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Tennisstatistik und Doppelfehler

Doppelfehler: Zahl der misslungenen Aufschläge

Im Tennissport hat man als Aufschläger zwei Optionen: beim ersten Aufschlag kann man voll riskieren, um vielleicht einen direkten Punkt - vielleicht sogar ein Ass - zu schlagen. Beim zweiten Aufschlag ist Vorsicht ratsam, denn wenn auch dieser nicht das Feld trifft, gibt es einen Doppelfehler und der Punkt geht tätigkeitslos an den Gegenspieler, der das Geschenk dankbar annimmt.

Doppelfehler in der Statistik

Damit spielt der Doppelfehler in der Aufschlagleistung eine nicht zu unterschätzende Rolle. Deshalb findet er auch immer Eingang in die Tennis-Statistik, wo nicht nur die Prozentquote von erstem und zweitem Aufschlag ermittelt werden, sondern auch die Summe der Asse und Doppelfehler, die sich ja eigentlich widersprechen - oder auch nicht. Das As ist der direkte Punkt durch den Aufschlag und der Doppelfehler ist der verlorene Punkt durch den Aufschlag.

Ein Aufschlagspieler, der mit seinem Service Druck ausüben kann, kann durchaus eine hohe Zahl von Asse erreichen und hat gleichzeitig auch eine höhere Zahl von Doppelfehler. Das liegt daran, dass er beim Aufschlag hohes Risiko eingeht und damit erklärt sich die höhere Zahl von Doppelfehler auch schon. Er kann 15 Asse und 6 Doppelfehler aufweisen - eine nicht unübliche Auswertung.

Ein Spieler, dessen Stärke der Aufschlag nicht gerade ist, erreicht solche Werte kaum. Er schlägt vielleicht 2 Asse und 2 Doppelfehler, womit sich leicht ablesen lässt, dass er aus dem Spiel heraus seine Punkte erzielen möchte und kann und das Risiko beim Aufschlag reduziert ist. Es gibt aber natürlich auch Tage, an denen solch ein Spieler mehrere Doppelfehler schlägt, weil einfach nichts läuft und der Aufschlag nicht so will, wie man es selbst gerne hätte.

Die Tennis-Statistik zeigt dies deutlich an, denn eine höhere Zahl an Doppelfehler kann auch als Unsicherheit interpretiert werden. Der Spieler hat nicht den besten Tag und der erste Aufschlag will nicht und nicht gelingen und stets steht man beim zweiten Aufschlag unter Druck. Ist dann die Unsicherheit groß oder der Gegner ein solcher, der mit starken Rückschlägen Druck ausüben kann, dann kann es schnell zu weiteren Doppelfehlern kommen.

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