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Durchgang im alpinen Skirennen

Rennteilung bei technischen Bewerben gefragt

Der große Unterschied beim Skirennen im alpinen Skisport zwischen den schnellen Bewerben Abfahrt und Super-G und den technischen Bewerben Slalom und Riesenslalom besteht darin, dass erstere in einem Durchgang absolviert werden. Das Rennen ist für jeden Teilnehmer damit nach einer Fahrt erledigt und die Zeit wird zeigen, ob ein Erfolg eingefahren wurde oder nicht.

Ein Durchgang ist die halbe Miete

Ganz anders läuft dies bei den technischen Disziplinen ab, bei denen es zwei Durchgänge gibt. Im ersten Durchgang dürfen alle qualifizierten Läuferinnen und Läufer an den Start gehen und fahren den Durchgang bis ins Ziel. Dann wird die Zeit ermittelt und die schnellsten 30 Damen bzw. Herren sind für den zweiten Durchgang qualifiziert.

Gleich ist für alle Rennen die Kurssetzung, die durch einen bestimmten Trainer erfolgt, wobei sich die Kurssetzung bei der Abfahrt nicht so wesentlich unterscheidet, beim Riesentorlauf und Slalom, teilweise auch beim Super-G ist die Kurssetzung ein größeres Kriterium und in Kombination mit unterschiedlichen Wetterlagen und daher Schneeverhältnissen kann ein Rennen am gleichen Hang im Vergleich zweier Jahre komplett unterschiedlich sein.

Und so kann es gerade bei den technischen Disziplinen passieren, dass manche Fahrer den einen Durchgang besser finden als den anderen, je nach Kurssetzung. Der Durchgang ist das Kriterium bei der Zeitmessung und mit den Zeitabständen des ersten Durchgangs wird der zweite Durchgang begonnen, sodass im Ziel für das TV-Publikum und auch das Live-Publikum via Anzeigentafel gleich feststeht, ob eine Bestzeit als Summe beider Durchgänge vorliegt oder nicht.

Es reicht also nicht, den ersten Durchgang zu dominieren, wenn man im zweiten verbremst oder ausscheidet - beide Durchgänge müssen schnell gefahren werden, wobei der Vorsprung aus dem ersten beim zweiten helfen kann, wenn die Qualität der Piste nachlässt.

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Es braucht zwei grundsätzliche Elemente, damit ein alpines Skirennen stattfinden kann, nämlich einerseits die Strecke und andererseits die Organisation. Bei der Strecke beginnt alles mit dem Startbereich und endet mit dem Zielbereich. Die Strecke muss über die notwendige Zeitnehmung verfügen, damit eine Zwischenzeit möglich ist und es gibt einige andere Notwendigkeiten als Schnittmenge von Organisation und Strecke wie etwa die Gelbe Flagge als Zeichen von Gefahr auf der Strecke. Auch die Videokontrolle ist eine Grundvoraussetzung für moderne Rennen.

Bei der Organisation braucht es die Rennjury und das Organisationskomitee für alle notwendigen Entscheidungen. Der Kurssetzer definiert den Verlauf auf der Strecke für den Durchgang im Rennen und die Vorläufer sorgen für das erste Einfahren und können Rückmeldungen von der Strecke liefern. Die Jury kontrolliert den Ablauf und spricht notwendige Entscheidungen aus, was auch eine Disqualifikation sein kann.

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Ski Alpin Durchgang im RennenArtikel-Thema:
Durchgang im alpinen Skirennen
Beschreibung: Der 🎿 Durchgang ist das halbe Rennen im alpinen Skisport, wenn man es mit einem ✅ technischen Bewerb wie Slalom oder Riesenslalom zu tun hat.

letztes Datum:
28. 07. 2021

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