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Rennstrecke im Kanu-Flachwasserrennen

Voraussetzungen für ein professionelles Rennen

Die Grundlage für den Kanusport bei den Flachwasserrennen ist natürlich als Sportgerät der Kajak oder Canadier, je nach Klasse und eigenen Vorlieben. Aber dazu braucht es auch den Ort für das Rennen und das ist entweder ein Becken oder ein ruhiges Gewässer wie ein See, sodass man es wirklich mit einem flachen Wasser zu tun hat. Dabei gibt es aber eine ganze Reihe an Vorbedingungen, damit ein Rennen auch stattfinden kann.

Vorgaben für die Rennstrecke im Kanusport

Damit ein professionelles Rennen erfolgen kann und darf, braucht es zumindest eine Streckenlänge von 1.000 Meter, die nicht nur über ein flaches Wasser verfügt (keine hohen Wellen, etc.), sondern auch zumindest acht Bahnen, meist aber neun. Jede dieser Bahnen muss zumindest fünf Meter breit sein und ist einzeln zu markieren. Dazu nutzt man Bojen, die in Längsrichtung angebracht werden und maximal einen Abstand zueinander von 50 Meter haben dürfen.

Allerdings ändern sich die Bojen zum Ziel hin, denn die letzte Markierung muss die Startnummer aufweisen und sich ein bis zwei Meter vor der Ziellinie befinden. Die Startnummer wird entsprechend der Bahn von links nach rechts in Rennrichtung angebracht, sodass ganz links außen die Nummer eins zu sehen ist, ganz rechts außen manchmal die Nummer acht, meist bei großen Rennen die Nummer neun für neun Bahnen.

Starthilfen sind zulässig, wobei meist Startpontons, manchmal auch Startbrücken oder automatische Startanlagen genutzt werden. Diese sind mit Lautsprechern auszurüsten. Die Startlinie wie die Ziellinie wird durch zwei rote Flaggen markiert und es ist eine Vorgabe, dass diese Linien zumindest 45 Meter breit sein müssen.

Die Wassertiefe muss mindestens zwei Meter betragen und stabil über die gesamte Rennstrecke gleich sein.

Rennstrecke und Langstrecke

Bei den olympischen Sommerspielen wird über maximal 1.000 Meter ein Rennen ausgetragen und somit sind die genannten Spielregeln 1:1 umzusetzen. Es gibt aber auch kleinere Bewerbe und nationale Rennen, bei denen über diese Strecke hinaus Rennen ausgetragen werden, zum Teil auch über 5.000 Meter. In dem Fall ist es zulässig, eine Wendeboje zu nutzen, damit wieder zurückgerudert werden kann. Dabei muss der Radius jedes Wendebogens 40,5 Meter als Minimum betragen. Der Wendebogen ist durch zumindest drei Bojen zu kennzeichnen.

Ausstattung der Strecke

Auf der Seite der Strecke hat der Starter auf Höhe der Startlinie seine Position und er gibt das Startsignal. Auf der gleichen Seite gibt es meist die Zuschauertribünen, die aber auch zu beiden Seiten möglich sein können, wenn ein Becken genutzt wird. Daneben sind die Positionen für Ansager, Rennleiter und den Ziellinienrichter vorgesehen, der natürlich auf Höhe der Ziellinie agiert.

Eine Anzeigetafel informiert Rennleitung und Publikum über den Stand der Dinge wie Startnummer, Reihenfolge und Zeiten der Wettkämpfer.

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