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E-Bike Radsport

Lange Fahrt wird möglich - und Profirennen ebenso

Der Radsport hatte lange Zeit drei Säulen: die Straßenrennen mit der berühmten Tour de France, die Bahnrennen mit enormen Geschwindigkeiten und die Cross-Rennen in der kalten Jahreszeit. Doch es kam das BMX dazu, das zuerst eher ein Kinderfahrrad war und das Mountainbike - kurz MTB - für Fahren im Gelände. In den letzten Jahren wurde aber der Radsport nochmals erweitert, und zwar durch die Entwicklung des E-Bikes.

Radfahren mit dem E-Bike

Das E-Bike hat einen eigenen Elektromotor eingebaut und ermöglicht es somit, unterstützend zu wirken, wenn man müde wird. Wer mit eingefleischten Radsportfans spricht, wird hier große Skepsis erleben, denn nur ein Rad mit Eigenantrieb durch die Fahrerin oder den Fahrer ist ein echtes Fahrrad und eine Motorunterstützung geht gar nicht.

Was bringt das E-Bike nun? Es gibt viele Menschen, die haben Knieprobleme. Der Ergometer ist eine angenehme Lösung zu Hause, um trotzdem zu radeln, weil die Belastung für die Knie nicht so hoch ist wie etwa beim Laufen. Solche Leute können draußen auch Rad fahren, aber sie dürfen ihre Knie nicht überanstrengen und dann ist es gut, wenn der Elektromotor bei einem Bergaufstück helfen kann. Die Belastung bleibt damit geringer und man kann auch längere Strecken gut absolvieren.

Ist das Radfahren mit dem E-Bike Sport?

Das ist eine sensible Diskussion, wobei die Tatsache, dass es eigene Rennenserien bereits gibt, die Antwort "ja" fördert. Natürlich ist es etwas ganz anderes, ob man mit dem Rennrad eine schwere Bergetappe bei den großen Rundfahrten bestreitet oder ob man mit dem E-Bike eine Etappe fährt, aber Sport ist beides.

Das wohl erste richtig große Rennen für E-Bikes wurde der Giro-E. Dabei nehmen verschiedene Teams mit sechs Mitgliedern teil und fahren zum Teil ähnliche Etappen wie beim echten Giro d´Italia, Bergankünfte auf dem Ätna inklusive. Sieht man sich diese Etappen, die meist 70 bis 100 Kilometer lang sind, an, dann sieht man auch, wie fertig die Fahrer im Ziel sind. Wäre das Fahren mit dem E-Bike nur einfach und kein herausfordernder Sport, dann könnte es solche Reaktionen gar nicht geben.

Von daher ist ganz klar ein Ja als Antwort zulässig, aber es ist eine andere Art von Radsport. Für Hobbyfahrer ist es eine gute Unterstützung und ermöglicht, dass man mit fitteren Leuten mitfahren kann, für die Profis ist es eine neue Form des Rennens, das man aber nicht mit dem Rennrad vergleichen sollte. Es ist eine eigene Form, wie man eine Etappe anlegen kann und soll. Fertig ist man im Ziel da wie dort und von daher wird man wohl bald ganze Serien von Rennen sehen, die eine weitere Säule im Radsport der Profis darstellen werden.

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E-Bike Radsport und seine OptionenArtikel-Thema:
E-Bike Radsport
Beschreibung: Das 🚲 E-Bike ermöglicht im Hobbybereich eine längere Fahrt oder das ✅ Radfahren generell, es gibt aber auch schon einige Profirennen.

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