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Durchgang beim alpinen Skirennen

Durchgang: bei technischen Bewerben gefragt

Der große Unterschied beim Skirennen im alpinen Skisport zwischen den schnellen Bewerben Abfahrt und Super-G und den technischen Bewerben Slalom und Riesentorlauf besteht darin, dass erstere in einem Durchgang absolviert werden. Das Rennen ist für jeden Teilnehmer damit nach einer Fahrt erledigt und die Zeit wird zeigen, ob ein Erfolg eingefahren wurde oder nicht.

Ein Durchgang ist die halbe Miete

Ganz anders läuft dies bei den technischen Disziplinen ab, bei denen es zwei Durchgänge gibt. Im ersten Durchgang dürfen alle qualifizierten Läuferinnen und Läufer an den Start gehen und fahren den Durchgang bis ins Ziel. Dann wird die Zeit ermittelt und die schnellsten 30 Damen bzw. Herren sind für den zweiten Durchgang qualifiziert.

Gleich ist für alle Rennen die Kurssetzung, die durch einen bestimmten Trainer erfolgt, wobei sich die Kurssetzung bei der Abfahrt nicht so wesentlich unterscheidet, beim Riesentorlauf und Slalom, teilweise auch beim Super-G ist die Kurssetzung ein größeres Kriterium.

Und so kann es gerade bei den technischen Disziplinen passieren, dass manche Fahrer den einen Durchgang besser finden als den anderen, je nach Kurssetzung. Der Durchgang ist das Kriterium bei der Zeitmessung und mit den Zeitabständen des ersten Durchgangs wird der zweite Durchgang begonnen, sodass im Ziel für das TV-Publikum und auch das Live-Publikum via Anzeigentafel gleich feststeht, ob eine Bestzeit als Summe beider Durchgänge vorliegt oder nicht.

Es reicht also nicht, den ersten Durchgang zu dominieren, wenn man im zweiten verbremst oder ausscheidet - beide Durchgänge müssen schnell gefahren werden, wobei der Vorsprung aus dem ersten beim zweiten helfen kann, wenn die Qualität der Piste nachlässt.

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