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Zeitmessung in der Leichtathletik

Zeitspanne vom Pistolenschuß bis zur Ziellinie

Mit dem freien Auge ist es dem Menschen nahezu unmöglich, die Geschwindigkeit in den Laufbewerben und natürlich vor allem die genaue Zeit zu ermessen, also braucht es ein genaues Messinstrument. Wird eine Laufentscheidung gestartet, dann erfolgt dies über einen Startschuss, durch den die Zeitmessung automatisch aktiviert wird.

Zeitmessung in der Leichtathletik

Daher ist eine Voraussetzung für das Leichtathletik Stadion, dass man ein entsprechendes System für die Zeitmessung anbieten kann. Das System aktiviert sich beim Startschuss und misst die Zeitspanne, bis man das Ziel erreicht. Es ist dabei nicht wesentlich, wie lange man läuft, denn das System arbeitet bei den schnellen 100 Meter Rennen genauso gut wie auch bei einer langen Strecke über 5 oder 10 Kilometer. Aber es kann verschiedene Möglichkeiten anbieten, wenn man länger unterwegs ist.

Bei längeren Läufen gibt es nämlich pro Runde eine Zwischenzeit, wobei dies bei 5.000 Meter noch interessanter ist, weil man die Rundenzeiten vergleichen kann, bei 400 Meter ist die Zwischenzeit eine Richtmarke, die auf die Finalzeit schließen lässt. Die Zwischenzeit wird immer bei der Ziellinie gemessen und ist auch bei TV-Übertragungen eingeblendet. So kann man nach drei Runden im 10.000 Meter-Lauf feststellen, ob schnell oder langsam begonnen wurde.

Die Endzeit wird auch bei der Ziellinie gemessen, wobei hier eine besondere Kamera zum Einsatz kommt. Sie ist auf Höhe der Ziellinie aufgebaut und ist ständig im Betrieb. Sie hilft, dass die Zwischenzeit gemessen und angezeigt werden kann und ist auch für die tatsächlich erreichte Gesamtzeit verantwortlich.

Plan B bei der Zeitmessung

Es gibt bei der Zeitmessung in der Leichtathletik aber immer einen Plan B. Und dieser ist die mechanische Messung, die durch drei Schiedsrichter erhoben wird. Diese stoppen manuell die Zeit und vergleichen nach Ende des Laufbewerbs, auf welchen Wert sie gekommen sind und welchen Wert die automatische Messung ergeben hat. Immer wieder kann man beobachten, dass die Zeit, die eingeblendet war, nach oben oder unten um das eine oder andere Hundertstel korrigiert wird - das hat mit dem Vergleich von automatischer und manuell Zeit zu tun.

Zeitmessung in der Halle

Bei der Windmessung kann man die Halle streichen, weil das Wetter keine Rolle spielt, aber die Zeitmessung ist eine Voraussetzung und ein System, das in der Halle natürlich genauso wichtig ist wie unter freiem Himmel im Stadion. Vielleicht ist die Zeitmessung sogar noch einen Tick wichtiger, wenn man an die sehr kurzen 60 Meter denkt, die in ein paar Sekunden abgespult werden und mit dem freien Auge kaum gemessen werden können. Auch die 100 Meter im Stadion sind schnell absolviert, die 60 Meter aber noch dynamischer.

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Man kann nicht jedes x-beliebige Stadion für die Leichtathletik verwenden. Es braucht schon die Voraussetzungen wie die meist ohnehin vertretene Laufbahn und die Anzeigentafel als Informationsquelle für das Publikum. Bei den Laufbewerben ist der Startblock speziell im Sprint eine wichtige Einrichtung. Der Hindernislauf erfordert den spektakulären Wassergraben.

Allgemeine Einrichtungen sind die Zielkamera für die Sprintentscheidungen, die Zeitmessung sowie natürlich auch ein Windmessgerät sowohl für die Entscheidung, ob eine gelaufene Zeit als Rekord gültig sein kann als auch als Information für die meisten Bewerbe, was der Wind so treibt. Darüber hinaus braucht das Stadion natürlich für die jeweiligen Disziplinen Geräte und Aufbau - von den Hürden bis zum Schutzgitter bei den Wurfbewerben.

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Leichtathletikstadion ZeitmessungArtikel-Thema:
Zeitmessung in der Leichtathletik
Beschreibung: Die 👟 Zeitmessung ist ein Kriterium in der ✅ Leichtathletik vor allem bei den Laufbewerben und eine entsprechende Zeitmesseinrichtung braucht daher jedes Stadion und jede Halle.

letztes Datum:
13. 05. 2021

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