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Zwischenzeit im alpinen Skirennen

Vergleichsmöglichkeit der Zeit mit den Führenden

Es ist oft bei der Fernsehübertragung gar nicht erkennbar, wie schnell die Läuferinnen und Läufer bei den einzelnen alpinen Rennen unterwegs sind. Manchmal hört man das Pfeifen der Athleten, wenn sie an einer Kamera vorbeirasen und auch akustisch die Geschwindigkeit wahrnehmbar ist, aber ob jetzt jemand besonders schnell ist oder nicht, kann nur die Zeit ermittelt.

Welche Aufgabe hat die Zwischenzeit?

Man hat bei manchen Rennen, vor allem bei der Abfahrt, bestimmte Punkte, an denen man erkennen kann, ob jemand gut im Rennen liegt oder nicht. Das kann zum Beispiel eine bestimmte Kurve sein, wo man nach ein paar Läufern weiß, dass diese schnell sind, wenn sie bei 42 Sekunden die Kurve erreichen und langsamer, wenn sie erst bei 43 dort ankommen.

Um eine genauere Information liefern zu können, gibt es die Zwischenzeit. Mittlerweile werden auch bei technischen Rennen wie Slalom oder Riesentorlauf mehrere Zwischenzeiten gemessen und angezeigt, bei der langen Abfahrt und auch beim Super-G gibt es diese ohnehin schon lange. Denn lange Zeit hat man im Slalom und auch im Riesenslalom nur eine Zwischenzeit angeboten und bei einer Fahrt mit einem Steilhang, einem flacheren Stück und noch einem steilen Zielhang gibt es unterschiedliche Differenzen.

Manche Teilnehmer sind im Flachen wie beim Slalom sehr gut, andere sind im steilen Gelände im Vorteil. Mit mehreren Zwischenzeiten kann man besser erkennen, wer sich wo wohler fühlt und erfolgreicher ist.

Die Zwischenzeit zeigt, wie lange die Läuferin oder der Läufer bis zum gemessenen Punkt gebraucht haben und vergleicht diese Zeit mit der bis zu diesem Punkt schnellsten Zeit, die im Rennen gefahren wurde. Ist der aktuelle Läufer schneller, gibt es ein minus vor der Vergleichsberechnung, sodass man sieht, dass eine neue Bestzeit aufgestellt wurde, gibt es ein plus, dann ist der Läufer um den Zeitabstand langsamer.

So kann man von Zwischenzeit zu Zwischenzeit vergleichen, wie sich das Rennen entwickelt und welche Chancen der aktuelle Läufer im Rennen hat. Dabei gibt es Rennen, die leider nach wenigen Kurven schon entschieden sein können, aber auch andere, wo jemand im ersten Abschnitt hinten liegt, aber mit der Fortdauer immer schneller wird und aufholt - das sind dann die besonders spannenden Momente im alpinen Skisport, die durch die Einblendung der Zwischenzeiten zusätzlich gefördert werden.

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Es braucht zwei grundsätzliche Elemente, damit ein alpines Skirennen stattfinden kann, nämlich einerseits die Strecke und andererseits die Organisation. Bei der Strecke beginnt alles mit dem Startbereich und endet mit dem Zielbereich. Die Strecke muss über die notwendige Zeitnehmung verfügen, damit eine Zwischenzeit möglich ist und es gibt einige andere Notwendigkeiten als Schnittmenge von Organisation und Strecke wie etwa die Gelbe Flagge als Zeichen von Gefahr auf der Strecke. Auch die Videokontrolle ist eine Grundvoraussetzung für moderne Rennen.

Bei der Organisation braucht es die Rennjury und das Organisationskomitee für alle notwendigen Entscheidungen. Der Kurssetzer definiert den Verlauf auf der Strecke für den Durchgang im Rennen und die Vorläufer sorgen für das erste Einfahren und können Rückmeldungen von der Strecke liefern. Die Jury kontrolliert den Ablauf und spricht notwendige Entscheidungen aus, was auch eine Disqualifikation sein kann.

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Ski Alpin ZwischenzeitArtikel-Thema:
Zwischenzeit im alpinen Skirennen
Beschreibung: Die 🎿 Zwischenzeit im alpinen Skirennen ist eine ✅ Stoppung der Zeit zu einem bestimmten Zeitpunkt, um die Rennentwicklung ablesen zu können.

letztes Datum:
06. 08. 2021

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