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E-Sports Grundlagen

Aus dem Computerspielen wird ernster Sport

Als die Heimcomputer in den 1980er-Jahren am Markt erschienen waren, war ihr Hauptzweck das Spielen. Es gab erstmals die Möglichkeit, daheim die unterschiedlichsten Spiele auszuprobieren oder gar Monate damit zu verbringen. Schon damals wollte man wissen, wer am besten in welchem Spiel war und aus dieser Überlegung entstand Zug um Zug der Begriff E-Sports.

Ganz andere Anforderungen

Natürlich ist es eine andere Geschichte, ob ich im Starthaus stehe und eine Abfahrt mit großem Mut hinunterfahre oder ob ich vor dem Computer sitze und eine solche Fahrt simuliere. Aber beide Aktionen haben eines gemeinsam: man muss gut sein. Ok, beim Computerspiel kann man sich bei einem Sturz nichts brechen (wenn man denn nicht blöd vom Sessel stürzt), aber wo man im realen Sport Mut und Konzentration sowie Technik braucht, benötigt man beim Absolvieren der Fahrt via Computer Konzentration und Reaktionsvermögen.

Nun sind Skirennen nicht im Fokus des E-Sports, Fußball aber schon. Die FIFA-Spielreihe wird oft genutzt, um virtuelle Turniere zu veranstalten. Hier braucht man das gleiche taktische Talent wie im echten Fußball, weil wenn man keine Ahnung hat, was der Gegner jetzt machen könnte, wird man kaum gewinnen können. Umgekehrt muss man die Flanke auch wirklich gut schlagen können, damit daraus eine gefährliche Aktion wird. Man läuft keine 10 Kilometer pro Spiel, aber man schwitzt fast genauso viel, weil die Gegner gleich viel geübt haben. Gewinnen ist gar nicht so einfach.

Denn im Gegensatz zum netten Spielchen zwischendurch benötigt ein professioneller E-Sports-Teilnehmer oder auch eine Teilnehmerin Training und genaue Vorbereitung. Nur dann kann man auch erfolgreich agieren und nur dann wird man die Erfolgsleiter nach oben steigen können. Daher gibt es für die verschiedenen Spielerinnen und Spieler auch eigene Trainer, die sie betreuen und man verbraucht viel Lebenszeit, um sich zu verbessern und bei Turnieren siegreich sein zu können.

E-Sports und seine AnforderungenBildquelle: Pixabay.com / byronton

Ein neuer Trend?

Nicht wirklich, denn schon bei den Spielen am Commodore 64 haben sich die Spieler unterhalten, wer wie viele Punkte geschafft hat. Und dieser Vergleich fand noch intensiver statt, als die LAN-Partys losgingen. Vernetzte Computer, die man mitgebracht hatte, ermöglichten Multiplayer-Turniere, für die es kein Geld, aber viel Ehre geben konnte, war man im Siegerteam zu finden.

Dieser Wettbewerb hat bis heute angehalten. Bei Aufbauspielen, die nicht wirklich für E-Sports geeignet sind, gibt es auch reichlich Videos, wie viele Einwohner ein Spieler hat erreichen können. Diese Zahl zu übertreffen, ruft viele am Spiel ebenfalls interessierte Leute auf den Plan. Im E-Sports läuft es ähnlich, aber professioneller - mit genauer Vorbereitung, sehr guter technischer Ausstattung und in einem professionellen Umfeld, was Turniere und Rahmenbedingungen betrifft.

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