Der Giro d'Italia 2026 hat Norditalien längst erreicht und wendet sich nun dem Nordwesten zu. Hier gibt es reichlich Berge, aber es geht auch anders. Die 13. Etappe des Giro d'Italia 2026 führt von Alessandria über 188 Kilometer nach Verbania und ist eine Fahrt im Nordwesten Italiens, die von Süd direkt nach Nord ausgelegt ist und keine schweren Berge enthält - im Gegenteil.
Mit dem Etappenstart haben die Radprofis eine Höhe von 98 Meter zu Buche stehen und daran ändert sich tatsächlich nicht viel. Nach 105 Kilometer hat man nicht einmal 200 Höhenmeter erreicht, denn die ganze Fahrt ist nicht viel anders als eine Flachetappe entlang der Adria oder des Mittelmeeres.
Zwar kommt dann eine Welle mit 365 Meter Seehöhe, aber diese wird auch nicht als Bergwertung ausgezeichnet. Erst im Finale wird es interessanter, weil es folgen eine Bergwertung der 4. und gleich anschließend der 3. Kategorie, wobei es vom Gipfel auf knapp 600 Meter Höhe noch 14 Kilometer hinunter bis ins Ziel sind.
Bildquelle: giroditalia.it
Bei Norditalien oder Nordwestitalien denken Radsportfans oft an die schweren Dolomitenetappen, aber diesmal ist es eine fast komplett flache Route, die auch den Massensprint zulässt und sogar wahrscheinlich wirken lässt. Das hängt vor allem davon ab, wie schnell die beiden Berge vor dem Ziel in Angriff genommen werden und wie groß der Rückstand der Sprinter sein mag. Sie haben noch Zeit zum Aufholen, aber die Allrounder werden das zu verhindern versuchen.
Vom Charakter her müsste eigentlich ein Allrounder gewinnen, die Favoriten in der Gesamtwertung werden wohl eher nicht eingreifen.
Alle Ergebnisse und die Einzelwertungen (Bergwertung, Sprintwertung ...) finden Sie auf der offiziellen Webseite des Giro d'Italia.
https://www.giroditalia.it/en/ (englische Ausgabe)
Nachstehend finden Sie zuerst die Siegerliste seit der ersten Ausgabe und dann die Links zu den Etappenbeschreibungen der aktuellen Ausgabe.
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