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Wasserspringen oder auch Kunst- und Turmspringen

Sprung vom Brett oder dem Turm

Das Springen von erhöhter Lage in das Wasser ist keine Erfindung der letzten Jahrzehnte oder Jahrhunderte, denn solche Betätigungen gab es schon im 4. Jahrhundert vor Christus und ist seither von verschiedenen Völkern aus verschiedener Motivation heraus betrieben worden. Man weiß von den Wikingern, dass sie Kopf voraus ins Wasser gesprungen sind und auch in Mexiko gibt es eine lange Tradition. Was den heutigen Spitzensport betrifft, so entstand die Sportart im 19. Jahrhundert, als in Deutschland und Schweden die ersten Regeln entstanden waren. Die echte Ausübung war aber vor allem in England und Australien eingeführt worden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Sport dann schon sehr bekannt und beliebt und 1904 auch Teil des olympischen Programms.

Kunst- und Turmspringen heute

Die Sportart hat sich zu einer umfangreichen Herausforderung herausgebildet. Gesprungen wird vom Brett und vom Turm und benutzt wird ein Wasserbecken mit besonderen Anforderungen. Dazu gehört neben dem 1-m-Brett und dem 3-m-Brett sowie dem Turm mit 10 Meter Absprunghöhe vor allem auch ein entsprechend tiefes Wasser und technische Einrichtungen wie die Wasserstrahlen. Darunter sind Luftbläschen zu verstehen, die in das Wasser strömen und damit ein optisches Hilfsmittel darstellen, um sich leichter positionieren zu können, wenn man am Turm steht. So kann man den Sprung besser einschätzen.

Gesprungen wird nicht nur von drei verschiedenen Höhen, es gibt auch verschiedene Bewerbe. Von 3 und 10 Meter Höhe kann man einzeln zeigen, was man trainiert hat, man kann es aber auch gemeinsam tun, indem man als Duett an den Start geht und synchron einen Sprung zeigt und man kann dies nochmals tun, indem man im Mixed-Bewerb als Dame und Herr ein Team bildet. Somit hat sich die Möglichkeit einer Medaillenchance bei den Großveranstaltungen (Weltmeisterschaft, olympische Sommerspiele) deutlich erweitert.

Gleich ist natürlich die Grundvoraussetzung. Im Wasserspringen gilt es, einen angekündigten Sprung mit besonderen Drehungen und Figuren nach dem Absprung in der Luft zu zeigen und sauber und gerade in das Wasser einzutauchen. Je perfekter der Sprung gelingt, umso höher ist die Wertung, bei der der Schwierigkeitsgrad aber eine wesentliche Rolle spielt. Gewonnen hat jener Teilnehmer, der die meisten Punkte erobern konnte.

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