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Schwimm WM Synchronschwimmen

Schwimmen und Musik als Einheit

Das Synchronschwimmen gehört zu den Bewerben bei einer Schwimmweltmeisterschaft, die beispielsweise bei einer Kurzbahn-WM nicht stattfinden, wodurch auch ein dimensionaler Unterschied zwischen diesen beiden Veranstaltungen gegeben ist. Entsprechend bedeutsam sind die Bewerbe auch bei der Schwimm-WM, nur der Olympiasieg ist noch höher angesehen.

Synchronschwimmen bei der Schwimm WM

Die einzelnen Bewerbe im Synchronschwimmen gibt es schon seit der ersten Schwimm-Weltmeisterschaft, die im Jahr 1973 stattgefunden hatte. Die Aufgabenstellung ist dabei jene, dass zu Musik geschwommen wird und zwar Solo, im Duett oder als ganze Mannschaft. Alle drei Bewerbe - Soloprogramm, das Duett und der Teambewerb - waren ab dieser Veranstaltung fix im WM-Programm enthalten und wurden erst anläßlich der Schwimm-WM 2007 in der bisherigen Form gestrichen.

Denn es gab eine Wertung für jeden dieser drei Bewerbe und seit 2007 sind diese Disziplinen geteilt. Das bedeutet, dass man im Soloprogramm einen Bewerb für die technische Ausführung einen freien Teil absolviert und beide werden getrennt bewertet und mit Medaillen für die erfolgreichsten Teilnehmerinnen veredelt. Somit wurden aus drei Bewerbe sechs Stück und der Kombinationsbewerb ist noch ein weiterer Bewerb, der im Synchronschwimmen 2003 eingeführt wurde.

Das Synchronschwimmen stellt ohnehin eine Besonderheit dar, denn in vielen Sportarten erlebt man es, dass die Männer die längeren Distanzen absolvieren als die Frauen oder überhaupt Bewerbe nützen können, die es für Frauen nicht gibt. Bei der Schwimm-Weltmeisterschaft absolvieren beide die gleichen Disziplinen - also auch die langen Schwimmstrecken sind ident - und zusätzlich gibt es für die Frauen die Möglichkeit, am Synchronschwimmen teilzunehmen, womit die Frauen mehr Bewerbe aufweisen als ihre männlichen Kollegen.

Mixed-Bewerb bietet Zugang für die Männer

Aber ganz weiblich ist das Synchronschwimmen nicht mehr, denn man hat den Mixed-Bewerb eingeführt, bei dem eine Dame und ein Herr ein Team bilden und ebenfalls in der freien Technik (Kür) und in der Technik (Pflicht) um Medaillen schwimmen und eigentlich im Wasser tanzen können.

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Der Einstieg im Synchronschwimmen auch bei der Schwimmweltmeisterschaft ist mit dem Bewerb im Solo gegeben. Dabei gibt es die Pflicht und die Kür mit jeweiliger Entscheidung.

Die Steigerung des Einzelbewerbs ist mit dem Duett gegeben, wenn man zusammen mit der Partnerin versucht, die Jury zu überzeugen. Auch dann gibt es mit Pflicht und Kür zwei Herausforderungen.

Das Team ist eine spektakuläre Übung mit einer ganzen Mannschaft, die wie aus einer Bewegung wirken muss. Natürlich gibt es auch dann zwei Entscheidungen mit Kür und Pflicht.

Die Kombination ist ein noch neuerer Bewerb, der sich aus den bestehenden drei Einheiten zusammensetzt. In der Kombination gibt es keine Trennung nach Kür und Pflicht, sondern einen entscheidenden Bewerb.

Und dann gibt es noch den Mixed-Bewerb, wodurch die Männer nun auch mitwirken dürfen. Dieser wird wieder auf zwei Ebenen mit Pflicht und Kür entschieden.

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Schwimm WM SynchronschwimmenArtikel-Thema:
Schwimm WM Synchronschwimmen
letztes Datum:
07. 09. 2020

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