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400 Meter Sprint und Besonderheiten

Die Besonderheiten über die längste Sprintdistanz

Die große Herausforderung beim Sprint über 400 Meter in der Leichtathletik besteht darin, dass man einerseits sehr schnell laufen können muss, andererseits muss man aber auch schon in der Lage sein, das Tempo über einen längeren Zeitraum zu halten, denn der Rekord liegt bei den Herren knapp unter 45 Sekunden Laufzeit, bei den Damen knapp unter 50 Sekunden.

Mehr Ausdauer, aber immer noch viel Schnellkraft

Damit ist die Strecken natürlich schon für die Kondition anspruchsvoller als die 100 Meter, aber es ist auch noch kein Ausdauerlauf wie die 3.000 oder 10.000 Meter. Für das Publikum ist das Kriterium oft die Kurve, wobei beim Sprint über 400 Meter zwei Kurven zu laufen sind. Gestartet wird am Beginn der ersten Kurve und diese wird vollständig durchlaufen und dann folgt die zweite Kurve, die komplett absolviert werden muss, um auf die Zielgerade zu gelangen.

Interessant ist, dass beim Beobachten das Tempo in der Kurve viel höher wirkt als der Lauf über die Gegengerade bzw. später über die Zielgerade. Dabei sind die Stars über diese Distanz in der Lage, die gesamten 400 Meter in einem gleichmäßig hohem Tempo zu laufen, sodass sie auf der Geraden ähnlich schnell oder gar ein wenig schneller sind als in den Kurven.

Kurventechnik ist für gute Zeit entscheidend

Die Kurventechnik erfordert, dass man sich in die Kurve legt, das heißt, dass man sich etwas nach innen lehnt, um die Fliehkräfte zu kompensieren. Vielleicht liegt es daran, dass die Läuferinnen und Läufer hier viel schneller und dynamischer wirken als auf der Geraden, aber es ist auch kein Geheimnis, dass gerade die Schlusskurve viele Läufe entscheidet.

Hier greifen diejenigen an, die das Tempo nochmals erhöhen können oder die die Kurvenlage besonders mögen und die Konkurrenz unter Druck zu setzen versuchen. Daher wird in den Kurven immer Aktivität erwartet, weil man dies genau weiß und durch die unterschiedlich lange Strecke in der Kurve - die Innenbahn ist viel kürzer als die Außenbahn - weiß man auch erst auf der Geraden ganz genau, wer vorne liegt und wer das Nachsehen haben dürfte.

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