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Leichtathletik WM 400 m Hürdenlauf Männer

Eine Runde im Stadion mit Hindernisse

Die 400 Meter Hürden bieten den Läufern bessere Möglichkeiten, einen Rythmus zu finden, weil die Hürden in weiterer Distanz aufgestellt sind als bei den 110 Metern. Trotzdem bleibt es ein komplexer Bewerb, bei dem man die Laufeigenschaften mit jene des Springens kombinieren muss. Nur wem dies optimal gelingt und der wenig Geschwindigkeit bei der Überwindung der Hürden verliert, hat eine Medaillenchance.

Denn die Herausforderung besteht darin, dass man die 400 Meter wie bei der langen Sprintstrecke absolvieren muss, also genau eine komplette Stadionrunde. Doch im Gegensatz zum Sprint bauen sich hier die Hürden als Hindernisse auf, die es zu überspringen gilt. Es gibt ein anderes Prozedere als über 110 Meter, weil man mehr Laufrhythmus aufbauen kann, doch der Wechsel von Laufen und Springen bleibt gleich. Durch das Springen über die Hürden ist aber auch eine andere Anforderung gegeben, weshalb die Kraft auf den letzten 100 Meter noch wichtiger werden kann als im reinen Sprintrennen.

Die Männer brauchen um die 48 Sekunden, um die 400 Meter Hürdenlauf durchzuführen, wobei die Abstände im Ziel meist sehr knappe sind, vielleicht sogar geringer als im Sprintrennen über 400 Meter. Die Siegerliste zeigt, dass verschiedenste Nationen Medaillensieger stellen können und das reicht von Norwegen bis zur USA oder Großbritannien und weiteren Nationen. Eine Wiederholung des WM-Titels ist auch mehrfach gelungen, Seriensiege sind hingegen nicht leicht zu schaffen.

Ergebnis WM 2019 in Doha

Gold Karsten Warholm (Norwegen) 47,42
Silber Bai Benjamin (USA) 47,66
Bronze Abderrahman Samba (Katar) 48,03

 

Weltmeister 400 Meter Hürdenlauf Männer

Jahr Zeit Gold Silber Bronze
2019 47,42 Karsten Warholm (NOR) Bai Benjamin (USA) Abderrahman Samba (QAT)
2017 48,35 Karsten Warholm (NOR) Yasmani Copello (TUR) Kerron Clement (USA)
2015 47,79 Nicholas Bett (KEN) Denis Kudryavtsev (RUS) Jeffery Gibson (BAH)
2013 47,69 Jeshue Gordon (TRI) Michael Tinsley (USA) Emir Bekric (SRB)
2011 48,26 David Green (GBR) Javier Culson (PUR) L. J. van Zyl (RSA)
2009 47,91 Kerron Clement (USA) Javier Culson (PUR) Bershawn Jackson (USA)
2007 47,61 Kerron Clement (USA) Felix Sanchez (DOM) Marek Plawgo (POL)
2005 47,30 Bershawn Jackson (USA) James Carter (USA) Dai Tamesue (JPN)
2003 47,25 Felix Sanchez (DOM) Joey Woody (USA) Periklis Iakovakis (GRE)
2001 47,49 Felix Sanchez (DOM) Fabrizio Mori (ITA) Dai Tamesue (JPN)
1999 47,72 Fabrizio Mori (ITA) Stéphane Diagana (FRA) Marcel Schelbert (SUI)
1997 47,70 Stéphane Diagana (FRA) Llewellyn Herbert (RSA) Bryan Bronson (USA)
1995 47,98 Derrick Adkins (USA) Samuel Matete (ZAM) Stéphane Diagana (FRA)
1993 47,18 Kevin Young (USA) Samuel Matete (ZAM) Winthrop Graham (JAM)
1991 47,64 Samuel Matete (ZAM) Winthrop Graham (JAM) Kriss Akabusi (GBR)
1987 47,46 Edwin Moses (USA) Danny Harris (USA) Harald Schmid (BRD)
1983 47,50 Edwin Moses (USA) Harald Schmid (BRD) Alexander Charlow (URS)

Lesen Sie auch

Das Programm bei den Männern im Rahmen der Leichtathletik war im Gegensatz zu den Frauen seit jeher bestanden und so gibt es die Disziplinen auch schon seit Beginn der ersten Weltmeisterschaften im Laufen, Springen, Werfen und im Mehrkampf.

Das Laufen ist der größte Bereich und liefert viele Strecken vom kurzen Sprint über 100 Meter bis zur langen Strecke von 10 Kilometer sowie die Bewerbe über die Hürden, im Staffellauf und auch den spektakulären Hindernislauf.

Der Marathonlauf schließt die Laufbewerbe ab, findet aber abseits des Leichtathletikstadions statt und zwar durch eine Strecke durch die Veranstalterstadt. Das ist auch in den langen Gehbewerben so, die über 20 und 50 Kilometer ausgetragen werden.

Im Springen gibt es vier Bewerbe, die jeder für sich anders abläuft. Zwar gibt es eine finale Technik beim Hochsprung und beim Stabhochsprung, aber trotzdem ist der Ablauf ein völlig unterschiedliche. Genauso kann man Weitsprung und Dreisprung nicht wirklich vergleichen.

Auch im dritten Bereich des Werfes gibt es vier Bewerbe, die jeder eine andere Technik erfordern. Im Kugelstoßen agiert man ganz anders als im Diskuswurf oder im Hammerwurf. Wieder ganz anders läuft es im Speerwurf ab.

Der Mehrkampf der Männer vereint die drei Bereiche zu einer Königsdisziplin, die aus zehn Herausforderungen besteht und deshalb ist ein Sieger des Zehnkampfes auch als König der Leichtathletik zu bezeichnen.

WM Zehnkampf Männer

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Leichtathletik WM 400 m Hürdenlauf MännerArtikel-Thema:
Leichtathletik WM 400 m Hürdenlauf Männer
letztes Datum:
19. 10. 2020

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