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Gewichtsklassen in der UFC

Der umfassende Leitfaden für Einsteiger & Fans

Die Ultimate Fighting Championship (UFC) hat sich zu einem der bedeutendsten und aufregendsten Schauplätze im Bereich der Kampfsportarten entwickelt und wird auch für Sportwetten Schweiz immer beliebter. In der Welt des Mixed Martial Arts (MMA) spielen Gewichtsklassen eine entscheidende Rolle, da sie nicht nur für Fairness im Wettkampf sorgen, sondern auch die Grundlage für spannende und ausgeglichene Kämpfe bilden. Von den flinken Fliegengewichten bis hin zu den kraftvollen Schwergewichten – jede Klasse hat ihre eigenen Helden, Legenden, mit unvergesslichen Momenten. 

Die verschiedenen Gewichtsklassen im Detail

Die Ultimate Fighting Championship (UFC) ist eine weltweit führende Organisation im Bereich Mixed Martial Arts (MMA) und zeichnet sich durch eine Vielfalt an Gewichtsklassen aus, die sowohl faire als auch spannende Kämpfe garantieren. Diese Gewichtsklassen sind essenziell, um Gleichheit und Sicherheit im Sport zu gewährleisten und lassen sich wie folgt gliedern:

  • Fliegengewicht (bis zu 57 kg): Diese Klasse zeichnet sich durch schnelle sowie technisch versierte Kämpfer aus. In Titelkämpfen müssen die Athleten das exakte Gewichtslimit von 57 kg einhalten, während es in Nicht-Titelkämpfen ein Toleranzgewicht von bis zu 58 kg gibt.
  • Bantamgewicht (bis zu 61 kg): Hier treten Kämpfer an, die mehr auf Geschwindigkeit und Ausdauer setzen. Ähnlich wie im Fliegengewicht gibt es eine 1 kg Gewichtstoleranz in Nicht-Titelkämpfen.
  • Federgewicht (bis zu 66 kg): Diese Klasse bietet eine Mischung aus Geschwindigkeit und Kraft und ist bekannt für einige der spannendsten Kämpfe in der UFC-Geschichte. Auch hier gilt eine 1 kg Toleranz in Nicht-Titelkämpfen.
  • Leichtgewicht (bis zu 70 kg): Als eine der tiefsten und talentiertesten Klassen in der UFC, zieht das Leichtgewicht große Aufmerksamkeit auf sich. Nicht-Titelkämpfer dürfen bis zu 71 kg wiegen.
  • Weltergewicht (bis zu 77 kg): Hier sehen wir einen größeren Schwerpunkt auf Kraft und Ausdauer. Das Toleranzgewicht in Nicht-Titelkämpfen beträgt bis zu 78 kg.
  • Mittelgewicht (bis zu 84 kg): In dieser Gewichtsklasse wird eine Kombination aus Kraft, Geschwindigkeit sowie technischem Können benötigt. In Nicht-Titelkämpfen dürfen Kämpfer bis zu 85 kg wiegen.
  • Halbschwergewicht (bis zu 93 kg): Mit einem Sprung von 9 kg gegenüber dem Mittelgewicht, bietet diese Klasse Kämpfe mit schweren Schlägen sowie hoher physischer Präsenz. Die Gewichtsgrenze in Nicht-Titelkämpfen liegt bei 94 kg.
  • Schwergewicht (bis zu 120 kg): Die Königsklasse im MMA, in der die größten und stärksten Kämpfer antreten. Hier gibt es keine Gewichtstoleranz für Nicht-Titelkämpfe.

Einteilung der Gewichtsklassen

Die Gewichtsklassen im Frauen-MMA folgen größtenteils den Unified Rules, wobei die UFC Titel in den Klassen Strohgewicht, Fliegengewicht, Bantamgewicht und Federgewicht anerkennt. Einige Organisationen bieten auch einen Atomgewichtstitel mit einem Limit von 48 kg an.

Diese Gewichtsklasseneinteilung ist Teil der Unified Rules, die im Jahr 2000 von der New Jersey State Athletic Commission eingeführt sowie später von allen US-Bundesstaaten für MMA-Kämpfe übernommen wurden. Die Regeln wurden im Laufe der Zeit erweitert, wobei 2015 das Strohgewicht sowie 2017 zusätzliche Klassen wie Superleichtgewicht, Superweltergewicht, Supermittelgewicht und Cruisergewicht hinzugefügt wurden.

Gewichtsklassen & Titelkämpfe: Regelungen & Herausforderungen

In der Welt der UFC, einem Brennpunkt des Mixed Martial Arts, sind die Gewichtsklassen und Titelkämpfe von zentraler Bedeutung. In jeder Klasse treten der amtierende Champion gegen einen Herausforderer bei einem Titelkampf gegeneinander an. Diese Kämpfe folgen strikten Regeln, die sich je nach Gewichtsklasse und der organisatorischen Ausrichtung der UFC leicht unterscheiden können.

Eine der größten Herausforderungen für die Kämpfer in diesem System ist das sogenannte Gewichtmachen. Kämpfer müssen vor ihrem Kampf bestimmte Gewichtsgrenzen einhalten, um in ihrer Klasse antreten zu können. Dies erfordert oft eine strenge Diät und intensive Trainingsroutinen. Die Gewichtsgrenzen sind besonders streng bei Titelkämpfen, wo es oft kein Spielraum gibt. Zum Beispiel dürfen Fliegengewichtsathleten in Nicht-Titelkämpfen bis zu 126 Pfund (ca. 57 kg) wiegen, während für Titelkämpfe das Gewicht bei oder unter 125 Pfund (ca. 57 kg) liegen muss. In anderen Klassen, wie dem Bantamgewicht, liegt die Grenze für Nicht-Titelkämpfe bei 136 Pfund (ca. 62 kg) und für Titelkämpfe bei 135 Pfund (ca. 61 kg).

Das Gewichtmachen ist jedoch nicht ohne Risiken und ist oft Gegenstand von Kontroversen, da extreme Gewichtsabnahme gesundheitliche Probleme verursachen kann. Dennoch bleibt es ein wesentlicher Bestandteil des Sports, der sowohl Disziplin als auch strategische Planung von den Athleten verlangt.

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Artikel-Infos

Gewichtsklassen UFC - MMAArtikel-Thema:
Gewichtsklassen in der UFC
Beschreibung: Im 🥋 MMA - dem Mixed Martial Arts gibt es im Sinne der UFC (Ultimate Fighting Championsship) klar definierte ✅ Gewichtsklassen und Einteilungen für die Teilnehmer.