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Alpine Ski-WM: Medaillenbilanz

Zusammenfassung der abgelaufenen Weltmeisterschaft

Die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2019 in Aare brachten in Bezug auf die Medaillenausbeute ein sehr breites Feld ohne großen Gewinner. Mit Hilfe des Dreifachsieges am Schlusstag im Herren-Slalom konnte Österreich noch die Ausbeute auf acht Medaillen erhöhen, wobei Marcel Hirscher mit seinem Sieg auch endlich die erste Goldene einfuhr. Bis zu diesem Rennen hatte Österreichs Team sehr gute Leistungen gezeigt, aber Gold wollte nicht gelingen und bei den Damen gab es gar keine Medaille.

Norwegen und Schweiz voran

In der Gesamtwertung sieht man die Schweiz und Norwegen auf Platz 1 aufgrund von zwei Goldmedaillen. Da man auch eine Silbermedaille und eine Bronzemedaille gewinnen konnte, gab es zwei Sieger im Medaillenspiegel. Österreich konnte sich noch auf Platz 4 vorschieben und hatte mit 8 Medaillen die klar meisten gewonnen, aber eben nur ein Stück aus Gold und 7 der 8 Medaillen haben die Herren gewonnen. Die achte gab es durch den Teambewerb.

Bei den Damen gab es ein Fiasko im Super-G, Pech mit Platz 4 in der Abfahrt und diesen Platz 4 holte man auch in der Kombination und im Slalom. Es war schon einiges Pech dabei, dass die Medaillen nicht gelingen konnten, zumal die Verletztenliste auch nicht grade kurz war mit Anna Veit, Conny Hütter und auch einigen Technikerinnen, die meist mit Knieverletzungen für die Weltmeisterschaft nicht in Frage kamen.

Durchwachsene WM

Insgesamt war die Weltmeisterschaft in Aare eine schwierige mit viel zum Teil absolut berechtigter Kritik. Die Abfahrt wurde als Sprintabfahrt absolviert und selbst dann gab es sehr schwierige Rahmenbedingungen mit Wind und Nebel, weshalb viele Fahrer ihrem Ärger freien Lauf ließen wie etwa die ÖSV-Damen oder auch Beat Feuz, der ein bekannt ruhiger Zeitgenosse ist. Aber man hatte bei weniger guten Sichtverhältnissen gar keine Chance und gerade bei den Speeddisziplinen gab es Probleme ohne Ende.

Aber auch eine Superkombination, die ohnehin umstritten war und doch 2021 wieder im Programm sein wird, war problematisch, wenn bei den Herren eine Sprintabfahrt gefahren wird. Denn dann haben die Slalomläufer noch mehr Chancen und die Situation der Abfahrer ist fast aussichtslos.

Dass bei den technischen Rennen der Schnee mühsam und wechselhaft aufgrund des warmen Wetters war, dafür kann man niemanden einen Vorwurf machen, einfacher wird es dadurch aber auch nicht.

Der Star schlechthin war einmal mehr Mikaela Shiffrin mit Gold in Super-G und Slalom sowie Bronze im Riesentorlauf. Im österreichischen Lager war der stark verkühlte Marcel Hirscher mal wieder der Superstar mit Gold im Slalom und Silber im Riesentorlauf.

Medaillenspiegel der Alpinen Ski-WM 2019 in Aare

Land G S B Gesamt
1. Schweiz 2 1 1 4
1. Norwegen 2 1 1 4
3. USA 2 0 2 4
4. Österreich 1 4 3 8
5. Frankreich 1 1 1 3
5. Italien 1 1 1 3
5. Slowakei 1 1 1 3
8. Slowenien 1 1 0 2
9. Deutschland 0 1 0 1
9. Schweden 0 1 0 1

 

[Infoplattform Wissenswertes / 17. Februar 2019]

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