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Leichtathletik WM Speerwurf Männer

Stark beschleunigter Speer für große Weiten

Der Speerwurf repräsentiert die frühesten Jagdtechniken der Menschen und ist eine klassische Disziplin bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften, die durch veränderte Techniken Neuerungen erfahren hat. Früher hat man seine Nahrung so beschafft oder auch kriegerischen Nutzen gezogen, heute ist die Weitenjagd das Thema.

Beim Speerwurf ist die Aufgabe insofern gegeben, als man einen Anlauf nutzt, um den Speer in Position zu bringen. Man beschleunigt und stoppt vor der Abwurflinie, wodurch der Speer nach vorne geschleudert werden kann und durch die eigenen Bewegungen des Werfers eine weite Flugkurve erreicht. Dabei ist der Winkel wesentlich, denn ein hoher Winkel bremst den Speer, ein zu flacher ist auch nicht so günstig. Der optimale Winkel kann aber Bestweiten bedeuten.

Die Männer können den Speer auf eine Weite um oder über 90 Meter bringen, wobei trotz der großen Weite oft sehr knappe Ergebnisse erzielt werden, bei denen 10 Zentimeter oder weniger über Gold oder Silber oder auch über eine Medaille oder Blech entscheiden können. Der Bewerb ist ein sehr spannender auch im Hinblick darauf, dass Athleten aus den verschiedensten Nationen gute Medaillenchancen haben. Das reicht von Deutschland über Tschechien bis Ägypten, Finnland oder Russland.

Ergebnis WM 2019 in Doha

Gold Anderson Peters (Granada) 86,89 m
Silber Magnus Kirt (Estland) 86,21 m
Bronze Johannes Vetter (Deutschland) 85,37 m

 

Weltmeister Speerwurf Männer

Jahr Höhe Gold Silber Bronze
2019 86,89 m Anderson Peters (GRN) Magnus Kirt (EST) Johannes Vetter (GER)
2017 89,89 m Johannes Vetter (GER) Jakub Vadlejch (CZE) Petr Frydrych (CZE)
2015 92,72 m Julius Yego (KEN) Ihab Abdelrahman El Sayed (EGY) Tero Pitkämäki (FIN)
2013 87,17 m Vitezlav Vesely (CZE) Tero Pitkämäki (FIN) Dimitri Tarabin (RUS)
2011 86,27 m Matthias de Zordo (GER) Andreas Thorkildsen (NOR) Guillermo Martinez (CUB)
2009 89,59 m Andreas Thorkildsen (NOR) Guillermo Martinez (CUB) Yukifumi Murakami (JPN)
2007 90,33 m Tero Pitkämäki (FIN) Andreas Thorkildsen (NOR) Breaux Greer (USA)
2005 87,17 m Andrus Värnik (EST) Andreas Thorkildsen (NOR) Sergei Makarow (RUS)
2003 85,44 m Sergei Makarow (RUS) Andrus Värnik (EST) Boris Henry (GER)
2001 92,80 m Jan ÂÂÂÂŽelezný (CZE) Aki Parviainen (FIN) Konstandinos Gatsioudis (GRE)
1999 89,52 m Aki Parviainen (FIN) Konstandinos Gatsioudis (GRE) Jan ÂÂÂÂŽelezný (CZE)
1997 88,40 m Marius Corbett (RSA) Steve Backley (GBR) Konstandinos Gatsioudis (GRE)
1995 89,58 m Jan ÂÂÂÂŽelezný (CZE) Steve Backley (GBR) Boris Henry (GER)
1993 85,98 m Jan ÂÂÂÂŽelezný (CZE) Kimmo Kinnunen (FIN) Mick Hill (GBR)
1991 90,82 m Kimmo Kinnunen (FIN) Seppo Räty (FIN) Wladimir Sassimowitsch (URS)
1987 83,54 m Seppo Räty (FIN) Wiktor Jewsjukow (URS) Jan ÂÂÂÂŽelezný (TCH)
1983 89,48 m Detlef Michel (DDR) Tom Petranoff (USA) Dainis KÅ«la (URS)

Lesen Sie auch

Das Programm bei den Männern im Rahmen der Leichtathletik war im Gegensatz zu den Frauen seit jeher bestanden und so gibt es die Disziplinen auch schon seit Beginn der ersten Weltmeisterschaften im Laufen, Springen, Werfen und im Mehrkampf.

Das Laufen ist der größte Bereich und liefert viele Strecken vom kurzen Sprint über 100 Meter bis zur langen Strecke von 10 Kilometer sowie die Bewerbe über die Hürden, im Staffellauf und auch den spektakulären Hindernislauf.

Der Marathonlauf schließt die Laufbewerbe ab, findet aber abseits des Leichtathletikstadions statt und zwar durch eine Strecke durch die Veranstalterstadt. Das ist auch in den langen Gehbewerben so, die über 20 und 50 Kilometer ausgetragen werden.

Im Springen gibt es vier Bewerbe, die jeder für sich anders abläuft. Zwar gibt es eine finale Technik beim Hochsprung und beim Stabhochsprung, aber trotzdem ist der Ablauf ein völlig unterschiedliche. Genauso kann man Weitsprung und Dreisprung nicht wirklich vergleichen.

Auch im dritten Bereich des Werfes gibt es vier Bewerbe, die jeder eine andere Technik erfordern. Im Kugelstoßen agiert man ganz anders als im Diskuswurf oder im Hammerwurf. Wieder ganz anders läuft es im Speerwurf ab.

Der Mehrkampf der Männer vereint die drei Bereiche zu einer Königsdisziplin, die aus zehn Herausforderungen besteht und deshalb ist ein Sieger des Zehnkampfes auch als König der Leichtathletik zu bezeichnen.

WM Zehnkampf Männer

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Leichtathletik WM Speerwurf MännerArtikel-Thema:
Leichtathletik WM Speerwurf Männer
letztes Datum:
19. 10. 2020

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