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Sport und Ästhetik: Der Wunsch nach makellosem Aussehen

Streben nach einem schönen Körper

Die Gesundheit des Körpers ist ein Grund, warum man Sport treibt. Bei vielen Menschen geht es auch darum, den Körper schöner zu formen und ästhetische Attribute mit einzubinden. Das kann nach einer großen Gewichtsabnahme sein oder wenn die Haut altersbedingt nicht mehr so straff ist. Sport kann hier viel erreichen und helfen, ist aber manchmal nur in Kombination mit einem ästhetischen Eingriff erfolgreich. Welche ästhetischen Attribute Menschen zum Sport treiben, ist spannend.

Straffe Haut an der Innenseite der Oberschenkel

Die Innenseiten der Oberschenkel gehören zu den Körperregionen, die genetisch bedingt häufig zu weichem Gewebe neigen. Selbst bei regelmäßigem Training kann es passieren, dass die Haut nicht in dem Maß zurückgeht, wie man es sich wünscht. Krafttraining mit Fokus auf Adduktoren, Ausfallschritte oder gezielte Beinübungen stärkt zwar die Muskulatur und sorgt für mehr Festigkeit unter der Haut, doch überschüssige Haut lässt sich dadurch nicht vollständig beseitigen.

Nach einer starken Gewichtsreduktion bleibt häufig ein Hautüberschuss zurück, der trotz Disziplin im Training bestehen bleibt. In solchen Fällen ziehen manche Menschen eine ästhetische Behandlung in Betracht, um das Ergebnis zu vervollständigen. Eine operative Straffung kann überschüssiges Gewebe entfernen, während Sport anschließend dazu beiträgt, das neue Körpergefühl zu stabilisieren. Das Zusammenspiel aus Training und gegebenenfalls medizinischer Unterstützung führt bei einigen zu einem stimmigeren Gesamtbild.

Trainieren für einen schönen KörperBildquelle: pixabay.com / karabulakastan

Winkende Haut an den Armen

Im Alltag wird häufig von „Winkearmen“ gesprochen, wenn die Haut an der Rückseite der Oberarme locker erscheint. Dieser Bereich reagiert besonders sensibel auf Gewichtsschwankungen und altersbedingten Elastizitätsverlust. Auch hier kann gezieltes Krafttraining viel bewirken. Übungen wie Trizepsdrücken, Liegestütze oder Training mit leichten Hanteln sorgen für Muskelaufbau und verbessern die Körperspannung.

Trotzdem zeigt sich bei manchen Menschen, dass die Hautqualität eine entscheidende Rolle spielt. Wenn das Bindegewebe stark nachgegeben hat, reicht Muskeltraining allein nicht aus, um ein vollkommen straffes Erscheinungsbild zu erreichen. Minimalinvasive Verfahren oder operative Straffungen werden dann als Option gesehen. Sport bleibt jedoch die Basis, da ein kräftiger Muskel den Arm insgesamt definierter wirken lässt. Ohne Training würde auch ein ästhetischer Eingriff weniger harmonisch erscheinen.

Lockeres Bindegewebe im Bauchbereich

Nach Schwangerschaften, starker Gewichtsabnahme oder mit zunehmendem Alter verändert sich die Hautstruktur. Das Bindegewebe verliert an Spannkraft, kleine Fältchen oder Hautüberschüsse können entstehen. Bauchmuskeltraining, Planks oder funktionelle Ganzkörperübungen verbessern die Muskulatur und sorgen für eine straffere Silhouette.

Dennoch hängt das sichtbare Ergebnis stark von der individuellen Gewebestruktur ab. Wenn die Haut stark gedehnt wurde, zieht sie sich nicht immer vollständig zurück. In bestimmten Situationen wird deshalb eine Bauchdeckenstraffung in Erwägung gezogen. Dabei entfernt man überschüssige Haut und formt die Körperkontur neu. Sport allein kann die Muskelbasis stärken, ersetzt jedoch keine chirurgische Korrektur von überschüssigem Gewebe. Viele kombinieren beides, um langfristig sowohl Stabilität als auch Ästhetik zu erreichen.

Lockeres Bindegewebe kann nicht nur den Bauchbereich betreffen, die Haut verliert im Alter allgemein an Elastizität. Sport kann den Fortgang verlangsamen, ganz hilft er aber nicht gegen die Zeichen der Zeit. Eine stabile Muskulatur sorgt aber dafür, dass das Ergebnis besonders ästhetisch wirkt und gern gezeigt wird.

Sport zur Straffung der Brust

Die Brust besteht überwiegend aus Fett- und Drüsengewebe, nicht aus Muskulatur. Deshalb kann man sie durch Training nicht direkt „straffen“. Dennoch beeinflusst Sport die äußere Erscheinung. Kräftige Brust- und Schultermuskeln sorgen für eine aufrechtere Haltung und heben das Gewebe optisch leicht an. Übungen wie Bankdrücken, Brustpresse oder Stützvarianten unterstützen diese Wirkung.

Mit zunehmendem Alter oder nach Schwangerschaften verliert die Haut an Elastizität. Das Gewebe sinkt ab, obwohl regelmäßig trainiert wird. In solchen Fällen entscheiden sich manche für eine operative Straffung oder eine Kombination aus Straffung und Vergrößerung. Sport trägt anschließend dazu bei, das Ergebnis zu erhalten und die Haltung zu verbessern. Ohne eine stabile Muskulatur würde selbst ein chirurgisch optimiertes Dekolleté weniger harmonisch wirken.

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