1960 eingeführt und sind mit den beiden Bewerben im Freistil die dritte Möglichkeit, Medaillen im Teambewerb der Staffel gewinnen zu können. Dabei absolviert jedes der vier Mitglieder eines Teams einen anderen Schwimmstil und zeigt ihn also zwei Lagen lang.

Die Frauen spulen die insgesamt 400 Meter in einer Zeit unter vier Minuten ab, wobei wieder die USA und Australien die stärksten Teams stellen können. Gut sind auch Dänemark, Japan, China oder Deutschland.

Olympiasieger Staffel 4 x 100 m Lagen Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 3:53,13 USA Australien Dänemark
2012 3:52,05 USA Australien Japan
2008 3:52,69 Australien USA China
2004 3:57,32 Australien USA Deutschland
2000 3:58,30 USA Australien Japan
1996 4:02,88 USA Australien China
1992 4:02,54 USA Deutschland GUS
1988 4:03,74 DDR USA Kanada
1984 4:08,34 USA BRD Kanada
1980 4:06,67 DDR Großbritannien UdSSR
1976 4:07,95 DDR USA Kanada
1972 4:20,75 USA DDR BRD
1968 4:28,3 USA Australien BRD
1964 4:33,9 USA Niederlande UdSSR
1960 4:41,1 USA Australien Deutschland

 

Open Water 10 km Frauen

Bei den Freiwasser-Weltmeisterschaften werden 5, 10 und 25 Kilometer geschwommen, gleiches gilt für die Schwimm-Weltmeisterschaften, wenn die Freiwasserbewerbe Teil davon sind. Im Rahmen der Olympischen Sommerspiele gab es vor 2008 keine Bewerbe, 2008 wurden die 10 Kilometer eingeführt, die anderen Strecken sind vorerst nicht im Programm enthalten. Auch der Teambewerb, der bei der WM hinzugefügt wurde, ist vorerst kein Thema.

Die Frauen brauchen für die Strecke von 10 Kilometer unter zwei Stunden, wobei die Italienerinnen bekannterweise immer zu den stärksten zählen, auch die Schwimmerinnen aus den Niederlanden oder aus Ungarn und weiterer Länder haben gute Möglichkeiten.

Olympiasieger Open Water (Freiwasser) 10 km Frauen

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 1:56:32,1 Sharon van Rouwendaal (NED) Rachele Bruni (ITA) Poliana Okimoto (BRA)
2012 1:57:38,2 Eva Risztov (HUN) Haley Anderson (USA) Martina Grimaldi (ITA)
2008 1:59:27,2 Larissa Ilchenko (RUS) Keri-Anne Payne (GBR) Cassandra Patten (GBR)

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