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Mont Ventoux und Tour de France

Mont Ventoux: der kahle Berg als Highlight in den Alpen

Bei den schweren Alpenetappen der Tour de France sind vor allem der Col du Galibier mit seiner Höhe von 2.645 Meter und die Bergankunft nach L´Alpe d´Huez häufig im Programm zu finden und bei den Radsportfans sehr beliebt. Weniger oft im Programm, aber dafür um so heftiger diskutiert ist ein anderer Berg der Alpen - der Mont Ventoux.

Berg mit Mondlandschaft

Der Mont Ventoux ist ein besonderer Berg und zwar sowohl von der Kletterei her als auch vor allem durch sein Erscheinungsbild. Er ist 1.912 Meter hoch und befindet sich befindet sich in der französischen Provence. Er kann von drei Seiten befahren werden, aber für die Tour de France wird vor allem die Südwestseite, denn hier gibt es eine 21 Kilometer lange Kletterei, bei der man bei durchschnittlich 7,6 % 1.600 Höhenmeter überwindet.

Das bedeutet, dass man im absoluten Flachland beginnt und der Berg sich eine lange Zeit aufstellt, wobei die übliche Charakteristik der Alpen bald zurückweicht. Statt der bekannten Wälder zeigt der Mont Ventoux in den oberen Regionen ein kahles Erscheinungsbild und sein Name lässt sich auch als "windiger Berg" übersetzen. Das kommt nicht von ungefähr, denn es weht ständig ein starker Wind und die obersten Regionen wirken wie vom Mond. Sie sind völlig kahl und wirken erdfremd und alleine diese Aussicht erstaunt das TV-Publikum und die Menschen vor Ort, wenn die Tour de France hinaufklettert.

Vor allem die letzten Kilometer bieten gar keinen Windschutz und wenn Radprofis nicht in Gruppen, sondern einzeln oder nur paarweise hinaufklettern, sind sie dem Wind vollständig ausgesetzt. Zu dem Zeitpunkt hat man aber schon um die 15 Kilometer Bergauffahrt in den Beinen und der Wind kann dann überhaupt nicht gebraucht werden, weshalb er noch mehr zum Kriterium wird als sonst. Der Berg ist ein ganz besonderer, vom Aussehen her und auch von der Charakteristik für die Radfahrer her. Er wird nicht so häufig befahren, aber wenn, dann ist er mit der höchsten Kategorie an Bergwertungen ausgestattet und das zu recht. Abseits der Tour de France gibt es Autorennen auf den Berg, doch erst durch das Radrennen wurde er weltweit bekannt.

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