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Superkombination und Durchführung

Durchführung der Kombination

Üblicherweise wird nur noch die Superkombination durchgeführt - in Kitzbühel fand bis vor kurzem noch für die Herren die klassische Kombination statt, wobei diese kein eigener Bewerb ist, sondern einfach die Summierung von Abfahrt und Slalom mit zwei Durchgängen, die ohnehin als eigene Rennen ausgetragen werden. Aber es nahmen immer weniger Leute teil und so wurde auch in Kitzbühel die Superkombination eingeführt.

Speed-Rennen und Slalom

Die Superkombination kann aus der Kombination von einem Abfahrtslauf und einem Slalomdurchgang zusammengesetzt sein, manchmal - seltener - gibt es auch eine Superkombination, bei der statt der Abfahrt ein Super-G gefahren wird. Damit ist aber auf alle Fälle immer ein schneller und ein technischer Bewerb zu einer Einheit geformt.

Zuerst wird der schnelle Bewerb gefahren - meist die Abfahrt. Die Startreihenfolge erfolgt gemäß der Weltcupwertung in der Superkombination, also so wie in der Abfahrt oder im Super-G, sodass die Topgruppe die Startnummern 16 bis 22 einnehmen. Die tatsächliche Nummer wird dabei gelost. Die anderen Startnummern erfolgen nach der Weltrangliste und Untergruppierungen, zum Beispiel der zweitstärksten Gruppe mit den Nummer 8 bis 15.

Vor dem Rennen wird die Abfahrt (oder der Super-G) besichtigt, wie dies bei einem normalen Speedbewerb auch der Fall wäre, sodass man sich mit der Strecke vertraut machen kann. Dann erfolgt gemäß der Startnummern Abfahrt bzw. Super-G und ein paar Stunden später gibt es den abschließenden Slalomdurchgang.

Vor dem Slalom wird natürlich wieder besichtigt und dann wird in gestürzter Reihenfolge gefahren. Hier sind ein paar Besonderheiten zu beachten. Einerseits gibt es mehr als 30 qualifizierte, anders als im Riesentorlauf oder im Slalom üblich. Der Rückstand in der Abfahrt (oder dem Super-G) spielt daher keine Rolle. Und es wird in gestürzter Reihenfolge gefahren und war der 30. als erstes - so wie in den technischen Rennen üblich. Die Klassierten von Platz 31 bis zum letzten Platz kommen nach den besten an die Reihe, wobei dann das Rennen schon entschieden ist.

Besonderheiten gab es mehrfach, die unterbunden wurden. So fahren manche zwecks Training die Abfahrt mit, lassen den Slalom aber aus und damit gibt es nicht 30, sondern vielleicht 25 Leute unter den Top 30. So kam es, dass in Wengen der Österreicher Mario Matt 34. der Abfahrt war, aber durch die Absagen einiger Abfahrer auf Platz 30 nach vor rutschte und damit mit Startnummer 1 quasi den Slalom bei bester Piste fahren konnte. Es gelang ihm sogar der Sieg, nur ist dies aufgrund dieses Ereignisses nicht mehr möglich. Wenn er 34. wurde, fährt er nach den Top 30 - auch wenn dies nicht 30 Leute sind und zwar seiner Nummer 34 aus der Abfahrt entsprechend.

Gewonnen hat die Superkombination, wer die beste Gesamtzeit erzielen konnte.

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Durchführung

Details über die Superkombination sowie die Durchführung von Abfahrt (manchmal Super-G) und Slalom als ein gemeinsames Rennen.

Taktik

Grundlagen über den alpinen Skisport und die Superkombination mit der Taktik der Abfahrer und der Slalomläufer, um erfolgreich zu sein.

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