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Tennisstatistik Netzangriff

Zahl der Angriffe eines Spielers und die Auswertung

Neben dem Aufschlag wird in der Tennis-Statistik auch berücksichtigt, wie offensiv ein Spieler agiert hat. Das ist heute nicht mehr ganz so wichtig wie früher, weil durch die langsameren Beläge und der höheren Athletik aller Spielerinnen und Spieler im modernen Tennissport die Serve-And-Volley-Typen abhanden gekommen sind. Selbst auf Rasen wird nicht mehr konsequent ans Netz gestürmt, um den Gegenspieler unter Druck zu setzen.

Tennisstatistik: wie oft am Netz und wie erfolgreich?

Dennoch ist der Netzangriff eine interessante Variante, die für Abwechslung sorgt. Hat man einen guten Grundschlag erzielt, dann kann man zum Netz vorrücken, um dort den eventuell gelungenen Rückschlag mit einem Volley erfolgreich abzuschließen. So verkürzt man den Punkt und hat es ein wenig leichter, zum Erfolg zu kommen. Natürlich gibt es auch Spieler, die den heranstürmenden Gegenspieler durch einen Passierschlag ausspielen können, aber das ist genau der Punkt, wo die Statistik ansetzt.

Sie zählt nämlich, wie oft ein Spieler im Rahmen eines Satzes oder des ganzen Tennisspiels ans Netz vorrückt und sie zählt auch, wie oft daraus ein erfolgreicher Punktgewinn wurde. Wenn man 30 mal ans Netz stürmt und 5 Punkte daraus holt, ist die Quote vernichtend. Stürmt man aber 30 mal ans Netz und macht 22 Punkte, dann hat die Aktion einen Sinn gemacht und war eine effektive Methode, um erfolgreich agieren zu können.

Ob man beim Netzangriff den Ball ins Netz spielt, ins Out oder der Gegner einen erfolgreichen Passierschlag anbringen konnte, ist nicht so wichtig. Entscheidend ist, dass der Angriff ins Leere ging und man besser hinten hätte bleiben sollen. Wobei es auch ungewollte Angriffe gibt, wenn der Gegner einen Stopp-Ball spielt und man gezwungen ist, zum Netz vorzurücken, um den Ball spielen zu können.

Was sagt die Statistik also aus?

Die Tennis-Statistik zeigt schnell, ob oft zum Netz nach vorne gestürmt oder ob fast nur auf der Grundlinie gespielt wurde. Auch wenn man das Spiel nicht gesehen hat, kann man dies sehr schnell durch die Werte des Netzangriffes ablesen. Man kann auch die Effektivität ablesen und erkennen, ob man erfolgreich am Netz agieren konnte oder nicht.

Allerdings kann man nicht alles herauslesen, weil es kann auch sein, dass ein Spieler von der Grundlinie aus agieren wollte, aber sein Gegenüber ist viel ballsicherer und hat den besseren Tag erwischt. Also schaltet man um und stürmt beherzt zum Netz, um eine andere Taktik zu wählen und zu versuchen, den Gegner zu irritieren.

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Sport und Statistik sind eng verbunden und man liest aus dem Zahlenmaterial vieles, aber nicht alles heraus, was den Bewerb betrifft. Im Falle des Tennissports ist der Aufschlag und seine Effektivität ein Thema. Wie oft hat welcher Spieler ein Ass schlagen können ist eine der zentrallen Fragen. Der 1. Aufschlag und der 2. Aufschlag werden hinterfragen im Hinblick darauf, wie viele Punkte man mit dem jeweiligen Aufschlag gewinnen konnte. Umgekehrt zeigen die Doppelfehler an, wie fehlerhaft man agiert hat.

Die Gesamtpunkte zeigen, wer mehr Punkte gemacht hat - was aber nicht den Sieg bedeuten muss. Die Auswertung der Breakchancen ist viel aussagekräftiger und dann gibt es auch noch die Auswertung vom Netzangriff, wobei viele Spieler am liebsten gar nicht zum Netz vorlaufen wollen und diese Auswertung an Bedeutung klar verloren hat.

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Tennisstatistik NetzangriffeArtikel-Thema:
Tennisstatistik Netzangriff
letztes Datum:
27. 08. 2020

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