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Alpine Ski-WM: Slalom der Damen

Stark veränderte Slalomtechnik

In keiner Disziplin gab es so viele Veränderungen wie im Slalom. War es früher für Abfahrerinnen schon schwer, mit den Slalomläuferinnen bei der Kombination mitzuhalten, so ist dies durch die extrem kurzen Ski nahezu unmöglich geworden. Gleichzeitig ist aber die Konkurrenz noch stärker geworden.

In keinem anderen Bewerb gibt es soviele Sieganwärterinnen wie im alpinen Slalom und erst recht bei den Alpinen Ski-Weltmeisterschaften ist es schwer geworden, einen Sieg davonzutragen, denn es bereiten sich auch jene intensiv vor, die sonst im Weltcup kaum eine Rolle spielen.

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Trotzdem gibt es auch manchmal Fahrerinnen, die auf den Punkt ihre Klasse ausspielen können. Die noch sehr junge Mikaela Shiffrin hat mit der WM 2017 den Hattrick geschafft - drei WM-Siege im Slalom in Folge bei der Weltmeisterschaft. Das gab es davor nur einmal in der Vorkriegszeit der 1930er-Jahre. Und wie eng es an der Weltspitze zugeht, zeigt auch, dass Marlies Schild, die über Jahre den Slalom dominiert hatte, "nur" einmal den WM-Titel holen konnte. Sie erreichte aber auch zweimal Platz zwei - doch den Slalomweltcup gewann sie weit öfter.

Aber Mikaela Shiffrin legte noch einen drauf und gewann auch 2019 und damit erstmals bei vier Weltmeisterschaften in Folge. Damit zog sie mit Christl Cranz aus Deutschland gleich, die viermal den Titel im Slalom in den 1930er-Jahren holte - aber nicht in Folge.

Weltmeisterschaft 2021 in Cortina

Gold: Katharina Liensberger (Österreich)
Silber: Petra Vlhova (Slowakei)
Bronze: Mikaela Shiffrin (USA)

 

Weltmeisterinnen und Medaillengewinnerinnen im Slalom

Jahr Gold Silber Bronze
2021 Katharina Liensberger (AUT) Petra Vlhova (SVK) Mikaela Shiffrin (USA)
2019 Mikaela Shiffrin (USA) Anna Swenn-Larsson (SWE) Petra Vlhova (SVK)
2017 Mikaela Shiffrin (USA) Wendy Holdener (SUI) Frida Hansdotter (SWE)
2015 Mikaela Shiffrin (USA) Frida Hansdotter (SWE) Sarka Strachova (CZE)
2013 Mikaela Shiffrin (USA) Michaela Kirchgasser (AUT) Frida Hansdotter (SWE)
2011 Marlies Schild (AUT) Kathrin Zettel (AUT) Maria Pietilä-Holmner (SWE)
2009 Maria Riesch (GER) Sarka Zahrobska (CZE) Tanja Poutiainen (FIN)
2007 Sarka Zahrobska (CZE) Marlies Schild (AUT) Anja Pärson (SWE)
2005 Janica Kostelic (CRO) Tanja Poutiainen (FIN) Sarka Zahrobska (CZE)
2003 Janica Kostelic (CRO) Marlies Schild (AUT) Nicole Hosp (AUT)
2001 Anja Pärson (SWE) Christel Pascal (FRA) Hedda Berntsen (NOR)
1999 Zali Steggall (AUS) Pernilla Wiberg (SWE) Trine Bakke (NOR)
1997 Deborah Compagnoni (ITA) Lara Magoni (ITA) Karin Roten (SUI)
1996 Pernilla Wiberg (SWE) Patricia Chauvet (FRA) Urska Hrovat (SLO)
1993 Karin Buder (AUT) Julie Parisien (USA) Elfi Eder (AUT)
1991 Vreni Schneider (SUI) Natasa Bokal (SLO) Ingrid Salvenmoser (AUT)
1989 Mateja Svet (JUG) Vreni Schneider (SUI) Tamara McKinney (USA)
1987 Erika Hess (SUI) Roswitha Steiner (AUT) Mateja Svet (JUG)
1985 Perrine Pelen (FRA) Christelle Guignard (FRA) Paolette Magoni (ITA)
1982 Erika Hess (SUI) Christin Cooper (USA) Daniela Zini (ITA)
1980 Hanni Wenzel (LIE) Christa Kinshofer (BRD) Erika Hess (SUI)
1978 Lea Sölkner (AUT) Pamela Behr (BRD) Monika Kaserer (AUT)
1976 Rosi Mittermeier (BRD) Claudia Giordani (ITA) Hanni Wenzel (LIE)
1974 Hanni Wenzel (LIE) Michele Jacot (FRA) Lise-Marie Morerod (SUI)
1972 Barbara Ann Cochran (USA) Daniele Debernard (FRA) Florence Steurer (FRA)
1970 Ingrid Lafforgue (FRA) Barbara Ann Cochran (USA) Michele Jacot (FRA)
1968 Marielle Goitschel (FRA) Nancy Greene (CAN) Annie Famose (FRA)
1966 Annie Famose (FRA) Marielle Goitschel (FRA) Penny McCoy (USA)
1964 Christine Goitschel (FRA) Marielle Goitschel (FRA) Jean Saubert (USA)
1962 Marianne Jahn (AUT) Marielle Goitschel (FRA) Erika Netzer (AUT)
1960 Anne Heggtveit (CAN) Betsy Snite (USA) Barbara Henneberger (GER)
1958 Inger Bjornbakken (NOR) Josefa Frandl (AUT) Annemarie Waser (SUI)
1956 Reneé Colliard (SUI) Regina Schöpf (AUT) Jevgenija Sidorova (URS)
1954 Trude Klecker (AUT) Ida Schöpfer (SUI) Sara Thomasson (SWE)
1952 Andrea Mead-Lawrence (USA) Ossi Reichert (GER) Annemarie Buchner (GER)
1950 Dagmar Rom (AUT) Erika Mahringer (AUT) Celina Seghi (ITA)
1948 Gretchen Fraser (USA) Antoinette Meyer (SUI) Erika Mahringer (AUT)
1939 Christl Cranz (GER) Gritli Schaad (SUI) Eva Maj-Nilsson (SWE)
1938 Christl Cranz (GER) Nini von Arx-Zogg (SUI) Erna Steuri (SUI)
1937 Christl Cranz (GER) Käthe Grasegger (GER) Lisa Resch (GER)
1936 Gerda Paumgarten (AUT) Evelyn Pinching (GBR) Margarethe Weikert (AUT)
1935 Anny Rüegg (SUI) Christl Cranz (GER) Käthe Grasegger (GER)
1934 Christl Cranz (GER) Lisa Resch (GER) Rösli Rominger (SUI)
1933 Inge Wersin-Lantschner (AUT) Helen Boughton-Leigh (GBR) Helen Zingg (SUI)
1932 Rösli Streiff (SUI) Audrey Sale-Barker (GBR) Doreen Elliott (GBR)
1931 Esme McKinnon (GBR) Inge Wersin-Lantschner (AUT) Jeanette Kessler (GBR)

Lesen Sie auch

Die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften finden an ungeraden Jahren und damit in einem Rhythmus von zwei Jahren statt, wobei durch die Anforderungen die üblichen Länder des Wintersports herangezogen werden. Das kann in Nordamerika USA und Kanada sein, viele europäische Länder von Schweden bis sogar Spanien und auch Japan oder Südkorea.

Was die Bewerbe selbst betrifft, gibt es keinen Unterschied zwischen Frauen und Männer, denn es werden die gleichen Bewerbe ausgetragen. Allerdings fahren die Frauen kürzere Strecken etwa bei der Abfahrt und ein Stück kürzer in den technischen Bewerben auf der Jagd nach Gold, Silber und Bronze.

Die Männer haben die gleichen Bewerbe zur Verfügung, um WM-Titel im alpinen Skilauf erreichen zu können. Die Abfahrt wird gerne in den Mittelpunkt gerückt, aber andere sehen im Slalom die größte Herausforderung, weil dort die Konkurrenz viel größer ist.

Neben den Einzelbewerben gibt es seit einigen Jahren auch den Teambewerb, bei dem die scheinbar kleinen Skinationen die großen wie Schweiz und Österreich auch auf WM-Ebene gerne ärgern und auch ärgern können.

Ski-WM Teambewerb

Ein wichtiges Thema ist immer auch die Medaillenbilanz, bei der die Goldmedaillen höherwertig sind als die Bronzemedaillen, Silber liegt dazwischen. Wer also drei Bronzemedaillen erzielen konnte, liegt hinter einer Nation, die eine Silbermedaille gewinnen konnte. Wer einmal Gold gewinnt, liegt vor einer Nation mit vier Silber- und vier Bronzemedaillen, obwohl man sieben Medaillen mehr gewonnen hatte.

Ski-WM Medaillenbilanz

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Artikel-Infos

Ski Alpin WM Slalom Damen / SlalomweltmeisterinnenArtikel-Thema:
Alpine Ski-WM: Slalom der Damen
letztes Datum:
20. 02. 2021

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