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Leichtathletik EM 400 m Männer

Eine ganze Runde durch das Stadion

Die 400 Meter zählen noch zu den Sprintdistanzen, sind aber schon völlig anders zu laufen als beispielsweise der 100 Meter Sprint. Die Kraft zählt weiterhin, aber ohne Ausdauer wird man das Tempo nicht über die gesamte Distanz halten können. Daher ist auch das Training für den 400 Meter Sprint ganz anders aufzubauen als für die kurze Distanz, um erfolgreich sein zu können.

Die Herausforderung besteht darin, dass man eine ganze Stadionrunde zu absolvieren hat, um das Ziel zu erreichen. Das heißt auch, dass man beide Stadionkurven komplett durchlaufen muss und hier gilt die Anforderung wie schon über 200 Meter, nämlich eine Innenlage als Widerstand gegen die Fliehkraft, was wiederum die Bänder belastet. Doch auch über 400 Meter wird mit voller Kraft gelaufen und die Schnellkraft steht im Mittelpunkt. Doch im Finale ist es auch eine Frage der Ausdauer, ob man erfolgreich sein kann oder nicht.

Die Männer laufen die 400 Meter bei der Europameisterschaft in einer Zeit um die 45 Sekunden, manchmal deutlich geringer, mitunter aber auch deutlich länger. Das hängt auch vom Starterfeld und den Wetterbedingungen ab - Taktik spielt auch über 400 Meter noch keine Rolle, weil keine Zeit dafür vorhanden ist. Die Läufer aus Großbritannien sind besonders erfolgreich, andere Nationen haben aber auch Medaillenkandidaten wie Belgien, die Niederlande oder Tschechien.

Ergebnis EM 2018 in Berlin

Gold Matthew Hudson-Smith (Großbritannien) 44,78
Silber Kevin Borlee (Belgien) 45,13
Bronze Jonathan Borlee (Belgien) 45,19

 

Europameister 400 Meter Sprint Männer

Jahr Zeit Gold Silber Bronze
2018 44,78 Matthew Hudson-Smith (GBR) Kevin Borlee (BEL) Jonathan Borlee (BEL)
2016 45,29 Martyn Rooney (GBR) Pavel Maslak (CZE) Liemarvin Bonevacia (NED)
2014 44,71 Martyn Rooney (GBR) Matthew Hudson-Smith (GBR) Donald Sanford (ISR)
2012 45,24 Pavel Maslak (CZE) Marcell Deak-Nagy (HUN) Yannick Fonsat (FRA)
2010 45,08 Kevin Borlee (BEL) Michael Bingham (GBR) Martin Rooney (GBR)
2006 45,02 Marc Raquil (FRA) Wladislaw Frolow (RUS) Leslie Djhone (FRA)
2002 45,14 Ingo Schultz (GER) David Canal (ESP) Daniel Caines (GBR)
1998 44,52 Iwan Thomas (GBR) Robert Mackowiak (POL) Mark Richardson (GBR)
1994 45,09 Du’aine Ladejo (GBR) Roger Black (GBR) Matthias Rusterholz (SUI)
1990 45,08 Roger Black (GBR) Thomas Schönlebe (DDR) Jens Carlowitz (DDR)
1986 44,59 Roger Black (GBR) Thomas Schönlebe (DDR) Matthias Schersing (DDR)
1982 44,72 Hartmut Weber (BRD) Andreas Knebel (DDR) Wiktor Markin (URS)
1978 45,73 Franz-Peter Hofmeister (BRD) Karel Kolár (TCH) Francis Demarthon (FRA)
1974 45,04 Karl Honz (BRD) David Jenkins (GBR) Bernd Herrmann (BRD)
1971 45,45 David Jenkins (GBR) Marcello Fiasconaro (ITA) Jan Werner (POL)
1969 45,7 Jan Werner (POL) Jean-Claude Nallet (FRA) Stanisl‚aw Gr™dzil„ski (POL)
1966 46,0 Stanisl‚aw Gr™dzil„ski (POL) Andrzej BadeÅ„ski (POL) Manfred Kinder (BRD)
1962 45,9 Robbie Brightwell (GBR) Manfred Kinder (GER) Hans-Joachim Reske (GER)
1958 46,3 John Wrighton (GBR) John Salisbury (GBR) Karl-Friedrich Haas (GER)
1954 46,6 Ardalion Ignatiew (URS) Voitto Hellstén (FIN) Zoltán Adamik (HUN)
1950 47,3 Derek Pugh (GBR) Jacques Lunis (FRA) Lars-Erik Wolfbrandt (SWE)
1946 47,9 Niels Holst-Sørensen (DEN) Jacques Lunis (FRA) Derek Pugh (GBR)
1938 47,4 Arthur Godfrey Brown (GBR) Karl Baumgarten (NED) Erich Linnhoff (GER)
1934 47,9 Adolf Metzner (GER) Pierre Skawinski (FRA) Bertil von Wachenfeldt (SWE)

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Leichtathletik EM 400 m MännerArtikel-Thema:
Leichtathletik EM 400 m Männer
letztes Datum:
31. 07. 2019

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