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Ski Alpin Vorläufer

Letzte Rückschlüsse über die Strecke

Das eigentliche Rennen im Skirennsport beginnt dann, wenn die erste Läuferin oder der erste Läufer mit Startnummer eins das Rennen aufnimmt und die Uhr zu laufen beginnt. Aber schon davor wird die Strecke im rennmäßigen Tempo absolviert und zwar von den Vorläuferinnen oder den Vorläufern.

Vorläufer im alpinen Skisport

Solche Damen und Herren müssen bestimmte Kriterien erfüllen, um als Vorläuferin oder Vorläufer tätig werden zu können. Die Grundvoraussetzung für die Nennung besteht darin, dass man Teil des FIS-Systems ist und die FIS Athletendeklaration unterschrieben hat. Damit darf man als Vorläuferin oder Vorläufer vom Veranstalter benannt und von der Rennjury bestellt werden. Pro Rennen sollten dies zumindest drei Leute sein.

Die Aufgabe der Vorläuferinnen und Vorläufer besteht darin, bei Damen- und Herrenrennen vor den eigentlichen Stars die Strecke abzufahren. Das ist im Slalom interessant, um auf Ebene der Ideallinie möglichen Schnee noch herauszufahren, damit die Profis wirklich die besten Bedingungen vorfinden können, das ist aber auch bei bestimmten schwierigen Wetterbedingungen ein Thema, wenn man wissen muss, wie die Sicht zum Beispiel bei einer Abfahrt mit hoher Geschwindigkeit erlebt werden kann. Mitunter gab es auch schon Kritik, weil das Risiko selbst für die Vorläuferinnen und Vorläufer bei Nebel und geringer Sicht zu groß war.

Daher ist es nicht nur ein rennmäßiges Herunterfahren der Strecke, wobei man nicht ganz so schnell unterwegs ist wie die Profis, denn ein Ausfall wäre ärgerlich. Man soll nicht die Bestzeit erzielen, sondern den Kurs in schnellem Tempo prüfen und die Linie vorgeben. Als Vorläufer/in hat man eine eigene Startnummer wie V1, V2 und so weiter und es kann bei einem Rennen mit mehreren Durchgängen (Slalom, Riesentorlauf) auch unterschiedliche oder gleiche Vorläuferinnen und Vorläufer geben.

Bekannte Vorläufer

Üblicherweise gibt es meist Nachwuchsfahrerinnen bei den Damenrennen und Nachwuchsfahrer bei den Herrenrennen, die sich auf die Piste begeben, um die Strecke zu testen, den Schnee hinauszufahren und möglicherweise auch Rückmeldungen über den Zustand der Piste oder die Wetterbedingungen zu melden. Es gibt aber manchmal auch bekannte Läuferinnen und Läufer, die als Vorläufer/in tätig sind. So ist die Slalomkönigin der Damen, Marlies Schild, beim bekannten Nightrace in Schladming an den Start gegangen, um als Vorläuferin vor den Herren den Kurs abzufahren. Gerüchten zufolge soll sie eine Zeit gefahren sein, mit der sie sich unter den besten 30 qualifiziert hätte - damit wäre sie im zweiten Durchgang teilnahmeberechtigt gewesen.

Es kann auch vorkommen, dass Rennstars lange verletzt waren und sich als Vorläuferin oder Vorläufer für diese Aufgabe bewerben, um wieder das Gefühl für das Rennfahren zu erleben, wenn man noch nicht konkurrenzfähig ist.

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