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Zeitfahren bei der Österreich Radrundfahrt

Zeitfahren: Kampf gegen die Uhr im Burgenland

Die Österreich Radrundfahrt hat im Laufe ihrer Geschichte viele Kurse erlebt, aber in den letzten Jahren haben sich verschiedene Fixpunkte gebildet. Dazu zählt die Bergankunft am Kitzbüheler Horn, die Glockneretappe, das Finale am Wiener Ring und auch das Zeitfahren am Neusiedler See.

Windiges Einzelzeitfahren

Das Zeitfahren am Neusiedler See ist zu einem Kriterium geworden, denn wenn ein Fahrer sich am Kitzbüheler Horn absetzen konnte, liegt er meist bis zum Zeitfahren in Front. Es ist schwer, die Zeit wieder gutzumachen, zu perfekt arbeiten die Teams und helfen ihrem Kapitän, um in Führung bleiben zu können. Es bräuchte weitere Bergankünfte, um ihn zu gefährden, aber die Sprinter wollen auch ihre Chancen erhalten und verdienen sie auch.

Und so kommt es in vielen Jahren bei der vorletzten Etappe auf dem Weg von West nach Ost zum Einzelzeitfahren im Burgenland am Ufer des Neusiedler Sees. Und dieses Zeitfahren ist einzigartig, weil es topfeben ist - es gibt keine Bodenwelle, keinen Berg, keine Fallen - es ist ein ganz einfaches Zeitfahren. Und genau darin besteht aber die Schwierigkeit, weil man keinen Meter hat, in dem man sich einmal rollen lassen kann, weil man gerade einen Hügel oder auch nur eine Welle hinabfährt wie bei Tour de France oder anderen Rundfahrten. Man muss ständig arbeiten.

Das Zeitfahren ist meist kurz - nur 20 bis 30 Kilometer Streckenlänge und dennoch, wohl aufgrund der beschriebenen Charakteristik, gibt es große Abstände. 2013 konnte der Österreich Zoidl den Gesamtsieg genau hier beim Zeitfahren sicherstellen, nachdem er stets versucht hatte, in den Bergen anzugreifen, aber glücklos war. Das Zeitfahren ist also insofern gemein, als es ganz einfach wirkt, es aber nicht ist. Zusätzlich gibt es beim Neusiedler See oft einen starken Wind und der wird auch zum Kriterium. Fährt man beim Rückenwind zu schnell und kraftvoll und erreicht den Wendepunkt, dann "steht" man fast, wenn der Gegenwind einsetzt.

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