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Glockneretappe bei der Österreich Rundfahrt

Glockneretappe: Höhepunkt mit dem Glocknerkönig

Durch die Schaffung der Großglockner-Hochalpenstraße wurde es möglich, dass der höchste Berg Österreichs bis über 2.500 Meter Seehöhe beim Hochtor befahren werden konnte. Das macht sich auch die Österreich Rundfahrt jedes Jahr zunutze, um von Salzburg nach Kärnten oder umgekehrt über den berühmten Berg zu fahren.

Königsetappe über den höchsten Berg Österreichs

Dabei gibt es verschiedene Elemente, die diese Etappe Jahr für Jahr zum Höhepunkt werden lassen, obwohl sie sportlich das gar nicht ist. Ein Element ist die prächtige Landschaft, von der die Radprofis aber nicht viel mitbekommen. Reihum gibt es hohe Gipfel der Hohen Tauern zu sehen und an einem schönen Sommertag ist die Aussicht für das TV-Publikum und natürlich auch für die Leute vor Ort noch beeindruckender.

Das zweite Element ist die Fahrt selbst, denn bei kaum einen anderen Berg wird in Österreich so lange stets bergauf gefahren. Innerhalb der Auffahrt und der damit verbundenen Kletterei gibt es viele Verschiebungen und Fluchtgruppen, manchmal auch einzelne Attacken und besonders die Österreicher möchten auf dieser Etappe erfolgreich sein, was mit dem dritten Element auch zusammenhängt, nämlich dem Glocknerkönig. Wer als erstes den höchsten Punkt erreicht, ist der Glocknerkönig, was meist auch finanziell abgegolten wird, was aber vor allem imagemäßig in Österreich einen hohen Stellenwert genießt. Frühere Radfahrer werden häufig als "3facher Glocknerkönig" bezeichnet und damit erkennt man schon die Anerkennung im Land. Aber auch die ausländischen Profis sind nicht abgeneigt, diesen Titel zu tragen.

Glocknerkönig kann man von beiden Seiten werden. Wird von Salzburg nach Süden gefahren, dann ist man Glocknerkönig am Fuschertörl, obwohl es dann nach einer kurzen Abfahrt nochmals hoch und höher auf das Hochtor geht. Glocknerkönig von Kärnten aus ist man, wenn man als Erster am Hochtor in über 2.500 Meter Seehöhe ankommt.

Sportlich spielt das aber wenig Rolle, es sei denn, dass Favoriten für die Gesamtwertung viel Zeit beim Aufstieg verlieren. Denn nach dem Großglockner gibt es die lange Abfahrt und dann meist noch 40 bis 60 oder mehr Kilometer bis zum Etappenziel, sodass es kaum große Zeitabstände geben kann. Am Großglockner kann man die Rundfahrt kaum gewinnen, aber auf jeden Fall verlieren.

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