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Olympiasieger Turnen

Zahlreiche Bewerbe mit Geräte und Gymnastik

Das Turnen ist zum Teil schon seit den ersten olympischen Sommerspielen im Programm zu finden, doch bis zum heutigen umfangreichen Programm verging noch viel Zeit, weil das Programm Zug um Zug erweitert wurde, speziell auch, was die Frauen betrifft. Mit von der Party sind auch die Bewerbe in der Rhythmischen Sportgymnastik.

Olympische Spiele Turnen: Inhalt

Turnen bei den olympischen Sommerspielen

Olympiasieger TurnenAuch das Turnen ist schon seit der Premiere der olympischen Sommerspiele im Jahr 1896 im Programm zu finden, wobei dies die Herren betrifft und auch nicht alle Bewerbe. Manche wie das Turnen auf dem Barren oder auf dem Pferd sind schon seit 1896 durchgeführt worden, andere folgten später. Doch schon recht bald, spätestens nach dem Ersten Weltkrieg war das Programm der Herren im Turnen in etwa so, wie man es heute noch durchführt.

Eine wie auch in vielen anderen Sportarten feststellbare veränderte Situation war bei den Damen gegeben, die nach dem Ersten Weltkrieg erste olympische Disziplinen im Turnen vorfanden. Manche Bewerbe sind aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg eingeführt worden, wobei das Programm stetig ausgeweitet wurde und so entstanden zahlreiche Disziplinen im Bereich des Turnens mit Gerät oder am Boden.

Unabhängig von der Disziplin ist Kraft, Ausdauer und Körperbeherrschung Grundvoraussetzung für den Erfolg. Die Kraft ist beim Turnen am Barren oder bei den Ringen (nur Herren) wichtiger, die Körperbeherrschung braucht man überall, auch beim Turnen am Boden mit den zahlreichen Überschlägen, um Jury und Publikum zu überzeugen.

Der Bereich Turnen umfasst aber nach Definition des IOC auch die Rhythmische Sportgymnastik und das Trampolinturnen. Bei der Rhythmischen Sportgymnastik wurde zuerst der Einzelbewerb in das Programm aufgenommen, später folgte auch der Teambewerb. Das Turnen auf dem Trampolin gibt es im olympischen Programm seit 2000.

Rhythmische Sportgymnastik Einzel

Seit den Olympischen Sommerspielen 1984 gibt es den Bewerb im Einzel der Rhythmischen Sportgymnastik, das zum Turnen hinzugezählt wird. Waren es zu beginn die Mädchen und Frauen der UdSSR, so sind es nun jene aus Russland selbst, die besonders erfolgreich sind. Genau genommen gibt es russische Seriensiege, Konkurrenz gibt es aus Weißrussland und der Ukraine.

Olympiasieger Rhytmische Sportgymnastik Einzel

JahrGoldSilberBronze
2016 Margarita Mamun (RUS) Jana Kudrjawtseva (RUS) Ganna Risatdinova (UKR)
2012 Evgeniya Kanaeva (RUS) Daria Dmitrieva (RUS) Liubou Charkashyna (BLR)
2008 Evgeniya Kanaeva (RUS) Inna Zhukova (BLR) Anna Bessonova (UKR)
2004 Alina Kabaeva (RUS) Irina Tchachina (RUS) Anna Bessonova (UKR)
2000 Yulia Barsukova (RUS) Yulia Raskina (BLR) Alina Kabaeva (RUS)
1996 Ekaterina Serebrianskaya (UKR) Ianina Batyrchina (RUS) Elena Vitrichenko (UKR)
1992 Alexandra Timoshenko (GUS) Carolina Pascual Garcia (ESP) Oksana Skaldina (GUS)
1988 Marina Lobach (URS) Adriana Dunavska (BUL) Alexandra Timoshenko (URS)
1984 Lori Fung (CAN) Doina Staiculescu (ROU) Regina Weber (BRD)

 

Rhythmische Sportgymnastik Team

Nachdem 1984 erstmals olympische Medaillen im Einzel vergeben wurden, wurde das Programm bei den Olympischen Sommerspielen 1996 in der Rhythmischen Sportgymnastik durch den Teambewerb ergänzt. Hier dominieren die Teilnehmerinnen aus Russland besonders. Genau genommen haben sie außer bei der Premiere immer die Goldmedaille gewonnen.

Olympiasieger Rhytmische Sportgymnastik Team

JahrGoldSilberBronze
2016 Russland Spanien Bulgarien
2012 Russland Weißrussland Italien
2008 Russland China Weißrussland
2004 Russland Italien Bulgarien
2000 Russland Weißrussland Griechenland
1996 Spanien Bulgarien Russland

 

Bodenturnen Frauen

Der olympische Bewerb im Bodenturnen wurde für die Damen im Jahr 1952 eingeführt, also zeitgleich mit dem Einzelmehrkampf. Auffällig ist in der Liste der Medaillengewinnerinnen, dass die Damen aus Russland und Rumänien besonders erfolgreich abgeschnitten haben.

Zuletzt waren zwar die US-Turnerinnen erfolgreich und die Russinnen etwas zurückgedrängt, aber Rumänien und Russland sind weiter wichtig auch beim Bodenturnen. Die Vielfalt bei den erfolgreichen Ländern fehlt hier eindeutig. Nur die Spanierinnen können manchmal mitspielen.

Olympiasieger Turnen Bodenturnen Frauen

JahrGoldSilberBronze
2016 Simone Biles (USA) Alexandra Raisman (USA) Amy Winkler (GBR)
2012 Alexandra Reisman (USA) Catalina Ponor (ROU) Alija Mustafina (RUS)
2008 Sandra Izbasa (ROU) Shawn Johnson (USA) Nastia Liukin (USA)
2004 Catalina Ponor (ROU) Nicoleta Sofronie (ROU) Patricia Moreno (ESP)
2000 Yelena Zamolodzhikova (RUS) Svetlana Khorkina (RUS) Simona Amanar (ROU)
1996 Liliya Podkopayeva (UKR) Simona Amanar (ROU) Dominique Dawes (USA)
1992 Lavinia Milosovici (ROU) Henrietta Ónodi (HUN) Cristina Bontas (ROU)
Tatyana Gutsu (GUS)
Shannon Miller (USA)
1988 Daniela Silivas (ROU) Svetlana Boginskaya (URS) Diana Dudeva (BUL)
1984 Ecaterina Szabo (ROU) Julianne McNamara (USA) Mary Lou Retton (USA)
1980 Nadia Comaneci (ROU)
Nelli Kim (URS)
  Maxi Gnauck (DDR)
Natalya Shaposhnikova (URS)
1976 Nelli Kim (URS) Lyudmila Turisheva (URS) Nadia Comaneci (ROU)
1972 Olga Korbut (URS) Lyudmila Turisheva (URS) Tamara Lazakovich (URS)
1968 Vera Cáslavská (TCH)
Larissa Petrik (URS)
  Natalya Kuchinskaya (URS)
1964 Larisa Latynina (URS) Polina Astakhova (URS) Anikó Jánosi-Ducza (HUN)
1960 Larisa Latynina (URS) Polina Astakhova (URS) Tamara Lyukhina (URS)
1956 Ágnes Keleti (HUN)
Larisa Latynina (URS)
  Elena Leustean (ROU)
1952 Ágnes Keleti (HUN) Mariya Gorokhovskaya (URS) Margit Korondi (HUN)

 

Turnen Einzelmehrkampf Frauen

Deutlich später als bei den Herren wurde bei den Damen der Einzel-Mehrkampfbewerb im Turnen bei den Olympischen Sommerspielen eingeführt. 1952 war die Premiere, seither ist die Disziplin aber fix im Programm zu finden, in der die US-Amerikannerinnen und Russinnen sehr erfolgreich sind.

Tatsächlich haben die US-Turnerinnen zuletzt in Serie Gold geholt, Russland war aber auch immer präsent. China hat ebenfalls erfolgreiche Turnerinnen, die Erfolge Rumäniens liegen schon etwas zurück.

Olympiasieger Turnen Einzelmehrkampf Frauen

JahrGoldSilberBronze
2016 Simone Biles (USA) Alexandra Raisman (USA) Alija Mustafina (RUS)
2012 Gabrielle Douglas (USA) Viktoria Komova (RUS) Alija Mustafina (RUS)
2008 Nastia Liukin (USA) Shawn Johnson (USA) Yang Yilin (CHN)
2004 Carly Patterson (USA) Svetlana Khorkina (RUS) Zhang Nan (CHN)
2000 Simona Amanar (ROU) Maria Olaru (ROU) Liu Xuan (CHN)
1996 Liliya Podkopayeva (UKR) Gina Gogean (ROU) Simona Amanar (ROU)
Lavinia Milosivici (ROU)
1992 Tatyana Gutsu (GUS) Shannon Miller (USA) Lavinia Milosovici (ROU)
1988 Yelena Shushunova (URS) Daniela Silivas (ROU) Svetlana Boginskaya (URS)
1984 Mary Lou Retton (USA) Ecaterina Szabo (ROU) Simona Pauca (ROU)
1980 Yelena Davydova (URS) Nadia Comaneci (ROU)
Maxi Gnauck (DDR)
 
1976 Nadia Comaneci (ROU) Nelli Kim (URS) Lyudmila Turisheva (URS)
1972 Lyudmila Turisheva (URS) Karin Janz (DDR) Tamara Lazakovich (URS)
1968 Vera Cáslavská (TCH) Zinaida Voronina (URS) Natalya Kuchinskaya (URS)
1964 Vera Cáslavská (TCH) Larisa Latynina (URS) Polina Astakhova (URS)
1960 Larisa Latynina (URS) Sofiya Muratova (URS) Polina Astakhova (URS)
1956 Larisa Latynina (URS) Ágnes Keleti (HUN) Sofiya Muratova (URS)
1952 Mariya Gorokhovskaya (URS) Nina Bocharova (URS) Margit Korondi (HUN)

 

Turnen Teammehrkampf Frauen

Während der Mehrkampf im Einzel beim Turnen der Damen erst 1952 olympisch wurde, war der Teammehrkampf oder Mannschaftsmehrkampf bereits 1928 im Programm enthalten. Lange Jahre war in diesem Bewerb die UdSSR unbezwingbar und siegte daher auch in Serie.

Zuletzt lief der Teammehrkampf auf ein Duell der Teams aus den USA und Russland hinaus. China und Rumänien sind die einzigen anderen Konkurrenten, die mithalten können.

Olympiasieger Turnen Mannschaftsmehrkampf Frauen

JahrGoldSilberBronze
2016 USA Russland China
2012 USA Russland Rumänien
2008 China USA Rumänien
2004 Rumänien USA Russland
2000 Rumänien Russland China
1996 USA Russland Rumänien
1992 GUS Rumänien USA
1988 UdSSR Rumänien DDR
1984 Rumänien USA China
1980 UdSSR Rumänien DDR
1976 UdSSR Rumänien DDR
1972 UdSSR DDR Ungarn
1968 UdSSR CSSR DDR
1964 UdSSR CSSR Japan
1960 UdSSR CSSR Rumänien
1956 UdSSR Ungarn Rumänien
1952 UdSSR Ungarn CSSR
1948 CSSR Ungarn USA
1936 Deutschland CSSR Ungarn
1928 Niederlande Italien Großbritannien

 

Turnen Schwebebalken Frauen

So wie die anderen Einzelbewerbe im Turnen der Damen wurde der Bewerb am Schwebebalken auch bei den Olympischen Sommerspielen 1952 eingeführt. Am Schwebebalken erwiesen sich die Mädchen und Damen aus Rumänien lange Zeit als klar überlegen und höchst erfolgreich.

In den letzten Jahren gibt es mehr Durchmischung, aber meist sind es Turnerinnen aus den USA, aus China und Rumänien, die erfolgreich sind. Überraschungen sind aber auch möglich wie Sanne Wevers aus den Niederlanden, die 2016 Gold holte.

Olympiasieger Turnen Schwebebalken Frauen

JahrGoldSilberBronze
2016 Sanne Wevers (NED) Laure Hernandez (USA) Simone Biles (USA)
2012 Linlin Deng (CHN) Lu Sui (CHN) Catalina Ponor (ROU)
2008 Shawn Johnson (USA) Nastia Liukin (USA) Cheng Fei (CHN)
2004 Catalina Ponor (ROU) Carly Patterson (USA) Alexandra Eremia (ROU)
2000 Liu Xuan (CHN) Yekaterina Lobaznyuk (RUS) Yelena Produnova (RUS)
1996 Shannon Miller (USA) Liliya Podkopayeva (UKR) Gina Gogean (ROU)
1992 Tetyana Lysenko (GUS) Lu Li (CHN)
Shannon Miller (USA)
 
1988 Daniela Silivas (ROU) Yelena Shushunova (URS) Phoebe Mills (USA)
Gabriela Potorac (ROU)
1984 Simona Pauca (ROU)
Ecaterina Szabo (ROU)
  Kathy Johnson (USA)
1980 Nadi Comaneci (ROU) Yelena Davydova (URS) Natalya Shaposhnikova (URS)
1976 Nadia Comaneci (ROU) Olga Korbut (URS) Teodora Ungureanu (ROU)
1972 Olga Korbut (URS) Tamara Lazakovich (URS) Karin Janz (DDR)
1968 Natalya Kuchinskaya (URS) Vera Cáslavská (TCH) Larissa Petrik (URS)
1964 Vera Cáslavská (TCH) Tamara Manina (URS) Larisa Latynina (URS)
1960 Eva Bosáková-Vechtová (TCH) Larisa Latynina (URS) Sofiya Muratova (URS)
1956 Ágnes Keleti (HUN) Eva Bosáková-Vechtová (TCH)
Tamara Manina (URS)
 
1952 Nina Bocharova (URS) Mariya Gorokhovskaya (URS) Margit Korondi (HUN)

 

Turnen Sprungtisch Frauen

Bei den Olympischen Sommerspielen 1952 wurde das Programm im Turnen für die Damen deutlich erweitert und das galt auch für das Sprungpferd. Mittlerweile ist das Sprungpferd dem Sprungtisch gewichen, der Bewerb ist aber weiterhin sehr spannend und die Medaillenliste zeigt, dass Mädchen und Damen aus verschiedensten Ländern erfolgreich waren und sind.

Damit sind die Bewerbe noch spannender und es gibt mehr Nationen wie etwa auch Giulia Steingruber aus der Schweiz, die 2016 Bronze holen konnte. Gut sind weiterhin die Frauen aus Rumänien, die US-Turnerinnen sowieso und auch die russischen Teilnehmerinnen holen ihre Medaillen. Aber auch welche aus Nordkorea oder Deutschland haben Chancen.

Olympiasieger Turnen Sprungtisch Frauen

JahrGoldSilberBronze
2016 Simone Biles (USA) Maria Paseka (RUS) Giulia Steingruber (SUI)
2012 Sandra Izbasa (ROU) McKayla Maroney (USA) Maria Passeka (RUS)
2008 Hong Un-Jong (PRK) Oksana Chusovitina (GER) Cheng Fei (CHN)
2004 Monica Rosu (ROU) Annia Hatch (USA) Anna Pavlova (RUS)
2000 Yelena Zamolodzhikova (RUS) Andreea Raducan (ROU) Yekaterina Lobaznyuk (RUS)
1996 Simona Amanar (ROU) Mo Huilan (CHN) Gina Gogean (ROU)
1992 Lavinia Milosovici (ROU)
Henrietta Onodi (HUN)
  Tetyana Lysenko (GUS)
1988 Svetlana Boginskaya (URS) Gabriela Potorac (ROU) Daniela Silivas (ROU)
1984 Ecaterina Szabo (ROU) Mary Lou Retton (USA) Lavinia Agache (ROU)
1980 Natalya Shaposhnikova (URS) Steffi Kräker (DDR) Melita Rühn (ROU)
1976 Nelli Kim (URS) Carola Dombeck (DDR)
Lyudmila Turisheva (URS)
 
1972 Karin Janz (DDR) Erika Zuchold (DDR) Lyudmila Turisheva (URS)
1968 Vera Cáslavská (TCH) Erika Zuchold (DDR) Zinaida Voronina (URS)
1964 Vera Cáslavská (TCH) Larisa Latynina (URS)
Birgit Radochla (GER)
 
1960 Margaryta Nikolayeva (URS) Sofiya Muratova (URS) Larisa Latynina (URS)
1956 Larisa Latynina (URS) Tamara Manina (URS) Ann-Sofi Colling-Pettersson (SWE)
Olga Tass (HUN)
1952 Yekaterina Kalinchuk (URS) Mariya Gorokhovskaya (URS) Galina Minaycheva (URS)

 

Turnen Stufenbarren Frauen

Der Bewerb beim Turnen am Stufenbarren wurde auch bei den Olympischen Sommerspielen 1952 eingeführt und anfangs von den Ungarinnen dominiert, zuletzt waren eher die US-Mädchen und die Damen aus Russland erfolgreich, wenn es darum geht, perfekte Übungen am Stufenbarren zu zeigen.

Neben den Turnerinnen aus Russland und den USA konnte etwa auch Sophie Scheder aus Deutschland mit Bronze 2016 aufzeigen, auch die Chinesinnen sind sehr stark.

Olympiasieger Turnen Stufenbarren Frauen

JahrGoldSilberBronze
2016 Aliya Mustafina (RUS) Madison Kocian (USA) Sophie Scheder (GER)
2012 Aliya Mustafina (RUS) Kexin He (CHN) Elizabeth Tweddle (GBR)
2008 Kexin He (CHN) Nastia Liukin (USA) Yang Yilin (CHN)
2004 Emilie Lepennec (FRA) Terin Humphrey (USA) Courtney Kupets (USA)
2000 Svetlana Khorkina (RUS) Ling Jie (CHN) Yang Yun (CHN)
1996 Svetlana Khorkina (RUS) Bi Wenjiing (CHN)
Amy Chow (USA)
 
1992 Lu Li (CHN) Tatyana Gutsu (GUS) Shannon Miller (USA)
1988 Daniela Silivas (ROU) Dagmar Kersten (DDR) Yelena Shushunova (URS)
1984 Ma Yanhong (CHN)
Julianne McNamara (USA)
  Mary Lou Retton (USA)
1980 Maxi Gnauck (DDR) Emilia Eberle (ROU) Mariya Filatova (URS)
Steffi Kräker (DDR)
Melita Rühn (ROU)
1976 Nadia Comaneci (ROU) Teodora Ungureanu (ROU) Márta Egervári (HUN)
1972 Karin Janz (DDR) Olga Korbut (URS)
Erika Zuchold (DDR)
 
1968 Vera Cáslavská (TCH) Karin Janz (DDR) Zinaida Voronina (URS)
1964 Polina Astakhova (URS) Katalin Makray (HUN) Larisa Latynina (URS)
1960 Polina Astakhova (URS) Larisa Latynina (URS) Tamara Lyukhina (URS)
1956 Ágnes Keleti (HUN) Larisa Latynina (URS) Sofiya Muratova (URS)
1952 Margit Korondi (HUN) Mariya Gorokhovskaya (URS) Ágnes Keleti (HUN)

 

Turnen Trampolin Frauen

Das Trampolinturnen (oder auch Trampolinspringen) ist eine noch junge Disziplin, die dem Turnen zugerechnet wird und seit den Olympischen Sommerspielen im Jahr 2000 im Programm zu finden ist. Die Bewerbe bei den Frauen verlaufen durchaus spannend und viele Nationen haben Gewinnchancen.

Rosanagh MacLennan aus Kanada konnte sich zweimal Gold holen und die Frauen aus Kanada sind in dieser Disziplin überhaupt sehr erfolgreich, das gilt auch für jene aus China ebenso.

Olympiasieger Turnen Trampolin Frauen

JahrGoldSilberBronze
2016 Rosanagh MacLennan (CAN) Bryony Page (GBR) Li Dan (CHN)
2012 Rosanagh MacLennan (CAN) Huang Shansahn (CHN) He Wenna (CHN)
2008 He Wenna (CHN) Karen Cockburn (CAN) Ekaterina Khilko (UZB)
2004 Anna Dogonadze (GER) Karen Cockburn (CAN) Shanshan Huang (CHN)
2000 Irina Karavaeva (RUS) Oxana Tsyhuleva (AUS) Karen Cockburn (CAN)

 

Bodenturnen Männer

Das Bodenturnen wurde im Gegensatz zu anderen Disziplinen im Turnen erst ab 1932 bei den Olympischen Sommerspielen eingeführt, ist aber seither auch ein fixer Bestandteil des Programms. Auch beim Bodenturnen sind die Athleten aus China und Japan sehr erfolgreich, ebenso wie jene aus Russland.

Olympiasieger Turnen Bodenturnen Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Max Whitlock (GBR) Diego Hypolito (BRA) Arthur Mariano (BRA)
2012 Zou Kai (CHN) Kohei Uchimura (KOR) Denis Abljasin (RUS)
2008 Zou Kai (CHN) Gervasio Deferr (ESP) Anton Golotsutskov (RUS)
2004 Kyle Shewfelt (CAN) Marian Dragulescu (ROU) Jordan Jovtchev (BUL)
2000 Igors Vihrovs (LAT) Aleksey Nemov (RUS) Jordan Jovtchev (BUL)
1996 Ioannis Melissanidis (GRE) Li Xiaoshuang (CHN) Aleksey Nemov (RUS)
1992 Li Xiaoshuang (CHN) Yukio Iketani (JPN)
Grigoriy Misyutin (GUS)
 
1988 Sergey Kharkov (URS) Vladimir Artemov (URS) Yukio Iketani (JPN)
Lou Yun (CHN)
1984 Li Ning (CHN) Lou Yun (CHN) Koji Sotomura (JPN)
Philippe Vatuone (FRA)
1980 Roland Brückner (DDR) Nikolay Andrianov (URS) Aleksandr Ditiyatin (URS)
1976 Nikolay Andrianov (URS) Vladimir Marchenko (URS) Peter Kormann (USA)
1972 Nikolay Andrianov (URS) Akinori Nakayama (JPN) Shigeru Kasamatsu (JPN)
1968 Sawao Kato (JPN) Akinori Nakayama (JPN) Takeshi Kato (JPN)
1964 Franco Menichelli (ITA) Yukio Endo (JPN)
Viktor Lisitskiy (URS)
 
1960 Nobuyuki Aihara (JPN) Yuriy Titov (URS) Franco Menichelli (ITA)
1956 Valentin Muratov (URS) Nobuyuki Aihara (JPN)
Viktor Chukarin (URS)
Karl-William Thoresson (SWE)
 
1952 Karl-William Thoresson (SWE) Jerzy Jokiel (POL)
Tadao Uesako (JPN)
 
1948 Ferenc Pataki (HUN) János Mogyorósi-Klencs (HUN) Zdenek Ruzicka (TCH)
1936 Georges Miez (SUI) Josef Walter (SUI) Konrad Frey (GER)
Eugen Mack (SUI)
1932 István Pelle (HUN) Georges Miez (SUI) Mario Lertora (ITA)

 

Turnen Barren Männer

Schon zur Premiere der Olympischen Sommerspiele 1896 war der Barren Teil des Programmes, wurde in den nächsten Ausgaben aber mehrfach wieder entfernt und ist seit 1924 fixer Bestandteil im Programm der Turner und damit ein wichtiges Gerät für die Männer in Sachen Turnen.

Dabei sind die Turner aus den USA, aus Russland und China sehr erfolgreich, aber auch aus Ländern wie Ukraine, Deutschland oder Frankreich und Südkorea gibt es erfolgreiche Teilnehmer.

Olympiasieger Turnen Barren Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Oleg Wernjajev (UKR) Danell Leyva (USA) David Beljawski (RUS)
2012 Zhe Feng (CHN) Marcel Nguyen (GER) Hamilton Sabot (FRA)
2008 Li Xiaopeng (CHN) Yoo Won-Chul (KOR) Anton Fokin (UZB)
2004 Valeriy Goncharov (UKR) Hiroyuki Tomita (JPN) Li Xiaopeng (CHN)
2000 Li Xiaopeng (CHN) Lee Joo-Hyung (KOR) Aleksey Nemov (RUS)
1996 Rustam Sharipov (UKR) Jair Lynch (USA) Vitaliy Scherbo (BLR)
1992 Vitaliy Scherbo (GUS) Li Jing (CHN) Guo Linyao (CHN)
Igor Korobchinskiy (GUS)
Masayuki Matsunaga (JPN)
1988 Vladimir Artemov (URS) Valeriy Lyukin (URS) Sven Tippelt (DDR)
1984 Bart Connor (USA) Nobuyuki Kajitani (JPN) Mitchell Gaylord (USA)
1980 Aleksandr Tkachov (URS) Aleksandr Ditiyatin (URS) Roland Brückner (DDR)
1976 Sawao Kato (JPN) Nikolay Andrianov (URS) Mitsuo Tsukahara (JPN)
1972 Sawao Kato (JPN) Shigeru Kasamatsu (JPN) Eizo Kenmotsu (JPN)
1968 Akinori Nakayama (JPN) Mikhail Voronin (URS) Vladimir Klimenko (URS)
1964 Yukio Endo (JPN) Shuji Tsurumi (JPN) Franco Menichelli (ITA)
1960 Boris Shakhlin (URS) Giovanni Carminucci (ITA) Takashi Ono (JPN)
1956 Viktor Chukarin (URS) Masami Kubota (JPN) Takashi Ono (JPN)
Masao Takemoto (JPN)
1952 Hans Eugster (SUI) Viktor Chukarin (URS) Josef Stalder (SUI)
1948 Michael Reusch (SUI) Veikko Huhtanen (FIN) Christian Kipfer (SUI)
Josef Stalder (SUI)
1936 Konrad Frey (GER) Michael Reusch (SUI) Alfred Schwarzmann (GER)
1932 Romeo Neri (ITA) István Pelle (HUN) Heikki Savolainen (FIN)
1928 Ladislav Vácha (TCH) Josip Primozic (YUG) Hermann Hänggi (SUI)
1924 August Güttinger (SUI) Robert Prazák (TCH) Giorgio Zampori (ITA)
1904 Gerge Eyser (USA) Anton Heida (USA) John Duha (USA)
1896 Alfred Flatow (GER) Louis Zutter (SUI) --

 

Turnen Einzelmehrkampf Männer

Das Turnen zählt zu den Sportarten, die vom Beginn der Olympischen Sommerspiele an fix im Programm enthalten war. Der Einzelmehrkampf wurde im Jahr 1900 bei den zweiten olympischen Sommerspielen eingeführt und kann daher auch eine lange olympische Geschichte erzählen.

Zuletzt war Kohei Uchimura aus Japan mit zweimal Gold in Folge sehr erfolgreich, es gibt aber zahlreiche Nationen mit Medaillenerfolgen von der Ukraine bis Deutschland, von Großbritannien bis zur USA oder bis China.

Olympiasieger Turnen Einzelmehrkampf Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Kohei Uchimura (JPN) Oleg Wernjajev (UKR) Max Whitlock (GBR)
2012 Kohei Uchimura (JPN) Marcel Nguyen (GER) Danell Leyva (USA)
2008 Yang Wei (CHN) Kohei Uchimura (JPN) Benoît Caranobe (FRA)
2004 Paul Hamm (USA) Kim Dae-Eun (KOR) Yang Tae-Young (KOR)
2000 Aleksey Nemov (RUS) Yang Wei (CHN) Oleksandr Beresh (UKR)
1996 Li Xiaoshuang (CHN) Aleksey Nemov (RUS) Vitaliy Scherbo (BLR)
1992 Vitaliy Scherbo (GUS) Grigoriy Misyutin (GUS) Valeri Belenki (GUS)
1988 Vladimir Artemov (URS) Valeriy Lyukin (URS) Dmitriy Bilozerchev (URS)
1984 Koji Gushiken (JPN) Peter Vidmar (USA) Li Ning (CHN)
1980 Moskva (RUS) Aleksandr Ditiyatin (URS) Nikolay Andrianov (URS)
Stojan Deltchev (BUL)
1976 Nikolay Andrianov (URS) Sawao Kato (JPN) Mitsuo Tsukahara (JPN)
1972 Sawao Kato (JPN) Eizo Kenmotsu (JPN) Akinori Nakayama (JPN)
1968 Sawao Kato (JPN) Mikhail Voronin (URS) Akinori Nakayama (JPN)
1964 Yukio Endo (JPN) Viktor Lisitskiy (URS)
Boris Shakhlin (URS)
Shuji Tsurumi (JPN)
 
1960 Boris Shakhlin (URS) Takashi Ono (JPN) Yuriy Titov (URS)
1956 Viktor Chukarin (URS) Takashi Ono (JPN) Yuriy Titov (URS)
1952 Viktor Chukarin (URS) Grant Shaginyan (URS) Josef Stalder (SUI)
1948 Veikko Huhtanen (FIN) Walter Lehmann (SUI) Paavo Aaltonen (FIN)
1936 Alfred Schwarzmann (GER) Eugen Mack (SUI) Konrad Frey (GER)
1932 Romeo Neri (ITA) István Pelle (HUN) Heikki Savolainen (FIN)
1928 Georges Miez (SUI) Hermann Hänggi (SUI) Leon Stukelj (YUG)
1924 Leon Stukelj (YUG) Robert Prazák (TCH) Bedrich Supcik (TCH)
1920 Giorgio Zampori (ITA) Marco Torres (FRA) Jean Gounot (FRA)
1912 Alberto Braglia (ITA) Louis Ségura (FRA) Adolfo Tunesi (ITA)
1908 Alberto Braglia (ITA) Walter Tysal (GBR) Louis Ségura (FRA)
1904 Julius Lenhart (AUT) Wilhelm Weber (GER) Adolf Spinnler (SUI)
1900 Gustave Sandras (FRA) Noël Bas (FRA) Lucien Démanet (FRA)

 

Turnen Teammehrkampf Männer

Bei den Olympischen Sommerspielen 1904 wurde der Mannschaftsmehrkampf im Turnen, oft auch als Teambewerb bezeichnet, eingeführt und steht seither im olympischen Programm. Die Liste der Medaillengewinner zeigt, dass gewisse Nationen wie Japan oder China besonders erfolgreich waren und sind.

Daran hat sich auch in den letzten Jahren nicht viel geändert. Japan und China sind oft unter den Favoriten, die Teams aus Russland, Großbritannien oder der Ukraine sowie der USA haben aber auch Möglichkeiten.

Olympiasieger Turnen Mannschaftsmehrkampf Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Japan Russland China
2012 China Großbritannien Ukraine
2008 China Japan USA
2004 Japan USA Rumänien
2000 China Ukraine Russland
1996 Russland China Ukraine
1992 GUS China Japan
1988 UdSSR DDR Japan
1984 USA China Japan
1980 UdSSR DDR Ungarn
1976 Japan UdSSR DDR
1972 Japan UdSSR DDR
1968 Japan UdSSR DDR
1964 Japan UdSSR Deutschland
1960 Japan UdSSR Italien
1956 UdSSR Japan Finnland
1952 UdSSR Schweiz Finnland
1948 Finnland Schweiz Ungarn
1936 Deutschland Schweiz Finnland
1932 Italien USA Finnland
1928 Schweiz CSSR Jugoslawien
1924 Italien Frankreich Schweiz
1920 Italien Belgium Frankreich
1912 Italien Ungarn Great Britain
1908 Schweden Norwegen Finnland
1904 USA USA USA

 

Turnen Reck Männer

Auch das Turnen auf dem Reck ist bereits bei den ersten olympischen Sommerspielen im Jahr 1896 in das Programm aufgenommen worden und ist somit einer der Klassiker im Turnsport. Hier zeigt die Liste der Medaillengewinner, dass es Athleten unterschiedlicher Nationen zu Erfolge gebracht haben, keine Nation kann richtig dominieren.

Fabian Hambüchen aus Deutschland konnte sich als Olympiasieger eintragen, es gibt gute Leute aus den USA, aus Großbritannien oder auch aus China und den Niederlanden.

Olympiasieger Turnen Reck Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Fabian Hambüchen (GER) Danell Leyva (USA) Nile Wilson (GBR)
2012 Epke Zonderland (NED) Fabian Hambüchen (GER) Zou Kai (CHN)
2008 Zou Kai (CHN) Jonathan Horton (USA) Fabian Hambüchen (GER)
2004 Igor Cassina (ITA) Paul Hamm (USA) Isao Yoneda (JPN)
2000 Aleksey Nemov (RUS) Benjamin Varonian (FRA) Lee Joo-Hyung (KOR)
1996 Andreas Wecker (GER) Krasimir Dunev (BUL) Fan Bin (CHN)
Aleksey Nemov (RUS)
Vitaliy Scherbo (BLR)
1992 Trent Dimas (USA) Grigoriy Misyutin (GUS)
Andreas Wecker (GER)
 
1988 Vladimir Artemov (URS)
Valeriy Lyukin (URS)
  Holger Behrendt (DDR)
Marius Gherman (ROU)
1984 Shinji Morisue (JPN) Tong Fei (CHN) Koji Gushiken (JPN)
1980 Stojan Deltchev (BUL) Aleksandr Ditiyatin (URS) Nikolay Andrianov (URS)
1976 Mitsuo Tsukahara (JPN) Eizo Kenmotsu (JPN) Henry Boerio (FRA)
Eberhard Gienger (BRD)
1972 Mitsuo Tsukahara (JPN) Sawao Kato (JPN) Shigeru Kasamatsu (JPN)
1968 Akinori Nakayama (JPN)
Mikhail Voronin (URS)
  Eizo Kenmotsu (JPN)
1964 Boris Shakhlin (URS) Yuriy Titov (URS) Miroslav Cerar (YUG)
1960 Takashi Ono (JPN) Masao Takemoto (JPN) Boris Shakhlin (URS)
1956 Takashi Ono (JPN) Yuriy Titov (URS) Masao Takemoto (JPN)
1952 Jack Günthard (SUI) Alfred Schwarzmann (GER)
Josef Stalder (SUI)
 
1948 Josef Stalder (SUI) Walter Lehmann (SUI) Veikko Huhtanen (FIN)
1936 Aleksanteri Saarvala (FIN) Konrad Frey (GER) Alfred Schwarzmann (GER)
1932 Dallas Bixler (USA) Heikki Savolainen (FIN) Einari Teräsvirta (FIN)
1928 Georges Miez (SUI) Romeo Neri (ITA) Eugen Mack (SUI)
1924 Leon Stukelj (YUG) Jean Gutweniger (SUI) André Higelin (FRA)
1904 Anton Heida (USA)
Edward Hennig (USA)
  George Eyser (USA)
1896 Hermann Weingärtner (GER) Alfred Flatow (GER)  

 

Turnen Ringe Männer

Das Turnen mit den Ringen ist ebenfalls bereits 1896 Teil der Olympischen Sommerspiele gewesen und wird seit Ende des Ersten Weltkrieges als fixer Bestandteil des Turnsports ausgetragen. Auch in dieser Disziplin gibt es viele Sieganwärter aus unterschiedlichen Nationen, wie die Liste der Medaillensieger zeigt.

Die Griechen sind hier sehr stark, obwohl sie sonst kaum im Turnen erfolgreich agierne können, aber auch die Turner aus Brasilien, Russland, China oder Italien darf man nicht vergessen.

Olympiasieger Turnen Ringe Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Eleftherios Petrounias (GRE) Arthur Zanetti (BRA) Denis Abljasin (RUS)
2012 Arthur Nabarette Zanetti (BRA) Yibing Chen (CHN) Matteo Morandi (ITA)
2008 Yibing Chen (CHN) Yang Wei (CHN) Oleksandr Vorobyov (UKR)
2004 Dimosthenis Tampakos (GRE) Jordan Jovtchev (BUL) Yuri Chechi (ITA)
2000 Szilveszter Csollany (HUN) Dimosthenis Tampakos (GRE) Jordan Jovtchev (BUL)
1996 Juri Chechi (ITA) Dan Burinca (ROU)
Szilveszter Csollany (HUN)
 
1992 Vitaliy Scherbo (GUS) Li Jing (CHN) Li Xiaoshuang (CHN)
Andreas Wecker (GER)
1988 Holger Behrendt (DDR)
Dmitriy Bilozerchev (URS)
  Sven Tippelt (DDR)
1984 Koji Gushiken (JPN)
Li Ning (CHN)
  Mitchell Gaylord (USA)
1980 Aleksandr Ditiyatin (URS) Aleksandr Tkachov (URS) Jirí Tabák (TCH)
1976 Nikolay Andrianov (URS) Aleksandr Ditiyatin (URS) Danut Grecu (ROU)
1972 Akinori Nakayama (JPN) Mikhail Voronin (URS) Mitsuo Tsukahara (JPN)
1968 Akinori Nakayama (JPN) Mikhail Voronin (URS) Sawao Kato (JPN)
1964 Takuji Hayata (JPN) Franco Menichelli (ITA) Boris Shakhlin (URS)
1960 Albert Azaryan (URS) Boris Shakhlin (URS) Velik Kapsazov (BUL)
Takashi Ono (JPN)
1956 Albert Azaryan (URS) Valentin Muratov (URS) Masami Kubota (JPN)
Masao Takemoto (JPN)
1952 Grant Shaginyan (URS) Viktor Chukarin (URS) Hans Eugster (SUI)
Dmitriy Leonkin (URS)
1948 Karl Frei (SUI) Michael Reusch (SUI) Zdenek Ruzicka (TCH)
1936 Alois Hudec (TCH) Leon Skutelj (YUG) Matthias Volz (GER)
1932 George Gulack (USA) William Denton (USA) Giovanni Lattuada (ITA)
1928 Leon Stukelj (YUG) Ladislav Vácha (TCH) Emanuel Löffler (TCH)
1924 Francesco Martino (ITA) Robert Prazák (TCH) Ladislav Vácha (TCH)
1904 Herman Glass (USA) William Merz (USA) Emil Voigt (USA)
1896 Ioannis Mitropoulos (GRE) Hermann Weingärtner (GER) Petros Persakis (GRE)

 

Turnen Seitpferd Männer

Das Turnen auf dem Seitpferd oder Pauschenpferd war eine jener Disziplinen im olympischen Turnen, die schon bei der Premiere der Olympischen Sommerspiele 1896 auf dem Programm standen und bei dem bis heute die Leistungen in Dynamik und Kraft beeindrucken.

Dabei sind die Briten besonders stark, vor allem in den letzten Bewerben. Konkurrenz gibt es aus den USA, aus Kroatien, China und Japan.

Olympiasieger Turnen Seitpferd Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Max Whitlock (GBR) Louis Smith (GBR) Alexander Naddour (USA)
2012 Krisztian Berki (HUN) Louis Smith (GBR) Max Whitlock (GBR)
2008 Xiao Qin (CHN) Filip Ude (CRO) Louis Smith (GBR)
2004 Teng Haibin (CHN) Marius Urzica (ROU) Takehiro Kashima (JPN)
2000 Marius Urzica (ROU) Eric Poujade (FRA) Aleksey Nemov (RUS)
1996 Donghua Li (SUI) Marius Urzica (ROU) Aleksey Nemov (RUS)
1992 Pae Gil-Su (PRK)
Vitaliy Scherbo (GUS)
  Andreas Wecker (GER)
1988 Dmitriy Bilozerchev (URS)
Zsolt Borkai (HUN)
Lubomir Geraskov (BUL)
   
1984 Li Ning (CHN)
Peter Vidmar (USA)
  Timothy Daggett (USA)
1980 Zoltán Magyar (HUN) Aleksandr Ditiyatin (URS) Michael Nikolay (DDR)
1976 Zoltán Magyar (HUN) Eizo Kenmotsu (JPN) Nikolay Andrianov (URS)
1972 Viktor Klimenko (URS) Sawao Kato (JPN) Eizo Kenmotsu (JPN)
1968 Miroslav Cerar (YUG) Olli-Eino Laiho (FIN) Mikhail Voronin (URS)
1964 Miroslav Cerar (YUG) Shuji Tsurumi (JPN) Yuriy Tsapenko (URS)
1960 Eugen Ekman (FIN)
Boris Shakhlin (URS)
  Shuji Tsurumi (JPN)
1956 Boris Shakhlin (URS) Takashi Ono (JPN) Viktor Chukarin (URS)
1952 Viktor Chukarin (URS) Yevgeniy Korolkov (URS)
Grant Shaginyan (URS)
 
1948 Paavo Aaltonen (FIN)
Veikko Huhtanen (FIN)
Heikki Savolainen (FIN)
   
1936 Konrad Frey (GER) Eugen Mack (SUI) Albert Bachmann (SUI)
1932 István Pelle (HUN) Omero Bonoli (ITA) Frank Haubold (USA)
1928 Hermann Hänggi (SUI) Georges Miez (SUI) Heikki Savolainen (FIN)
1924 Josef Wilhelm (SUI) Jean Gutweniger (SUI) Antoine Rebetez (SUI)
1904 Anton Heida (USA) George Eyser (USA) William Merz (USA)
1896 Louis Zutter (SUI) Hermann Weingärtner (GER)  

 

Turnen Sprungtisch Männer

Schon 1896 war das Sprungpferd Teil des olympischen Turnprogramms, wurde in den nächsten Veranstaltungen aber mehrfach ausgelassen und ist nach Ende des Ersten Weltkrieges fix im Programm enthalten. Mittlerweile hat der Sprungtisch das Sprungpferd ersetzt.

Verschiedene Athleten haben gute Medaillenchancen wie jene aus Russland und Japan, aus Nordkorea oder Südkorea sowie auch aus Europa von Polen bis Frankreich und Spanien oder Lettland.

Olympiasieger Turnen Sprungtisch Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Se Gwang Ri (PRK) Denis Abljasin (RUS) Kenzo Shirai (JPN)
2012 Hak-Seon Yang (KOR) Denis Abljasin (RUS) Igor Radiwilov (UKR)
2008 Leszek Blanik (POL) Thomas Bouhail (FRA) Anton Golotsutskov (RUS)
2004 Gervasio Deferr (ESP) Evgeni Sapronenko (LAT) Marian Dragulescu (ROU)
2000 Gervasio Deferr (ESP) Aleksey Bondarenko (RUS) Leszek Blanik (POL)
1996 Aleksey Nemov (RUS) Yeo Hong-Chul (KOR) Vitaliy Scherbo (BLR)
1992 Vitaliy Scherbo (GUS) Grigoriy Misyutin (GUS) Yoo Ok-Ryul (KOR)
1988 Lou Yun (CHN) Sylvio Kroll (DDR) Park Jong-Hoon (KOR)
1984 Lou Yun (CHN) Mitchell Gaylord (USA)
Koji Gushiken (JPN)
Li Ning (CHN)
Shinji Morisue (JPN)
 
1980 Nikolay Andrianov (URS) Aleksandr Ditiyatin (URS) Roland Brückner (DDR)
1976 Nikolay Andrianov (URS) Mitsuo Tsukahara (JPN) Hiroshi Kajiyama (JPN)
1972 Klaus Köste (DDR) Viktor Klimenko (URS) Nikolay Andrianov (URS)
1968 Mikhail Voronin (URS) Yukio Endo (JPN) Sergey Diomidov (URS)
1964 Haruhiro Yamashita (JPN) Viktor Lisitskiy (URS) Hannu Rantakari (FIN)
1960 Takashi Ono (JPN)
Boris Shakhlin (URS)
  Vladimir Portnoy (URS)
1956 Helmuth Bantz (GER)
Valentin Muratov (URS)
  Yuriy Titov (URS)
1952 Viktor Chukarin (URS) Masao Takemoto (JPN) Takashi Ono (JPN)
Tadao Uesako (JPN)
1948 Paavo Aaltonen (FIN) Olavi Rove (FIN) János Mogyorósi-Klencs (HUN)
Ferenc Pataki (HUN)
Leo Sotornik (TCH)
1936 Alfred Schwarzmann (GER) Eugen Mack (SUI) Matthias Volz (GER)
1932 Savino Guglielmetti (ITA) Alfred Jochim (USA) Edward Carmichael (USA)
1928 Eugen Mack (SUI) Emanuel Löffler (TCH) Stane Derganc (YUG)
1924 Frank Kriz (USA) Jan Koutný (TCH) Bohumil Morkovský (TCH)
1904 George Eyser (USA)
Anton Heida (USA)
  William Merz (USA)
1896 Carl Schumann (GER) Louis Zutter (SUI) Hermann Weingärtner (GER)

 

Turnen Trampolin Männer

Die Bewerbe im Trampolinturnen gibt es seit den Olympischen Sommerspielen 2000. Es handelt sich daher um eine noch junge Sportart im Rahmen des Turnens, bei der um Medaillen gekämpft bzw. eher gesprungen werden kann. Die bisherigen Medaillengewinner zeigen, dass viele Nationen gute Athleten haben.

Die Chinesen sind sehr erfolgreich, Konkurrenz gibt es aus Weißrussland, Russland oder auch Kanada.

Olympiasieger Turnen Trampolin Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Vladislav Goncharov (BLR) Dong Dong (CHN) Gao Lei (CHN)
2012 Dong Dong (CHN) Dmitri Uschakov (RUS) Lu Chunglong (CHN)
2008 Lu Chunglong (CHN) Jason Burnett (CAN) Dong Dong (CHN)
2004 Yuriy Nikitin (UKR) Alexandre Moskalenko (RUS) Henrik Stehlik (GER)
2000 Alexandre Moskalenko (RUS) Ji Wallace (AUS) Mathieu Turgeon (CAN)

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