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Ski Alpin Rennski

Verbindung von Mensch und Rennstrecke

So wie der Autoreifen beim Autofahren die Verbindung zwischen dem Fahrzeug und der Straße darstellt, sind die Skier die Verbindung von den alpinen Rennläuferinnen und Rennläufern mit der Rennstrecke und das bedeutet, dass die Skier für Sieg und Niederlage, aber auch für die Sicherheit verantwortlich sind.

Ein Slalomski ist kein Abfahrtsski

Dabei kommt es auf das jeweilige Rennen an, welche Skier verwendet werden. Die Unterschiede sind in der Gegenwart viel größer als in früheren Jahrzehnten, als man auch im Slalom mit langen Skier unterwegs war. Heute wird im Slalom mit sehr kurzen Latten gefahren, die kaum länger als 165 cm sind, die Damen fahren sogar mit 155 cm langen (oder kurzen) Ski, womit eine erhebliche Umstellung von den schnellen Rennen erfolgen muss. Deshalb ist es sehr schwer geworden, in allen Disziplinen gleich gut sein zu können.

Denn mit einem Abfahrtsski steht ein Sportgerät zur Verfügung, das 208 bis 215 cm lang ist und damit einen halben Meter länger als die Slalomski. Einen Slalom kann man damit nicht bestreiten, genauso wie man mit Slalomski keine Abfahrt gewinnen kann. Die Anforderungen sind einfach zu unterschiedlich geworden. Dazwischen gibt es noch die Ski, die für den Riesentorlauf eingesetzt werden. Diese sind 190 bis 203 cm lang.

Eine Herausforderung ist die Skiwahl zum Beispiel im Super-G, denn diese Kombination aus Abfahrt und Riesentorlauf kann sehr schnelle Streckenteile und eher technisch anspruchsvolle Passagen beinhalten und für ersteres wäre der Abfahrtsski besser, für zweiteres der kürzere Riesentorlaufski. Abhängig vom Können der Läufer und ihren Vorlieben wird man sich für das eine oder andere entscheiden.

Der Ski als generelles Sportgerät lässt sich in den vorderen Teil, der als Schaufel bezeichnet wird, in den Mittelteil mit der Bindung und in den hinteren Teil namens Skiende untergliedern. Wesentlich ist die Auflage des Ski, die Art, wie er gewachst wird, was je nach Schneeart und Schneetemperatur unterschiedlich erfolgt. Ebenfalls wichtig ist die Art und Weise, wie die seitlichen Kanten geschliffen sind. Zu scharfe Kanten bedeutet, dass man in den Kurven Geschwindigkeit verliert, aber wenn die Kanten nicht greifen, kann man die Ideallinie nicht halten und verliert ebenfalls Zeit. Das Bereitstellen der Ski, das Herausfinden, welche am besten geeignet sind, kann mit dem Setup eines Formel 1-Rennwagens vergleichen werden. Es hängt von Details ab, die über Sieg und Niederlage entscheiden können.

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Im professionellen Skisport hat es große Veränderungen gegeben. Das betrifft nicht nur die Qualität der Fernsehübertragungen, sondern vor allem auch die Ausrüstung. Im Slalom fuhr man mit der Haube, heute ist man mit dem Skihelm unterwegs. Die Skibrille war aber schon damals wichtig für die Sicht. Auch der Rennanzug hat sich stark verändert.

Das Herzstück der Ausrüstung sind natürlich die Rennski mit der Skibindung für die Aufnahme der Skischuhe. Für die Rennen braucht es dann noch die Skistöcke, die aber manchmal nur noch für das Halten des Gleichgewichts genutzt werden. Dass die Sicherheit viel ernster genommen wird als in früheren Jahrzehnten zeig das Tragen der Protektoren zum Schutz des Körpers im Falle von Stürze, aber auch etwa im Slalom zum Schutz vor den zurückschwingenden Kippstangen.

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Artikel-Infos

Ski Alpin Ausrüstung RennskiArtikel-Thema:
Ski Alpin Rennski
letztes Datum:
03. 10. 2020

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