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Leichtathletik EM 10000 m Männer

Das längste Rennen im Stadionrund

Dadurch, dass die afrikanischen Läufer nicht teilnehmen können, sind völlig neue Kräfteverhältnisse gegeben, wenn die 10.000 Meter gelaufen werden. Denn auf globaler Ebene haben die Afrikaner längst die langen Strecken zu ihrer Heimat gemacht und teilweise gilt das auch für die Europameisterschaft, wenn eingebürgerte Afrikaner um Medaillen laufen können.

Der Laufbewerb über die 10.000 Meter ist die längste Strecke, die innerhalb des Leichtathletikstadions zurückgelegt wird. Gleich 25 mal muss die komplette Stadionrunde durchlaufen werden, bis man das Ziel erreichen kann und das heißt, dass man mit einem guten Lauftempo agieren muss, das man möglichst bis zum Schluss aufrecht erhalten kann. Es ist viel mehr Zeit für taktische Varianten und so kann man mit höherem Tempo die Konkurrenten abschütteln, ist aber im Finale dann vielleicht selbst gefährdet. Häufig wird von Runde zu Runde das Tempo verschärft.

Die Männer laufen bei der Europameisterschaft die 10.000 Meter in einer Zeit über 28 Minuten, wobei es sehr enge Rennen geben kann, die wirklich erst im Sprint auf der Ziellinie entschieden werden, aber auch klare Siege mit einigen Sekunden Vorsprung. Es gibt die verschiedensten Nationen, die Medaillen holen können von Großbritannien über Spanien bis Frankreich oder Belgien.

Ergebnis EM 2018 in Berlin

Gold Morhad Amdouni (Frankreich) 28:11,22
Silber Bashir Abdi (Belgien) 28:11,76
Bronze Yemaneberhan Crippa (Italien) 28:12,15

 

Europameister 10.000 Meter Langstrecke Männer

Jahr Zeit Gold Silber Bronze
2018 28:11,22 Morhad Amdouni (FRA) Bashir Abdi (BEL) Yemaneberhan Crippa (ITA)
2016 28:18,52 Polat Kemboi Arikan (TUR) Ali Kaya (TUR) Antonio Abadia (ESP)
2014 28:08,11 Mo Farah (GBR) Andy Vernon (GBR) Ali Kaya (TUR)
2012 28:22,27 Polat Kemboi Arikan (TUR) Daniele Meucci (ITA) Jevgeny Rybakov (RUS)
2010 28:24,99 Mo Farah (GBR) Chris Thompson (GBR) Daniele Meucci (ITA)
2006 28:10,94 Jan Fitschen (GER) Jose Manuel Martinez (ESP) Juan Carlos de la Ossa (ESP)
2002 27:47,65 Jose Manuel Martinez (ESP) Dieter Baumann (GER) José Rios (ESP)
1998 27:48,62 Antonio Pinto (POR) Dieter Baumann (GER) Stephane Franke (GER)
1994 28:06,03 Abel Anton (ESP) Vincent Rousseau (BEL) Stephane Franke (GER)
1990 27:41,27 Salvatore Antibo (ITA) Are Nakkim (NOR) Stefano Mei (ITA)
1986 27:56,79 Stefano Mei (ITA) Alberto Cova (ITA) Salvatore Antibo (ITA)
1982 27:41,03 Alberto Cova (ITA) Werner Schildhauer (DDR) Martti Vainio (FIN)
1978 27:30,99 Martti Vainio (FIN) Venanzio Ortis (ITA) Alexander Antipow (URS)
1974 28:25,75 Manfred Kuschmann (DDR) Anthony Simmons (GBR) Giuseppe Cindolo (ITA)
1971 27:52,78 Juha Väätäinen (FIN) Jürgen Haase (DDR) Raschid Scharafetdinow (URS)
1969 28:41,6 Jürgen Haase (DDR) Mike Tagg (GBR) Nikolai Swiridow (URS)
1966 28:26,0 Jürgen Haase (DDR) Lajos Mecser (HUN) Leonid Mikitenko (URS)
1962 28:54,0 Pjotr Bolotnikow (URS) Friedrich Janke (GER) Roy Fowler (GBR)
1958 28:56,0 Zdzisl‚aw Krzyszkowiak (POL) Jewgeni Schukow (URS) Nikolai Pudow (URS)
1954 28:58,0 Emil Zatopek (TCH) József Kovács (HUN) Frank Sando (GBR)
1950 29:12,0 Emil Zatopek (TCH) Alain Mimoun (FRA) Väinö Koskela (FIN)
1946 29:52,0 Viljo Heino (FIN) Helge Perälä (FIN) András Csaplár (HUN)
1938 30:52,0 Ilmari Salminen (FIN) Giuseppe Beviacqua (ITA) Max Syring (GER)
1934 31:02,6 Ilmari Salminen (FIN) Arvo Askola (FIN) Henry Nielsen (DEN)

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Leichtathletik EM 10000 m MännerArtikel-Thema:
Leichtathletik EM 10000 m Männer
letztes Datum:
01. 08. 2019

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