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Olympiasieger Radsport

Viele Bewerbe von Bahn über Straße bis BMX und MTB

Der Radsport gliedert sich in verschiedene Bereiche, die jeder für sich olympisch werden konnte. Die meisten Rennen gibt es bei Frauen und Männer auf der Bahn mit Verfolgung, Team und anderen Bewerben. Es gibt aber auch das Rennen mit dem BMX-Rad oder mit dem Mountainbike und natürlich die Straßenrennen.

Olympische Spiele Radsport: Inhalt

Radsport bei den olympischen Sommerspielen

Olympiasieger RadsportDer Radsport gliederte sich früher in jenen der Bahnradsportlerinnen und Bahnradsportler und jenen der Damen und Herren, die mit Höchstgeschwindigkeit über die Straße radelten. In der Zwischenzeit ist der Radsport auch bei den Olympischen Spielen noch umfangreicher geworden.

Es gibt daher vier verschiedene Sparten, in denen um Medaillen bei den Olympischen Sommerspielen geradelt und damit auch gekämpft werden können. Der Bahnradsport blieb natürlich erhalten und beinhaltet sowohl Teamrennen wie auch Einzelrennen. Auf der Bahn werden auch die meisten Rennen - bezogen auf eine Sparte - durchgeführt.

Das Straßenrennen teilt sich in das eigentliche Straßenrennen und in das Zeitfahren - jeweils für Frauen und Männer. Das Zeitfahren wurde erst 1996 eingeführt, die Männer fuhren schon 1896 um Medaillen im Straßenrennen, die Frauen erst seit 1984.

Und dann gibt es noch für Damen und Herren das Rennen im BMX-Bewerb sowie mit dem Mountainbike. Beides sind Bewerbe, die erst später eingeführt wurden. Die Medaillenentscheidungen beim Mountainbike erfolgten erstmals 1996, das BMX-Rennen gar erstmals in Peking im Jahr 2008.

Bahnradsport Keirin Frauen

Bei den Olympischen Sommerspielen 2012 feiern die Damen die Premiere im Keirin, einer Disziplin der Bahnrennen des Radsports. Das aus Japan stammende Rennen wird nach UCI-Version pro Runde mit sechs Teilnehmerinnen durchgeführt, die durch einen Schrittmacher auf Tempo gebracht werden und dann im Sprint das Rennen über Sieg oder Aufstieg in die nächste Runde entscheiden.

Dabei zeigten sich die Teilnehmerinnen aus Großbritannien als sehr stark, aber es gibt ein breites Feld von den Niederlanden über Australien bis Hong Kong, aus denen starke Radrennfahrerinnen mit Medaillenchancen kommen können.

Olympiasieger Bahnradsport Keirin Frauen

JahrGoldSilberBronze
2016 Elis Ligtlee (NED) Rebecca James (GBR) Anna Meares (AUS)
2012 Victoria Pendleton (GBR) Guo Shuang (CHN) Lee Wai Sze (HGK)

 

Bahnradsport Omnium Frauen

Das Omnium feiert bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London seine Premiere und zwar bei Damen und Herren. Es handelt sich dabei um eine Disziplin des Bahnradsports, bei der Ausdauer und Schnellkraft durch unterschiedliche Teilbewerbe zusammengeführt werden. So gibt es den Sprint, das Punktefahren und das Zeitfahren. Auch Einerverfolgung und Scratch werden gefahren. Jeder dieser Bereiche ergibt je nach Platzierung Punkte und wer am Ende nach allen gefahrenen Bewerben die geringsten Punkte hat, hat gewonnen.

Die ersten Bewerbe auf olympischer Ebene brachten mit Laura Trott aus Großbritannien und Sarah Hammer aus den USA jeweils die gleichen Medaillengewinnerinnen für Gold und Silber.

Olympiasieger Bahnradsport Omnium Frauen

JahrGoldSilberBronze
2016 Laura Trott (GBR) Sarah Hammer (USA) Jolien D´Hoore (BEL)
2012 Laura Trott (GBR) Sarah Hammer (USA) Annette Edmondson (AUS)

 

Bahnradsport Sprint Frauen

Die Frauen fahren im Einzelsprint bei den Bahnbewerben seit 1988 um olympische Medaillen. Die Männer hatten dieses Vergnügen bereits seit 1920. Beim Einzelsprint oder Olympischer Sprint bezeichnet geht es darum, als erster die Ziellinie zu erreichen, wobei bis zu vier Teilnehmerinnen bei einer Fahrt an den Start gehen. Gelost wird, wer am Beginn führen muss, doch bekannt ist der Sprint dadurch geworden, dass es in den Steilwandkurven oft zu Steherversuchen kommt - um die Konkurrentinnen zu zwingen, die Vorfahrt zu wählen, sodass man beim eigentlichen Sprint aus dem Windschatten heraus angreifen kann und eine stärkere Position hat.

Im Sprint erweisen sich die Frauen aus Großbritannien und Australien als sehr stark, aber auch aus Nationen von Deutschland über China bis Kanada und Russland kommen gute Leute mit Medaillenchancen.

Olympiasieger Bahnradsport Sprint Frauen

JahrGoldSilberBronze
2016 Kristina Vogel (GER) Rebecca James (GBR) Katy Marchant (GBR)
2012 Anna Meares (AUS) Victoria Pendleton (GBR) Shuang Guo (CHN)
2008 Victoria Pendleton (GBR) Anna Meares (AUS) Shuang Guo (CHN)
2004 Lori-Anne Muenzer (CAN) Tamilla Abassova (RUS) Iryna Yanovych (UKR)
2000 Félicia Ballanger (FRA) Oxana Grichina (RUS) Iryna Yanovych (UKR)
1996 Félicia Ballanger (FRA) Michelle Ferris (AUS) Ingrid Haringa (NED)
1992 Erika Salumäe (EST) Annette Neumann (GER) Ingrid Haringa (NED)
1988 Erika Salumäe (EST) Christa Rothenburger (DDR) Constance Paraskevin-Young (USA)

 

Bahnradsport Teamsprint Frauen

Mit den Olympischen Sommerspielen 2012 feiern die Damen die Premiere im olympischen Teamsprint bei den Bahnbewerben des Radsports. Damit wird das Programm von Damen und Herren angeglichen, was bedeutet, dass auch die Frauen im Team zu drei Mitglieder gegeneinander fahren, wobei die Mannschaften an den gegenüberliegenden Seiten der Bahnrunde starten. Gewonnen hat, welches Team als erstes die drei Runden absolviert hat.

China und Deutschland haben sich bei den ersten olympischen Bewerben als besonders stark erwiesen, aber auch andere Nationen gilt es zu beachten wie Russland, Australien und weitere Teams.

Olympiasieger Bahnradsport Teamsprint Frauen

JahrGoldSilberBronze
2016 China Russland Deutschland
2012 Deutschland China Australien

 

Bahnradsport Verfolgung Frauen

Die Männer fahren seit den Olympischen Sommerspielen 1920 die Mannschaftsverfolgung, die Frauen haben ihre Premiere erst 2012 in London. Auch die Damen fahren in Teams zu vier Mitglieder gegeneinander, wobei sie auf den gegenüberliegenden Seiten der Bahnrunde starten. Die Distanz ist mit 3.000 Meter etwas kürzer (Männer: 4.000 Meter), ansonsten gelten die gleichen Regeln, wie die Zeitnehmung, die nach dem dritten Mitglied im Ziel genommen wird.

Interessant ist das idente Ergebnis nach den ersten beiden olympischen Bewerben mit Großbritannien bei Gold, USA bei Silber und Kanada bei Bronze als Medaillengewinner.

Olympiasieger Bahnradsport Verfolgung Frauen

JahrGoldSilberBronze
2016 Großbritannien USA Kanada
2012 Großbritannien USA Kanada

 

BMX Rennen Frauen

BMX-Rennen gibt es, seit es diesen Typ von Fahrrad gibt. Doch im Laufe der Jahre wurden die Rennen mit diesen Fahrrädern immer professioneller und einen endgültigen Beweis hiefür fand man im Jahr 2008, als das BMX-Rennen für Damen und Herren in das Programm der Olympischen Sommerspiele aufgenommen wurde.

Bei den Frauen erwies sich Marianna Pajon aus Kolumbien als besonders erfolgreich, die zweimal hintereinander die Goldmedaille erfahren konnte. Es gibt verschiedenste Nationen, die sich schon über Medaillen freuen konnten wie Frankreich, USA oder auch Neuseeland und Venezuela.

Olympiasieger BMX Rennen Frauen

JahrGoldSilberBronze
2016 Marianna Pajon (COL) Alise Post (USA) Stefany Hernandez (VEN)
2012 Marianna Pajon (COL) Sarah Walker (NZL) Laura Smulders (NED)
2008 Anne-Caroline Chausson (FRA) Laetitia Le Corguille (FRA) Jill Kintner (USA)

 

Mountainbike Rennen Frauen

Mit den Olympischen Sommerspielen 1996 starteten auch die Bewerbe mit dem Mountainbike. Dieses Fahrradtyp hatte längst seine eigenen Bewerbe, englisch und international Cross-Country bezeichnet, die als Alternative zum Bahnradsport und zu den Straßenrennen aufgebaut wurden. Seit 1996 gibt es nun auch die Bewerbe im Kampf um Olympiamedaillen für Damen und Herren.

Diese Rennen haben sich als Duell der europäischen Expertinnen mit den nordamerikanischen erwiesen. Von Schweden über Polen, Italien und Deutschland reicht der Bogen der starken europäischen MTB-Fahrerinnen, aber aus Kanada und den USA kommen auch sehr gute Teilnehmerinnen.

Olympiasieger Mountainbike Rennen Frauen

JahrGoldSilberBronze
2016 Jenny Rissveds (SWE) Maja Wloszczowska (POL) Catharine Prendel (CAN)
2012 Julie Bresset (FRA) Sabine Spitz (GER) Georgia Gould (USA)
2008 Sabine Spitz (GER) Maja Wloszczowska (POL) Irina Kalentyeva (RUS)
2004 Gunn-Rita Dahle (NOR) Marie Hélène Premont (CAN) Sabine Spitz (GER)
2000 Paola Pezzo (ITA) Barbara Blatter (SUI) Margarita Fullana (ESP)
1996 Paola Pezzo (ITA) Alison Sydor (CAN) Susan Demattei (USA)

 

Radsport Straßenrennen Frauen

Die Frauen kämpften erstmals bei den Olympischen Sommerspielen 1984 um olympische Medaillen im Straßenrennen des Radsports. Die Männer waren schon 1896 erstmals im Einsatz. Dabei wird meist ein Rundkurs absolviert, wobei die Strecke bei den Frauen kürzer ist als bei den Männern ergo werden weniger Runden abgespult, bis es zum Zielstrich und der Medaillenentscheidung kommt. Bei den Frauen gelingt es allerdings leichter, sich zu lösen und solo das Ziel zu erreichen als bei den Männern.

Die Holländerinnen sind sehr stark im Straßenrennen, gleiches kann man von den Schwedinnen sagen. Generell sind die Europäerinnen stärker einzustufen, auch wenn es gute Rennfahrerinnen aus den USA oder aus Australien gibt.

Olympiasieger Radsport Straßenrennen Frauen

JahrGoldSilberBronze
2016 Anna Van der Breggen (NED) Emma Johansson (SWE) Elisa Longo Borghini (ITA)
2012 Marianne Vos (NED) Elizabeth Armitstead (GBR) Olga Sabelinskaja (RUS)
2008 Nicole Cooke (GBR) Emma Johansson (SWE) Tatiana Guderzo (ITA)
2004 Sara Carrigan (AUS) Judith Arndt (GER) Olga Slyusareva (RUS)
2000 Leontien Zijlaard-van Moorsel (NED) Hanka Kupfernagel (GER) Diana Ziliute (LTU)
1996 Jeannie Longo-Ciprelli (FRA) Imelda Chiappa (ITA) Clara Hughes (CAN)
1992 Kathy Watt (AUS) Jeannie Longo-Ciprelli (FRA) Monique Knol (NED)
1988 Monique Knol (NED) Jutta Niehaus (FRG) Laima Zilporite (URS)
1984 Conny Carpenter (USA) Rebecca Twigg (USA) Sandra Schumacher (FRG)

 

Radsport Zeitfahren Frauen

Schon 1896 fuhren die Männer um olympische Medaillen im Straßenrennen, 1984 folgten die Frauen nach. 1996 gab es dann die ersten Medaillen im Zeitfahren bei Olympischen Sommerspielen und zwar zeitgleich eingeführt für Damen und Herren. Damit wurde auch der Kampf gegen die Uhr olympisch, den man von den großen Rundfahrten her kennt.

Kristin Armstrong aus den USA entwickelte sich zur Expertin, denn sie gewann dreimal in Folge die Goldmedaille. Stark sind auch die Frauen aus Deutschland, Russland oder den Niederlanden.

Olympiasieger Radsport Zeitfahren Frauen

JahrGoldSilberBronze
2016 Kristin Armstrong (USA) Olga Sabelinskaja (RUS) Anna van der Breggen (NED)
2012 Kristin Armstrong (USA) Judith Arndt (GER) Olga Sabelinskaja (RUS)
2008 Kristin Armstrong (USA) Emma Pooley (GBR) Karin Thürig (SUI)
2004 Leontien Zijlaar-van Moorsel (NED) Deirdre Demet-Barry (USA) Karin Thürig (SUI)
2000 Leontien Zijlaard-van Moorsel (NED) Mari Holden (USA) Jeannie Longo-Ciprelli (FRA)
1996 Zulfiya Zabirova (RUS) Jeannie Longo-Ciprelli (FRA) Clara Hughes (CAN)

 

Bahnradsport Keirin Männer

Keirin ist ein japanisches Bahnrennen, das von der UCI übernommen wurde und seit den Olympischen Sommerspielen 2000 auch im olympischen Programm zu finden ist, allerdings nur für Männer. Die Frauen erleben ihre Premiere 2012. Beim Keirin starten nach UCI-Regeln sechs Fahrer gleichzeitig über eine Distanz von 2.000 Meter, wobei zu Beginn ein Schrittmacher für Tempo sorgt. Danach kommt es zum Sprint der Fahrer um den Sieg und/oder Aufstieg in die nächste Runde.

Die Briten sind dabei ausgewiesene Experten und haben mehrfach in Folge den Olympiasieg einfahren können. Konkurrenz gibt es verschiedene von Fahrern aus den Niederlanden bis Deutschland, Malaysia oder Japan.

Olympiasieger Bahnradsport Keirin Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Jason Kenny (GBR) Matthijs Buchli (NED) Azizulhasni Awang (MAS)
2012 Chris Hoy (GBR) Maximilian Levy (GER) Simon van Velthooven (NED)
2008 Chris Hoy (GBR) Ross Edgar (GBR) Kiyofumi Nagai (JPN)
2004 Ryan Bayley (AUS) Jose Escuredo (ESP) Shane Kelly (AUS)
2000 Florian Rousseau (FRA) Gary Neiwand (AUS) Jens Fiedler (GER)

 

Bahnradsport Omnium Männer

Das Omnium feiert bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London seine Premiere und zwar bei Damen und Herren. Es handelt sich dabei um eine Disziplin des Bahnradsports, bei der Ausdauer und Schnellkraft durch unterschiedliche Teilbewerbe zusammengeführt werden. So gibt es den Sprint, das Punktefahren und das Zeitfahren. Auch Einerverfolgung und Scratch werden gefahren. Jeder dieser Bereiche ergibt je nach Platzierung Punkte und wer am Ende nach allen gefahrenen Bewerben die geringsten Punkte hat, hat gewonnen.

Dabei trifft man auf sehr bekannte Leute von Tour de France & Co wie Elia Viviani, denn der Sprinter gewann 2016 die Goldmedaille und Mark Cavendish holte sich Silber.

Olympiasieger Bahnradsport Omnium Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Elia Viviani (ITA) Mark Cavendish (GBR) Lasse Norman Hansen (DEN)
2012 Lasse Norman Hansen (DEN) Bryan Coquard (FRA) Edward Clancy (GBR)

 

Bahnradsport Sprint Männer

Seit 1920 fahren die Sprinter bei den Bahnrennen um olympische Medaillen, wobei der Sprint dadurch Berühmtheit gewann, dass die Fahrer vor dem eigentlichen Sprint versuchen, den Gegner zur Vorfahrt zu zwingen, indem sie in der Steilwandkurve einen Stehversuch wagen. Bis zu vier Fahrer nehmen an einem Durchlauf teil und Sieger ist natürlich, wer zuerst das Ziel erreicht.

Die Briten sind im Sprint sehr stark und Jason Kenny holte zweimal in Folge die Goldmedaille und damit den Olympiasieg. Konkurrenz gibt es aus Frankreich, Russland oder auch Australien.

Olympiasieger Bahnradsport Sprint Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Jason Kenny (GBR) Callum Skinner (GBR) Denis Dimitriev (RUS)
2012 Jason Kenny (GBR) Gregory Bauge (FRA) Shane Perkins (AUS)
2008 Chris Hoy (GBR) Jason Kenny (GBR) Mickael Bourgain (FRA)
2004 Ryan Bayley (AUS) Theo Bos (NED) René Wolff (GER)
2000 Marty Nothstein (USA) Florian Rousseau (FRA) Jens Fiedler (GER)
1996 Jens Fiedler (GER) Marty Nothstein (USA) Curtis Harnett (CAN)
1992 Jens Fiedler (GER) Gary Neiwand (AUS) Curtis Harnett (CAN)
1988 Lutz Hesslich (DDR) Nikolay Kovsh (URS) Gary Neiwand (AUS)
1984 Mark Gorski (USA) Nelson Vails (USA) Tsutomu Sakamoto (JPN)
1980 Lutz Hesslich (DDR) Yave Cahard (FRA) Sergei Kopylov (URS)
1976 Anton Tkac (TCH) Daniel Morelon (FRA) Hans-Jürgen Geschke (DDR)
1972 Daniel Morelon (FRA) John Nicholson (AUS) Omar Phakdze (URS)
1968 Daniel Morelon (FRA) Giordano Turrini (ITA) Pierre Trentin (FRA)
1964 Giovanni Pettenella (ITA) Sergio Bianchetto (ITA) Daniel Morelon (FRA)
1960 Sante Gaiardoni (ITA) Leo Sterckx (BEL) Valentino Gasparella (ITA)
1956 Michel Rousseau (FRA) Guglielmo Pesenti (ITA) Richard Ploog (AUS)
1952 Enzo Sacchi (ITA) Lionel Cox (AUS) Werner Potzernheim (GER)
1948 Mario Ghella (ITA) Reginald Harris (GBR) Axel Schandorff (DEN)
1936 Toni Merkens (GER) Arie Van Vliet (NED) Louis Chaillot (FRA)
1932 Jacobus Van Egmond (NED) Louis Chaillot (FRA) Bruno Pellizzari (ITA)
1928 Roger Beaufrand (FRA) Antonius Mazairac (NED) Willy Falck Hansen (DEN)
1924 Lucien Michard (FRA) Jacob Meijer (NED) Jean Cugnot (FRA)
1920 Maurice Peeters (NED) Horace Johnson (GBR) Harry Ryan (GBR)

 

Bahnradsport Teamsprint Männer

Mit den Olympischen Sommerspielen 2000 begannen die Männer den Kampf um Medaillen im Teamsprint bei den Bahnbewerben des Radsports. Dabei fahren drei Mitglieder drei Runden, wobei die finale Zeit über Sieg und Niederlage entscheidet. Das Konkurrenzteam beginnt an der gegenüberliegenden Seite der Bahnrunde.

Die Briten sind auch als Team die stärkste Nation, gefolgt von Frankreich, Deutschland oder Neuseeland, die ebenfalls gute Mögichkeiten haben, eine Medaille zu erreichen.

Olympiasieger Bahnradsport Teamsprint Männer

JahrZeitGoldSilberBronze
2016 42,440 Großbritannien Neuseeland Frankreich
2012 42,600 Großbritannien Frankreich Deutschland
2008 43,128 Großbritannien Frankreich Deutschland
2004 43,980 Deutschland Japan Frankreich
2000 44,233 Frankreich Großbritannien Australien

 

Bahnradsport Verfolgung Männer

Wie beim Sprint fahren die Männer auch schon die Mannschaftsverfolgung seit den Olympischen Sommerspielen 1920. Dabei stehen vier Mann pro Nationalmannschaft bereit, um im Höchsttempo die beste Zeit zu erreichen. Die Mannschaften starten an den gegenüberliegenden Seiten der Bahnrunde und gewertet wird die Zeit des dritten Fahrers, was bedeutet, dass ein Fahrer ausscheiden kann, ohne dass der Sieg gefährdet wäre. Dieses Rennen gilt als Königsdisziplin, weil es sehr schwer ist, so präzise hintereinander zu fahren, die Wechsel durchzuführen und dennoch nichts an Geschwindigkeit zu verlieren. Gefahren wird bei den Männern über eine Distanz von 4.000 Meter.

In der Verfolgung gibt es ein ähnliches Bild wie beim Teamsprint, denn die Briten sind Serientäter in Sachen Olympiasieg. Australien und Neuseeland haben sich zuletzt als stärkste Konkurrenz gezeigt, auch die Dänen gilt es zu beachten.

Olympiasieger Bahnradsport Verfolgung Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Großbritannien Australien Dänemark
2012 Großbritannien Australien Neuseeland
2008 Großbritannien Dänemark Neuseeland
2004 Australien Großbritannien Spanien
2000 Deutschland Ukraine Großbritannien
1996 Frankreich Russland Australien
1992 Deutschland Australien Dänemark
1988 UdSSR DDR Australien
1984 Australien USA DDR
1980 UdSSR DDR CSSR
1976 BRD UdSSR Großbritannien
1972 BRD DDR Großbritannien
1968 Dänemark Deutschland Italien
1964 Deutschland Italien Niederlande
1960 Italien Deutschland UdSSR
1956 Italien Frankreich Großbritannen
1952 Italien Südafrika Großbritannien
1948 Frankreich Italien Großbritannien
1936 Frankreich Italien Großbritannien
1932 Italien Frankreich Großbritannien
1928 Italien Niederlande Großbritannien
1924 Italien Polen Belgien
1920 Italien Großbritannien Südafrika

 

BMX Rennen Männer

BMX-Rennen gibt es, seit es diesen Typ von Fahrrad gibt. Doch im Laufe der Jahre wurden die Rennen mit diesen Fahrrädern immer professioneller und einen endgültigen Beweis hiefür fand man im Jahr 2008, als das BMX-Rennen für Damen und Herren in das Programm der Olympischen Sommerspiele aufgenommen wurde.

Die ersten beiden Bewerbe konnte der Lette Maris Strombergs für sich entscheiden, generell gibt es aber auch gute BMX-Fahrer von den USA über Niederlande bis Kolumbien oder Australien.

Olympiasieger BMX Rennen Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Connor Field (USA) Jelle van Gorkom (NED) Carlos Alberto Ramirez (COL)
2012 Maris Strombergs (LAT) Sam Willoughby (AUS) Carlos Zabala (COL)
2008 Maris Strombergs (LAT) Mike Day (USA) Donny Robinson (USA)

 

Mountainbike Rennen Männer

Mit den Olympischen Sommerspielen 1996 starteten auch die Bewerbe mit dem Mountainbike. Dieses Fahrradtyp hatte längst seine eigenen Bewerbe, englisch und international Cross-Country bezeichnet, die als Alternative zum Bahnradsport und zu den Straßenrennen aufgebaut wurden. Seit 1996 gibt es nun auch die Bewerbe im Kampf um Olympiamedaillen für Damen und Herren.

Nino Schurter aus der Schweiz gelang ein ganzer Medaillensatz in drei Bewerben, darüber hinaus gibt es starke MTB-Fahrer aus Tschechien, Spanien, Italien oder auch aus Frankreich wie Julien Absalon, der zweimal Olympiasieger wurde.

Olympiasieger Mountainbike Rennen Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Nino Schurter (SUI) Jaroslav Kulhavy (CZE) Carlos Coloma Nicolas (ESP)
2012 Jaroslav Kulhavy (CZE) Nino Schurter (SUI) Marco Fontana (ITA)
2008 Julien Absalon (FRA) Jean-Christophe Peraud (FRA) Nino Schurter (SUI)
2004 Julien Absalon (FRA) Joese Antonio Hermida (ESP) Bart Brentjens (NED)
2000 Miguel Martinez (FRA) Filip Meirhaeghe (BEL) Christoph Sauser (SUI)
1996 Bart Brentjens (NED) Thomas Frischknecht (SUI) Miguel Martinez (FRA)

 

Radsport Straßenrennen Männer

Olympiamedaillen im Straßenrennen des Radsports wurden bereits bei der Premiere 1896 vergeben, allerdings nur für die Männer. Die Frauen stiegen erst 1984 in den Olympiakampf ein. Bei den Medaillengewinnern finden sich sehr viele bekannte Namen wie Jan Ullrich, Samuel Sanchez oder Hennie Kuiper. Andere wie Lance Armstrong oder Eddie Merckx gingen leer aus.

Das liegt auch daran, dass das Straßenrennen meist ein einfacher Rundkurs ist wie bei den Weltmeisterschaften. Richtig schwere Strecken wie bei der Straßenrad WM 2018 in Innsbruck mit steilen Anstiegen sind selten und daher haben die Sprinter klare Vorteile.

Olympiasieger Radsport Straßenrennen Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Greg Van Avermaet (BEL) Jakob Fuglsang (DEN) Rafal Majka (POL)
2012 Aleksandr Vinokourov (KAZ) Rigoberto Uran (COL) Alexander Kristoff (NOR)
2008 Samuel Sanchez (ESP) Davide Rebellin (ITA) Fabian Cancellara (SUI)
2004 Paolo Bettini (ITA) Sergio Paulinho (POR) Axel Merckx (BEL)
2000 Jan Ullrich (GER) Aleksandr Vinokourov (KAZ) Andreas Klöden (GER)
1996 Pascal Richard (SUI) Rolf Sörensen (DEN) Max Sciandri (GBR)
1992 Fabio Casartelli (ITA) Erik Dekker (NED) Dainis Ozols (LAT)
1988 Olaf Ludwig (BRD) Bernd Gröne (DDR) Christian Henn (DDR)
1984 Alexi Grewal (USA) Steve Bauer (CAN) Dag Otto Lauritzen (NOR)
1980 Sergey Sukhorutchenkov (URS) Czeslaw Lang (POL) Yury Barinov (URS)
1976 Bernt Johansson (SWE) Guiseppe Martinelli (ITA) Mieczyslaw Nowicki (POL)
1972 Hennie Kuiper (NED) Clyde Sefton (AUS) Bruce Biddle (NZL)
1968 Pierfranco Vianelli (ITA) Leif Mortensen (DEN) Gösta Pettersson (SWE)
1964 Mario Zanin (ITA) Kjell Akerström Rodian (DEN) Walter Godefroot (BEL)
1960 Viktor Kapitonov (URS) Livio Trape (ITA) Willy van den Berghen (BEL)
1956 Ercole Baldini (ITA) Arnaud Geyre (FRA) Alan Jackson (GBR)
1952 André Noyelle (BEL) Robert Grondelaers (BEL) Edi Ziegler (GER)
1948 José Beyaert (FRA) Gerrit Voorting (NED) Lode Wouters (BEL)
1936 Robert Charpentier (FRA) Guy Lapébie (FRA) Ernst Nievergelt (SUI)
1932 Attilo Pavesi (ITA) Guglielmo Segato (ITA) Bernahrd Britz (SWE)
1928 Henry Peter Hansen (DEN) Frank Southall (GBR) Gösta Carlsson (SWE)
1924 Armand Blanchonnet (FRA) Henri Hoevenaers (BEL) René Hamel (FRA)
1920 Harry Stenqvist (SWE) Henry Kaltenbrun (RSA) Fernand Canteloube (FRA)
1912 Rudolph Lewis (RSA) Frederick Grubb (GBR) Carl Schutte (USA)
1896 Aristidis Konstantinidis (GRE) August von Gödrich (GER) Edward Battel (GBR)

 

Radsport Zeitfahren Männer

Schon 1896 fuhren die Männer um olympische Medaillen im Straßenrennen, 1984 folgten die Frauen nach. 1996 gab es dann die ersten Medaillen im Zeitfahren bei Olympischen Sommerspielen und zwar zeitgleich eingeführt für Damen und Herren, wobei die Männer eine längere Strecke im Kampf gegen die Uhr absolvieren.

Im Gegensatz zum Straßenrennen sind die Favoriten vorgegeben und man kennt sie von den Zeitfahren der großen Rundfahrten. Nur die Reihenfolge bei der Medaillenvergabe ist unklar. Fabian Cancellara aus der Schweiz konnte sich zweimal als Olympiasieger feiern lassen.

Olympiasieger Radsport Zeitfahren Männer

JahrGoldSilberBronze
2016 Fabian Cancellara (SUI) Tom Dumoulin (NED) Christopher Froome (GBR)
2012 Bradley Wiggins (GBR) Tony Martin (GER) Christopher Froome (GBR)
2008 Fabian Cancellara (SUI) Gustav Larsson (SWE) Levi Leipheimer (USA)
2004 Vyacheslav Ekimov (RUS) Bobby Julich (USA) Michael Rogers (AUS)
2000 Vyacheslav Ekimov (RUS) Jan Ullrich (GER) Lance Armstrong (USA)
1996 Miguel Indurain (ESP) Abraham Olano (ESP) Chris Boardman (GBR)

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