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Kleine große Berge bei der Vuelta

Kleine große Berge: 500 Meter hoch und doch schwer

Wer sich im Flachland Österreichs oder auch in Bayern manche Orte ansieht, wird feststellen, dass eine Höhe von 300 bis 500 Meter Seehöhe nichts Ungewöhnliches ist. Dabei befindet man sich im Flachland, es gibt höchstens ein paar Wellen als Höhenunterschied. Bei der Vuelta, der spanischen Radrundfahrt für Profis, gibt es Bergwertungen der 1. Kategorie, also der zweithöchsten Kategorie überhaupt, die auch nicht höher sind.

Gar nicht so hoch und doch schwer

Das mutet seltsam an, denn man ist gewöhnt, dass eine Bergwertung der 1. Kategorie zumindest auf über 1.000 Meter Seehöhe führt. Das kennt man vom Giro, von der Tour de France oder auch Rundfahrten wie der Tour de Suisse oder der Österreich Rundfahrt. Aber in Spanien sind die geografischen Parameter durchaus anders zusammengestellt. Natürlich gibt es im Süden des Landes hohe Pässe und auch in den Pyrenäen sind manche Pässe 1.500 Meter oder gar 2.000 Meter hoch.

Aber im Nordwesten Spaniens zwischen Portugal im Süden und dem Atlantischen Ozean im Norden gibt es Berge, die nach ihren Daten keine sind und doch Herausforderungen darstellen. Und diese "Nicht-"Berge trifft man praktisch jedes Jahr an. Die Besonderheit ist deshalb möglich, weil man beachten muss, von wo aus die Radprofis diese Berge anfahren. Sie beginnen nämlich die Kletterei an der Küste und damit auf einer Höhe von 10 bis vielleicht 50 Meter Seehöhe. Von dieser Höhe aus ist ein Berg mit 500 Meter Seehöhe zwar nicht viel höher als das Flachland in Österreich - vielleicht sogar manchmal niedriger, aber trotzdem sind am Stück 500 Höhenmeter zu überwinden und damit ist das Kriterium einer schweren Bergprüfung durchaus gegeben.

So gibt es Etappen bei der Vuelta, bei denen von Meeresniveau auf einen solchen Berg geklettert wird, um anschließend nach der Abfahrt wieder auf Meeresniveau zu landen und den nächsten Berg anzusteuern. Drei oder vier Berge gibt es manchmal, die allesamt kaum über 600 Meter Gesamthöhe hinausreichen, aber da jedesmal im Tal Meeresniveau gegeben ist, sind sie die gleiche Herausforderung wie eine Hochgebirgsetappe bei der Tour de France oder beim Giro d´Italia.

Ebenfalls interessant:

Andorra

Andorra als bekannte Bergankunft im Rahmen der Vuelta und als Herausforderung und Kriterium für den Gesamtsieg des Rennens.

Alto de Angliru

Alto de Angliru als große Bergankunft bei der Vuelta mit Steigungen bis zu 23,5 % - dem steilsten Stück der großen Etappenrennen.

[aktuelle Seite]

Kleine große Berge

Die Vuelta als spanische Radrundfahrt bietet als Besonderheit Berge an, die eigentlich keine sind und doch Herausforderungen darstellen.

Madrid

Wie bei der Tour de France Paris das Finale darstellt, ist Madrid als Hauptstadt das finale Ziel der Vuelta, der spanischen Radrundfahrt.

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