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L´Alpe d´Huez und Tour de France

Alpe d´Huez: die berühmte Bergankunft

Es gibt nicht wenige Radsportfans, die nach der Präsentation der neuen Route für das nächste Jahr sofort prüfen, ob die Bergankunft hinauf auf Alpe d´Huez im Programm zu finden ist oder nicht. Offiziell heißt es eigentlich L´Alpe d´Huez und ist ein Wintersportort, der auf 1.850 Meter Seehöhe eingerichtet wurde.

An die 500.000 Zuschauer

Berühmt wurde dieser Wintersportort durch die Tour de France, denn im Jahr 1952 fuhrt Fausto Coppi als erster Gewinner ins Ziel und überwand damit ein 13 Kilometer langes Stück der Kletterei mit den mittlerweile legendären 21 Kehren. Nach der Premiere 1952 war es still um diesen Ort geworden, aber seit den 1970er-Jahren wird hier regelmäßig gefahren und das hatte Folgen. Die Holländer waren auf diesem Berg sehr erfolgreich und so gibt es jedes Jahr eine Unzahl an holländischen Radsportfans, die Urlaub mit dem Wohnwagen und diese Bergankunft in Frankreich verbinden.

Etwa eine halbe Million Menschen säumen den Straßenrand, wenn die Tour de France wieder zu Gast ist und teilweise sieht man kaum den weiteren Verlauf der Straße, so dicht gedrängt stehen die Leute und geben sich ihrer Euphorie hin. Es gab auch einmal ein Zeitfahren hinauf nach L´Alpe d´Huez, das Lance Armstrong für sich entscheiden konnte und nach seinem Sieg kundtat, dass die Masse an Leute fast schon zuviel ist.

Siegereich war nicht nur er, der des Dopings überführt wurde, sondern auch Marco Pantani, der zu früh starb und auch ein Dopingsünder war. Er war bisher der schnellste auf diesen 13 Kilometern. 2013 feierte man das 100jährige Jubiläum der Tour de France mit einer Etappe, bei der nach der Bergankunft - allerdings weiter unten - nochmals in das Tal gefahren wurde, um ein zweites Mal hochklettern zu "dürfen". Die Etappe hinauf in den Wintersportort, der riesengroß wurde und mitten in der Bergwelt fast futuristisch wirkt und im Sinne der Natur zu hinterfragen wäre, ist eine, die immer zu den Besonderheiten der Tour zählt.

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