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Regelübertretungen im Basketballspiel

Zeitregeln und andere Vorschriften

Das Basketballspiel ist eine sehr dynamische Mannschaftssportart, bei der die Aktionen sich rasch abwechseln. Es gibt zwar nicht den Körpereinsatz wie beim Eishockey, aber es ist immer etwas los und damit dies nicht außer Kontrolle gerät, gibt es genaue Spielregeln, was erlaubt ist und was nicht und vor allem auch, was gefordert wird wie bei den Zeitregeln. Damit soll sichergestellt werden, dass das Spiel fair, aber auch attraktiv verläuft. Hält man sich nicht an die Regeln, begeht man eine Regelverletzung oder auch Regelübertretung.

Die Regelübertretungen sind zum Teil im Regelbuch als einfache Definitionen festgelegt, es gibt aber auch präzisere Ausführungen, worum es überhaupt geht und was zu beachten ist.

Überblick über die Regeln und Regelverletzungen im Basketballspiel

Regelverletzung
Eine Regelverletzung liegt immer dann vor, wenn man sich nicht an die Regeln gehalten hat.

Strafe
Begeht eine Mannschaft eine Regelverletzung, wird üblicherweise auf Einwurf für den Gegner entschieden und zwar auf Höhe jenes Ortes, an dem die Regelverletzung entstanden ist. Diese Vorschrift wird aufgehoben, wenn bei der entsprechenden Handlung andere Regeln festgelegt wurden.

Ball oder Spieler im Aus
Wenn auch nur ein Teil eines Spielers die Seitenlinie berührt oder übertrifft, ist der Spieler im Aus. Gleiches gilt für den Basketball. Das Spiel wird damit unterbrochen. Der Ball gilt auch als im Aus befindlich, wenn der Spieler den Ball hält und selbst im Aus steht. Sollte ein gehaltener Ball vorliegen und ein Spieler bewegt sich ins Aus, dann wird das Spiel per Sprungball fortgesetzt.

Dribbling
Das Dribbling ist der Versuch eines Spielers mit dem Ball den Gegenspieler auszutricksen und sich dem gegnerischen Korb zu nähern, um einen Punktewurf anzubringen. Dabei darf kein Doppeldribbling erfolgen, also muss nach einem Dribbling ein Korbwurf versucht werden oder man passt zu seinem Mitspieler.

Schrittregel
Die Schrittregel ist im Basketballspiel recht komplex. Dabei gibt es den Standfuß, der den Boden berührt und den anderen Fuß, der zum Beispiel bei der Ballannahme sich in der Luft befinden kann - etwa nach einem Sprung. Es gibt natürlich auch die Situation, dass man mit beiden Füßen den Boden berührt und vom Mitspieler den Ball bekommt.

Warum ist das wichtig? Wenn man fix steht und Ball bekommt, muss man diesen weitergeben, bevor man seinen Stand ergo seine Position verlässt. Das heißt, es ist ein Pass zum Kollegen oder ein Korbwurf möglich. Die Regel besagt, dass der Ball die Hände verlassen haben muss, bevor man seine Füße bewegt hat. Springt man, um einen Pass anzubringen oder um einen Korb zu werfen, dann muss der Ball die Hände verlassen haben, bevor man landen kann.

Man kann aber auch ein Dribbling beginnen, aber es ist nicht zulässig, mit dem Ball in der Hand oder in den Händen sich weiterzubewegen. Das heißt, man muss den Ball auf den Boden tippen und kann sich dann Richtung gegnerischen Korb bewegen, um den Ball später wieder in Händen zu halten und zum Wurf ansetzen. Mit dem Ball in der Hand sich vorwärts zu bewegen, wäre ein Regelverstoß.

3-Sekunden-Regel
Während das Spiel aktiv läuft, die Spieluhr mitläuft, darf ein Spieler der ballkontrollierenden Mannschaft sich nicht länger als drei Sekunden in der begrenzten Zone rund um den gegnerischen Korb aufhalten. Das gilt nicht bei einem Korbwurf, einem Rebound oder einem toten Ball.

5-Sekunden-Regel
Ein Spieler im Ballbesitz ist dann ein nah bewachter Spieler (Original: closely guarded), wenn ein Gegenspieler sich innerhalb eines Meters Distanz aufhält. Ein solcher bewachter Spieler muss den Ball innerhalb von fünf Sekunden weiterspielen, sonst begeht er eine Regelverletzung. Das Weiterspielen kann ein Pass sein, es kann auch ein Korbwurf oder ein Dribbling sein.

8-Sekunden-Regel
Wenn die Mannschaft in der eigenen Hälfte (Rückfeld, Backcourt) den Ball in Besitz nimmt - etwa nach einem erfolgreichen Korbwurf des Gegners - dann hat man acht Sekunden Zeit, um den Ball in das Vorfeld (Frontcourt), also in die Hälfte des Gegners zu spielen.

24-Sekunden-Regel
Eine Mannschaft hat im Ballbesitz 24 Sekunden Zeit, um einen Korbwurf anzubringen. Wie lange sie davor den Ball hin- und herspielt und Pässe anbringt, spielt keine Rolle. Aber der Ring des Korbs muss binnen 24 Sekunden anvisiert werden. Gelangt der Ball ins Aus und die Mannschaft bleibt im Ballbesitz, dann wird die Uhr nicht zurückgestellt. Gibt es ein Foul und Freiwurf, dann beginnen die 24 Sekunden von neuem, wenn der Ball noch im Rückfeld war. War er schon im Vorfeld, dann wird auf 14 Sekunden zurückgestellt, sodass man eventuell noch etwas mehr Zeit für seinen Korbwurf hat - aber natürlich nur, wenn weniger als 14 Sekunden verblieben waren.

Zurückspielen in die eigene Hälfte
Wenn eine Mannschaft mit dem Ball in das Vorfeld, also die Hälfte des Gegners eingedrungen ist, darf nicht mehr zurückgespielt werden. Ein Spielen zurück in das Rückfeld (Backcourt) ist nicht zulässig und eine Regelverletzung und ergibt einen Freiwurf für den Gegner.

Stören des Balles bei Angriff und Verteidigung
Wenn der Basketball Richtung Korb geworfen wurde, darf er von niemanden berührt werden, wenn er in den Korb fällt. Wenn ein Verteidiger dies doch tut (im Original: Goaltending), dann zählen die Punkte des Wurfs auch dann, wenn der Ball nicht durch den Korb fiel. Bei einem Angreifer gibt es zur Strafe Einwurf für den Gegner.

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Artikel-Infos

Basketball Spielregeln RegelübertretungenArtikel-Thema:
Regelübertretungen im Basketballspiel
letztes Datum:
14. 11. 2019

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