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Ski Alpin City-Event

Parallelslalom als große Show mitten in den Städten

Zusätzlich zu den Weltcuprennen von Slalom bis Abfahrt, die im alpinen Weltcup und bei den Großereignissen gefahren werden, wurde ein weiteres Format etabliert: der City-Event. Der City-Event war eigentlich schon im Weltcup gegeben, es war sogar einmal am Stadtrand von Wien solch ein Rennen ausgetragen worden, aber man hat die Idee wieder verworfen.

Als Werbung für Großveranstaltungen hat man den Parallelslalom aber wieder ausgegraben, zum Beispiel in München als Vorlauf für die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2011 und in Moskau gab es schon ein paar Jahre ein Einladungsevent, Aus diesen Überlegungen heraus wurde das City-Event geboren, das mehrere Komponenten verbindet.

City-Event im Weltcup

Ski Alpin City EventDer City-Event ist wie der Teambewerb ein Rennen im K.o.-Format mit Parallelslalom, was bedeutet, dass ab dem Achtelfinale Damen und Herren gegeneinander fahren. Das heißt, dass die besten 16 der aktuellen Gesamtweltcupliste startberechtigt sind und gemäß der Reihung gesetzt werden. Damit treffen die besten der aktuellen Weltcupwertung erst im Halbfinale oder Finale aufeinander.

Der Modus sieht vor, dass es einen roten und blauen Kurs gibt, die von der Setzung her ident sind. Jeder Teilnehmer muss beide Kurse abfahren, sodass es zwei Durchgänge gibt, bei denen die Zeit gemessen wird. Beim Start zum zweiten Durchgang verzögert sich der Start des langsameren Teilnehmers aus dem ersten Durchgang um seinen Rückstand. Hat er also im ersten Durchgang eine halbe Sekunde Rückstand eingefahren, dann ist mit dem Starttor der Start erst eine halbe Sekunde nach dem Konkurrenten möglich. Daher weiß man im Ziel des zweiten Durchgangs sofort, wer in die nächste Runde aufsteigen darf. Ausnahme ist natürlich, wenn es so knapp zugeht, dass Hundertstelsekunden entscheiden, aber die Zeitnehmung und Anzeigentafel informiert das Publikum umgehend.

Mit dem Achtelfinale beginnt die Aufgabe, es geht in diesem Kontext weiter bis zum Finale und wer dieses gewinnt, ist Weltcupsiegerin bei den Damen und Weltcupsieger bei den Herren für den City-Event, der als normales Weltcuprennen gilt.

Weltcuppunkte und City-Event

Damit ist ein problematisches Thema auch schon angesprochen, denn man bekommt für den Sieg 100 Weltcuppunkte, was für den Gesamtweltcup sehr wichtig sein kann. Doch damit haben die Technikerinnen und Techniker gegenüber den Abfahrerinnen und Abfahrern einen großen Vorteil, weil sie praktisch ein Slalomrennen mehr haben - oder noch mehr, wenn es mehrere dieser Veranstaltungen gibt.

Es ist sehr toll anzusehen, ein Spektakel, in der Stadt und damit vor unzähligen Leuten, aber bei der Weltcupgewichtung muss berücksichtigt werden, dass die technischen Rennen nicht zahlenmäßig deutlich über den schnellen Rennen liegen, weil es sonst bei der Chance, den Gesamtweltcup zu gewinnen, eine Schieflage geben kann.

Der City-Event mit Preisgeld und ohne Vergabe von Weltcuppunkte ist daher eine Anregung, die mehrere Leute ausgesprochen haben. Selbst Marcel Hirscher, Nutznießer von 100 Weltcuppunkte für den Sieg bei einem City-Event hinterfragte die Vergabe der vollen Punkte kritisch, da sein Hauptkonkurrent Aksel Lund Svindal alles andere als ein guter Slalomläufer ist und damit keine Chance hat, auch diese volle Punktzahl zu holen.

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City Event Durchführung

Grundlagen über den City-Event mit der Durchführung der Duelle vom Achtelfinale bis zum Finale.

City-Event Besonderheit

Details über den alpinen Skisport und den City-Event mit seinen Besonderheiten wie der Stadtnähe oder dem Parallelslalom.

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