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Leichtathletik EM 400 m Hürdenlauf Männer

Mehr Zeit für das Laufen

Der Sprint über die 400 Meter entspricht einer Stadionrunde und erfordert Schnellkraft mit Ausdauer im Finale. Der Hürdenlauf über die gleiche Streckenlänge erfordert die gleichen Voraussetzungen, aber durch das Springen über die Hindernisse ist die Ausdauer wohl noch ein Stück mehr gefragt.

Denn die Aufgabe besteht darin, dass man die Stadionrunde möglichst schnell hinter sich bringt und dabei über die Hürden springt. Im Gegensatz zu der kurzen Distanz von 110 Meter hat man mehr Zeit für das Laufen, weil die Hürden weiter voneinander getrennt sind und so kann man leichter einen Rhythmus aufbauen, der sich aus Laufe und Springen zusammensetzt.

Die Männer spulen die 400 Meter im Hürdenlauf in einer Zeit um oder unter 48 Sekunden ab, wobei die Entscheidungen meist binnen Sekundenbruchteilen erfolgen. Klare Siege sind eher selten und es gibt die verschiedensten Nationen, die erfolgreiche Läufer hervorgebracht haben. Harald Schmid aus Deutschland konnte dreimal in Folge den EM-Titel holen, doch das ist in den letzten Jahren nicht mehr gelungen. Auch die Titelverteidigung will nicht so recht klappen, zu groß ist das Feld der Favoriten von Läufern aus Norwegen bis zur Schweiz, von der Türkei bis Spanien oder Russland und Großbritannien.

Ergebnis EM 2018 in Berlin

Gold Karsten Warholm (Norwegen) 47,64
Silber Yasmani Copello (Türkei) 47,81
Bronze Thomas Barr (Irland) 48,31

 

Europameister 400 Meter Hürden Männer

Jahr Zeit Gold Silber Bronze
2018 47,64 Karsten Warholm (NOR) Yasmani Copello (TUR) Thomas Barr (IRL)
2016 48,98 Yasmani Copello (TUR) Sergio Fernandez (ESP) Kariem Hussein (SUI)
2014 48,96 Kariem Hussein (SUI) Rasmus Mägi (EST) Denis Kudrjatsev (RUS)
2012 49,33 Rhys Williams (GBR) Emir Bekric (SRB) Stanislav Melnikov (UKR)
2010 48,12 David Greene (GBR) Rhys Williams (GBR) Stanislav Melnikov (UKR)
2006 48,46 Periklis Iakovakis (GRE) Marek Plawgo (POL) Rhys Williams (GBR)
2002 47,58 Stéphane Diagana (FRA) Jiri Muzik (CZE) Pawel‚ Januszewski (POL)
1998 48,17 Pawel‚ Januszewski (POL) Ruslan Matschenko (RUS) Fabrizio Mori (ITA)
1994 48,06 Oleh Twerdochleb (UKR) Sven Nylander (SWE) Stéphane Diagana (FRA)
1990 47,92 Kriss Akabusi (GBR) Sven Nylander (SWE) Niklas Wallenlind (SWE)
1986 48,65 Harald Schmid (BRD) Alexander Wassiljew (URS) Sven Nylander (SWE)
1982 47,48 Harald Schmid (BRD) Alexander Jazewitsch (URS) Uwe Ackermann (DDR)
1978 48,51 Harald Schmid (BRD) Dimitri Stukalow (URS) Wassili Artipenko (URS)
1974 48,82 Alan Pascoe (GBR) Jean-Claude Nallet (FRA) Jevgeni Gawrilenko (URS)
1971 49,15 Jean-Claude Nallet (FRA) Christian Rudolph (DDR) Dimitri Stukalow (URS)
1969 49,7 Wjatscheslaw Skomorochow (URS) John Sherwood (GBR) Andrew Todd (GBR)
1966 49,8 Roberto Frinolli (ITA) Gerd Loßdörfer (BRD) Robert Poirier (FRA)
1962 49,2 Salvatore Morale (ITA) Jörg Neumann (GER) Helmut Janz (GER)
1958 51,1 Juri Litujew (URS) Per-Ove Trollsas (SWE) Bruno Galliker (SUI)
1954 50,5 Anatoli Julin (URS) Juri Litujew (URS) Sven-Oswald Mildh (FIN)
1950 51,9 Armando Filiput (ITA) Juri Litujew (URS) Harry Whittle (GBR)
1946 52,2 Bertel Storskrubb (FIN) Sixten Larsson (SWE) Rune Larsson (SWE)
1938 53,1 Prudent Joye (FRA) József Kovács (HUN) Kell Areskoug (SWE)
1934 53,2 Hans Scheele (GER) Akilles Järvinen (FIN) Christos Mantikas (GRE)

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Leichtathletik EM 400 m Hürdenlauf MännerArtikel-Thema:
Leichtathletik EM 400 m Hürdenlauf Männer
letztes Datum:
01. 08. 2019

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