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Leichtathletik WM 5000 m Männer

Zweitlängste Rennen im Leichtathletikstadion

Während auf der Mittelstrecke über 800 Meter und 1.500 Meter noch Läufer aus europäischen, asiatischen und amerikanischen Ländern mitmischen können, sind die Bewerbe über die Langstrecke bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften oft ein Fall nur für die afrikanischen Experten. Manche Finalläufe finden überhaupt ausschließlich zwischen Läufern aus Kenia, Algerien, Marokko und Äthiopien statt. Dazwischen gelingen aber hin und wieder auch anderen Athleten Erfolge, diese sind aber selten geworden.

Die Aufgabe beim Laufbewerb über 5.000 Meter besteht darin, ein gutes Tempo vom Beginn bis zum Ziel über zahlreiche Runden im Stadion durchzuziehen. Dabei kann die Taktik schon eine erhebliche Rolle spielen, denn die afrikanischen Teams bekämpfen sich auch gerne und wenn ein Team besonders schnell loslegt, wird dies für alle Teilnehmer schwierig. Warten alle Teams ab, ist es für Einzelkämpfer etwa aus den USA oder aus Europa einfacher, lange dabei zu bleiben. Sprintqualitäten braucht man nur im Finale, aber dazu müsste man Reserven aufbewahren, was schwierig ist.

Die Männer laufen die Strecke über 5 Kilometer in über 13 Minuten, wobei es schon Zeiten unter 13 Minuten gab, aber auch schon Zeiten bei fast 14 Minuten wie etwa beim Sieg von Farah aus Großbritannien im Jahr 2015. Das kann mit dem Wind zusammenhängen, ist aber meist eine Frage von der Art, wie das Rennen gestaltet wird. Läuft das Teilnehmerfeld lange auf Abwarten, dann ist die Zeit natürlich auch keine sehr gute. Mohamed Farah widerlegte auch die Erfolge der Afrikaner, denn er holte dreimal in Folge den WM-Titel, doch ansonsten sind jene Läufer aus Äthiopien oder Kenia stärker einzustufen.

Ergebnis WM 2019 in Doha

Gold Muktar Edris (Äthiopien) 12:58,85
Silber Selemon Barega (Äthiopien) 12:59,70
Bronze Mohammed Ahmed (Kanada) 13:01,11

 

Weltmeister 5.000 Meter Männer

Jahr Zeit Gold Silber Bronze
2019 12:58,85 Muktar Edris (ETH) Selemon Barega (ETH) Mohammed Ahmed (CAN)
2017 13:32,79 Muktar Edris (ETH) Mohamed Farah (GBR) Paul Kipkemoi Chelimo (USA)
2015 13:50,38 Mohamed Farah (GBR) Caleb Mwangangi Ndiku (KEN) Hagos Gebrhiwet (ETH)
2013 13:26,98 Mohamed Farah (GBR) Hagos Gebrhiwet (ETH) Isiah Kiplangat Koech (KEN)
2011 13:23,36 Mohamed Farah (GBR) Bernard Lagat (USA) Imane Merga (ETH)
2009 13:17,09 Kenenisa Bekele (ETH) Bernard Lagat (USA) James Kwalia C´Kurui (QAT)
2007 13:45,87 Bernard Lagat (USA) Eliud Kipchoge (KEN) Moses Ndiema Kipsiro (UGA)
2005 13:32,55 Benjamin Limo (KEN) Sileshi Sihine (ETH) Craig Mottram (AUS)
2003 12:52,79 Eliud Kipchoge (KEN) Hicham El Guerrouj (MAR) Kenenisa Bekele (ETH)
2001 13:00,70 Richard Limo (KEN) Million Wolde (ETH) John Kibowen (KEN)
1999 12:58,13 Salah Hissou (MAR) Benjamin Limo (KEN) Mohammed Mourhit (BEL)
1997 13:07,38 Daniel Komen (KEN) Khalid Boulami (MAR) Tom Nyariki (KEN)
1995 13:16,77 Ismael Kirui (KEN) Khalid Boulami (MAR) Shem Kororia (KEN)
1993 13:02,75 Ismael Kirui (KEN) Haile Gebrselassie (ETH) Fita Bayissa (ETH)
1991 13:14,45 Yobes Ondieki (KEN) Fita Bayissa (ETH) Brahim Boutayeb (MAR)
1987 13:26,44 Saïd Aouita (MAR) Domingos Castro (POR) Jack Buckner (GBR)
1983 13:28,53 Eamonn Coghlan (IRL) Werner Schildhauer (DDR) Martti Vainio (FIN)

Lesen Sie auch

Das Programm bei den Männern im Rahmen der Leichtathletik war im Gegensatz zu den Frauen seit jeher bestanden und so gibt es die Disziplinen auch schon seit Beginn der ersten Weltmeisterschaften im Laufen, Springen, Werfen und im Mehrkampf.

Das Laufen ist der größte Bereich und liefert viele Strecken vom kurzen Sprint über 100 Meter bis zur langen Strecke von 10 Kilometer sowie die Bewerbe über die Hürden, im Staffellauf und auch den spektakulären Hindernislauf.

Der Marathonlauf schließt die Laufbewerbe ab, findet aber abseits des Leichtathletikstadions statt und zwar durch eine Strecke durch die Veranstalterstadt. Das ist auch in den langen Gehbewerben so, die über 20 und 50 Kilometer ausgetragen werden.

Im Springen gibt es vier Bewerbe, die jeder für sich anders abläuft. Zwar gibt es eine finale Technik beim Hochsprung und beim Stabhochsprung, aber trotzdem ist der Ablauf ein völlig unterschiedliche. Genauso kann man Weitsprung und Dreisprung nicht wirklich vergleichen.

Auch im dritten Bereich des Werfes gibt es vier Bewerbe, die jeder eine andere Technik erfordern. Im Kugelstoßen agiert man ganz anders als im Diskuswurf oder im Hammerwurf. Wieder ganz anders läuft es im Speerwurf ab.

Der Mehrkampf der Männer vereint die drei Bereiche zu einer Königsdisziplin, die aus zehn Herausforderungen besteht und deshalb ist ein Sieger des Zehnkampfes auch als König der Leichtathletik zu bezeichnen.

WM Zehnkampf Männer

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Leichtathletik WM 5000 m MännerArtikel-Thema:
Leichtathletik WM 5000 m Männer
letztes Datum:
19. 10. 2020

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