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Alpine Ski-WM: Abfahrt der Herren

Die schnellsten Männer auf der Strecke

Ski Alpin WM Abfahrt Herren / AbfahrtsweltmeisterSeit der ersten Alpinen Ski-Weltmeisterschaft im Jahr 1931 ist der Bewerb der Abfahrt integriert und für viele gilt die Abfahrt weiterhin als Königsdisziplin. Tatsächlich sind andere Bewerbe, vor allem der Slalom, aufgrund der größeren Anzahl der Sieganwärter spannender, aber die Dynamik der Geschwindigkeit samt den Sprüngen hat bei der Abfahrt immer für Action gesorgt und Überraschungssieger gab es gerade bei den Alpinen Ski-Weltmeisterschaften schon genug.

Lange Zeit waren die Olympiasieger im gleichen Jahr gleichzeitig Weltmeister geworden, weil das Olympia-Rennen als Weltmeisterschaft gleichfalls galt. Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es jedes Jahr Weltmeisterschaften, mittlerweile ist ein zweijähriger Rhythmus in ungeraden Jahren üblich.

Die Abfahrt ist bei den Männern vielleicht jene Disziplin, wo es am ehesten eine Überraschung geben kann. Denn ein Abfahrtsrennen dauert doch seine Zeit und dabei kann durch die Wetterbedingungen sich das Gesamtpaket verändern, was zu einem Startnummernrennen führen kann. Außerdem kann man genau am Tag X eine Linie finden, die sonst nie gelingt und beispielsweise ein John Kucera, der 2009 Abfahrtsweltmeister wurde, war weder davor noch danach besonders erfolgreich im Weltcup aufgetreten, den WM-Titel hat er sich trotzdem holen können.

Weltmeisterschaft 2019 in Aare

Gold: Kjetil Jansrud (Norwegen)
Silber: Aksel Lund Svindal (NOR)
Bronze: Vincent Kriechmayr (Österreich)

 

Weltmeister und Medaillengewinner in der Abfahrt

JahrGoldSilberBronze
2019 Kjetil Jansrud (NOR) Aksel Lund Svindel (NOR) Vincent Kriechmayr (AUT)
2017 Beat Feuz (SUI) Erik Guay (CAN) Max Franz (AUT)
2015 Patrick Küng (SUI) Travis Ganong (USA) Beat Feuz (SUI)
2013 Aksel Lund Svindal (NOR) Dominik Paris (ITA) David Poisson (FRA)
2011 Erik Guay (CAN) Didier Cuche (SUI) Christof Innerhofer (ITA)
2009 John Kucera (CAN) Didier Cuche (SUI) Carlo Janka (SUI)
2007 Aksel Svindal (NOR) Jan Hudec (CAN) Patrik Järbyn (SWE)
2005 Bode Miller (USA) Daron Rahlves (USA) Michael Walchhofer (AUT)
2003 Michael Walchhofer (AUT) Kjetil-André Aamodt (NOR) Bruno Kernen (SUI)
2001 Hannes Trinkl (AUT) Hermann Maier (AUT) Florian Eckert (GER)
1999 Hermann Maier (AUT) Lasse Kjus (NOR) Kjetil-André Aamodt (NOR)
1997 Bruno Kernen (SUI) Lasse Kjus (NOR) Kristian Ghedina (ITA)
1996 Patrick Ortlieb (AUT) Kristian Ghedina (ITA) Luc Alphand (FRA)
1993 Urs Lehmann (SUI) Atle Skardal (NOR) AJ Kitt (USA)
1991 Franz Heinzer (SUI) Peter Rungaldier (ITA) Daniel Mahrer (SUI)
1989 Hans-Jörg Tauscher (BRD) Peter Müller (SUI) Karl Alpiger (SUI)
1987 Peter Müller (SUI) Pirmin Zurbriggen (SUI) Karl Alpiger (SUI)
1985 Pirmin Zurbriggen (SUI) Peter Müller (SUI) Doug Lewis (USA)
1982 Harti Weirather (AUT) Conradin Cathomen (SUI) Erwin Resch (AUT)
1980 Leonhard Stock (AUT) Peter Wirnsberger (AUT) Steve Podborski (CAN)
1978 Josef Walcher (AUT) Michael Veith (BRD) Werner Grissmann (AUT)
1976 Franz Klammer (AUT) Bernhard Russi (SUI) Herbert Plank (ITA)
1974 David Zwilling (AUT) Franz Klammer (AUT) Willi Frommelt (LIE)
1972 Bernhard Russi (SUI) Roland Collombin (SUI) Heinrich Messner (AUT)
1970 Bernhard Russi (SUI) Karl Coldin (AUT) Malcom Milne (AUS)
1968 Jean-Claude Killy (FRA) Guy Pérrilat (FRA) Jean-Daniel Dätwyler (SUI)
1966 Jean-Claude Killy (FRA) Leo Lacroix (FRA) Franz Vogler (BRD)
1964 Egon Zimmermann (AUT) Leo Lacroix (FRA) Wolfgang Bartels (BRD)
1962 Karl Schranz (AUT) Emile Viollat (FRA) Egon Zimmermann (AUT)
1960 Jean Vuarnet (FRA) Hans-Peter Lanig (BRD) Guy Pérrilat (FRA)
1958 Toni Sailer (AUT) Roger Staub (SUI) Jean Vuarnet (FRA)
1956 Toni Sailer (AUT) Raymond Fellay (SUI) Andreas Molterer (AUT)
1954 Christian Pravda (AUT) Martin Stolz (AUT) Erich Oberaigner (AUT)
1952 Zeno Colo (ITA) Othmar Schneider (AUT) Christian Pravda (AUT)
1950 Zeno Colo (ITA) James Couttet (FRA) Egon Schöpf (AUT)
1948 Henri Oreiller (FRA) Franz Gabl (AUT) Karl Molitor (SUI)
Rolf Olinger (SUI)
1939 Hellmut Lantschner (GER) Josef Lennewein (GER) Karl Molitor (SUI)
1938 James Couttet (FRA) Emile Allais (FRA) Hellmut Lantschner (GER)
1937 Emile Allais (FRA) Maurice Lafforgue (FRA)
Giacinto Sertorelli (ITA)
 
1936 Rudolf Rominger (SUI) Giacinto Sertorelli (ITA) Hein von Allmen (SUI)
1935 Franz Zingerle (AUT) Emile Allais (FRA) Willi Steuri (SUI)
1934 David Zogg (SUI) Franz Pfnür (GER) Heinz von Allmen (SUI)
Ido Cattaneo (ITA)
1933 Walter Prager (SUI) David Zogg (SUI) Hans Hauser (AUT)
1932 Gustav Lantschner (AUT) David Zogg (SUI) Otto Furrer (SUI)
1931 Walter Prager (SUI) Otto Furrer (SUI) Willi Steuri (SUI)

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