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Strecken im Kanu-Flachwasserrennen

Vom Sprint bis zur Langstrecke

Bei den olympischen Sommerspielen hat es einige Änderungen gegeben, was den Kanusport im Flachwasser betrifft. So wurde die Strecke über die 500 Meter entsorgt, dafür hat man sich den Sprint angeeignet und hat zudem das Rennen über 1.000 Meter eingeführt. Nur bei den Frauen hat man die 500 Meter belassen. Aber abseits der olympischen Bewerbe gibt es viele andere Veranstaltungen und auch nationale Meisterschaften und Vereinsrennen mit zahlreichen weiteren Optionen.

Die Rennstrecken im Flachwasser-Kanusport werden dabei in vier Kategorien eingeteilt und zwar in die Sprintstrecke, die Kurzstrecke, die Mittelstrecke und die Langstrecke. Nicht jede Veranstaltung bietet auch jede Streckenlänge an, aber als Überblick über diesen Sport ist die Liste durchaus interessant, zumal zum Beispiel die langen Strecken auch von den Schülerklassen durchgeführt werden.

Sprintstrecke

Die Sprintstrecke erfuhr durch die olympischen Sommerspiele eine deutliche Aufwertung und umfasst nur die Streckenlänge von 200 Meter. Dabei kommt es vor allem auf einen kräftigen und gelungenen Start an, um sich einen Vorteil verschaffen zu können. Denn viel Zeit zum Aufholen hat man auf der kurzen Strecke nicht.

Kurzstrecke

Diese Strecke umfasst die Distanz von 500 Meter und war die alte Standardstrecke bei den olympischen Bewerben. Die Frauen nutzen sie immer noch, die Männer nicht mehr. Aber bei vielen Veranstaltungen ist diese Distanz immer noch im Mittelpunkt. Man hat etwas mehr Zeit zum Aufholen, aber viel Zeit darf man sich doch nicht lassen.

Mittelstrecke

Die Mittelstrecke umfasst die 1.000 Meter, die die Männer bei den olympischen Spielen als längste Strecke nutzen. Hier verändert sich das Rudern insofern, als man die gewählte Geschwindigkeit schon länger hoch halten muss im Vergleich zur kurzen Sprintstrecke.

Langstrecke

Es gibt noch zwei weitere Distanzen, die bei Meisterschaften und verschiedenen Veranstaltungen angeboten werden. Das eine ist die Strecke über 2.000 Meter und das zweite jene über 5.000 Meter. Die 5.000 ist auch die längste Rennstrecke in dieser Sportart - von individuellen Bewerben privater Veranstalter abgesehen.

Beide Strecken können in einem Stück befahren werden, es kann aber auch mit Wendebojen gearbeitet werden, sodass man nicht wirklich eine fünf Kilometer lange Beckenanlage oder einen entsprechend langen See braucht. Und beide Strecken erfordern natürlich viel mehr Ausdauer als zum Beispiel der Sprintbewerb.

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