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Ski Alpin Skihelm

Schutz des Kopfes vor Verletzungen

Ein wesentliches Hilfsmittel bei der Ausrüstung für die alpinen Skirennen ist der Skihelm. Das scheint ohnehin Voraussetzung zu sein, doch das war nicht immer so. Noch in den 1970er-Jahren ist man mit der Skihaube die Slaloms gefahren und auch beim Riesentorlauf wäre niemand auf die Idee gekommen, einen Helm zu tragen. Nur in der Abfahrt war der Helm Pflicht, da hier die höheren Geschwindigkeiten das Argument für den Schutz vor Kopfverletzungen war.

Helm schützt vor Kopfverletzungen

Heute wird bei jedem Rennen ein Helm getragen, doch gibt es kleine Unterschiede, die mit der jeweiligen Disziplin zu tun haben. Vor allem für den Slalom braucht man einen Helm, der die Gefahr eines Treffers durch die Kippstangen unterbinden soll. Da diese sehr schnell nach dem Wegboxen zurückschwingen, können sie schwere Verletzungen auslösen. Das gilt für Treffer der Augen und Kinnpartie genauso wie auch Treffer auf dem Hinterkopf. Ein spezieller Schutz, der nur im Slalom benötigt wird, ist der Kinnschutz, der aus diesem Grund integriert ist und den Helm etwas verlängert.

Der Helm für die schnellen Rennen, aber auch für den Riesentorlauf hat diesen Kinnschutz nicht, obwohl man beim Riesentorlauf und zum Teil auch beim Super-G sehr engen Kontakt zu den Stangen hält. Aber die Geschwindigkeiten sind noch höher als beim Slalom und daher ist ein Treffer durch die Kippstange eher unwahrscheinlich, zumal die Innenstange mit der Außenstange durch eine Flagge (ein Stück Stoff) verbunden ist und damit sich nicht so leicht lösen kann.

Der Skihelm ist in der Abfahrt Pflicht, aber es würde auch ohne dieser Auflage niemand ohne Helm mit 130 km/h die Piste hinunterrasen, weil es einfach viel zu gefährlich wäre. Bei einem Sturz kann man schwere Verletzungen davontragen und diese Risiko möchte niemand eingehen müssen. Schwere Kopfverletzungen sind daher sehr selten, weil die Rennläuferinnen und Rennläufer gut geschützt sind. Viel eher sind die Gelenke und Bänder aufgrund der Wucht bei Stürze mit hoher Geschwindigkeit gefährdet. Aber ohne Helm wäre es lebensgefährlich und tragische Unfälle gab es in früheren Rennepochen mehr als genug.

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Im professionellen Skisport hat es große Veränderungen gegeben. Das betrifft nicht nur die Qualität der Fernsehübertragungen, sondern vor allem auch die Ausrüstung. Im Slalom fuhr man mit der Haube, heute ist man mit dem Skihelm unterwegs. Die Skibrille war aber schon damals wichtig für die Sicht. Auch der Rennanzug hat sich stark verändert.

Das Herzstück der Ausrüstung sind natürlich die Rennski mit der Skibindung für die Aufnahme der Skischuhe. Für die Rennen braucht es dann noch die Skistöcke, die aber manchmal nur noch für das Halten des Gleichgewichts genutzt werden. Dass die Sicherheit viel ernster genommen wird als in früheren Jahrzehnten zeig das Tragen der Protektoren zum Schutz des Körpers im Falle von Stürze, aber auch etwa im Slalom zum Schutz vor den zurückschwingenden Kippstangen.

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Ski Alpin Ausrüstung SkihelmArtikel-Thema:
Ski Alpin Skihelm
letztes Datum:
03. 10. 2020

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