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Ski Alpin Rennanzug

Schutz bei Sturz und aerodynamische Anforderungen

Der Rennanzug ist die zweite Haut für die Rennläuferinnen und Rennläufer im alpinen Skisport. Es handelt sich dabei um eine Ganzkörperbekleidung für das Rennen, die aus synthetischem Material hergestellt wird und einerseits bei einem Sturz nicht sofort reißen darf, wodurch eine Schutzfunktion gegeben ist und andererseits eng anliegend ist, um auch aerodynamisch zu wirken.

Was muss der Rennanzug können?

Mit einem bequemen Skianzug, wie man ihn als Hobbyläufer nutzt, würde man kein einziges Rennen gewinnen können, egal wie gut man in Form ist und welches Talent auch immer man mitbringt. Es muss ein moderner Rennanzug sein, der eigens für diese Sportart angefertigt wird und dabei bestimmte Kriterien erfüllen muss. Ein Kriterium ist zum Beispiel die Luftdurchlässigkeit, damit für alle die gleichen Bedingungen gegeben sind.

Der Rennanzug ist im Slalom genauso wichtig wie in der Abfahrt und ist stets eng am Körper getragen, damit man beim Fahren nicht behindert wird und damit man auch keine Zeit durch herumflatternde Textilien verliert. Bereits die Startnummer, die man über dem Anzug trägt, kann zu einem Nachteil werden, wenn sie sich zum Teil gelöst hat und im Fahrtwind herumflattert. Noch schlimmer wäre es, wenn der Rennanzug diese Reaktion zeigen würde.

Die Aerodynamik ist in den schnellen Disziplinen natürlich wichtiger als bei den technischen Rennen, aber bereits beim Riesentorlauf mit seinen höheren Geschwindigkeiten als im Slalom spielt der Anzug auch eine Rolle. Generell gilt, dass er vor der Kälte schützen soll und man sich darin schnell bewegen können muss. Damit muss der Rennanzug sehr viele Kriterien erfüllen - von der Luftdurchlässigkeit über den Tragekomfort bis zum geschmeidigen Charakter, dass man sich frei von Kurve zu Kurve bewegen kann.

Außerdem gibt es Vorschriften, wie das Material beschaffen sein muss, damit man sich keinen unerlaubten Vorteil herausholen kann. Allerdings ist dieser Faktor eher geringer einzustufen, weil Ski und Skischuhe viel mehr Möglichkeiten bei der Justierung anbieten und der Anzug spielt etwa beim Skispringen durch die Luftströmung eine weit größere Rolle als beim alpinen Skirennen.

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Im professionellen Skisport hat es große Veränderungen gegeben. Das betrifft nicht nur die Qualität der Fernsehübertragungen, sondern vor allem auch die Ausrüstung. Im Slalom fuhr man mit der Haube, heute ist man mit dem Skihelm unterwegs. Die Skibrille war aber schon damals wichtig für die Sicht. Auch der Rennanzug hat sich stark verändert.

Das Herzstück der Ausrüstung sind natürlich die Rennski mit der Skibindung für die Aufnahme der Skischuhe. Für die Rennen braucht es dann noch die Skistöcke, die aber manchmal nur noch für das Halten des Gleichgewichts genutzt werden. Dass die Sicherheit viel ernster genommen wird als in früheren Jahrzehnten zeig das Tragen der Protektoren zum Schutz des Körpers im Falle von Stürze, aber auch etwa im Slalom zum Schutz vor den zurückschwingenden Kippstangen.

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Artikel-Infos

Ski Alpin Ausrüstung RennanzugArtikel-Thema:
Ski Alpin Rennanzug
letztes Datum:
03. 10. 2020

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