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Wassergraben im Leichtathletikstadion

Besonderheit für den Hindernislauf

Es gibt bei den Laufbewerben eine Besonderheit, die im Leichtathletik-Stadion nicht durch die Laufbahn abgedeckt werden kann: den Wassergraben. Er spielt nur einmal eine Rolle, nämlich beim Hindernislauf über die Distanz von 3.000 Meter bei den Frauen und bei den Männern und ist aber gleichzeitig die Garantie für ein Spektakel.

Wassergraben als berühmtes Hindernis

Der Wassergraben befindet sich innerhalb der Laufbahn und zwar am Scheitelpunkt einer der beiden Kurven der ovalen Laufbahn. Die Läuferinnen bzw. Läufer müssen den Wassergraben, vor dem eine Hürde als Hindernis aufgebaut ist, überwinden, um den Bewerb ordnungsgemäß absolvieren zu können, wobei dieser ein Kriterium sein kann.

Viele meinen, dass der Wassergraben ohnehin nicht tief ist und man kaum stolpern kann, aber dabei liegt man falsch. Der Wassergraben, der gleich an die Hürde anschließt, ist bei der Hürde 70 Zentimeter hoch, also so hoch steht das Wasser und wird dann zusehends flacher. Insgesamt ist der Wassergraben 3,66 Meter lang und breit.

Zum Zuschauen ist der Wassergraben immer spektakulär, wenn eine Gruppe Teilnehmerinnen und Teilnehmer über diesen hinweglaufen, aber für die Beteiligten ist er eine Falle. Gut hat man es erwischt, wenn man direkt auf der Hürde wegspringen kann und damit die tiefste Stelle nicht mehr erlebt, weniger gut ist es, wenn man ausrutscht oder abgedrängt wird, weil dann kann es sein, dass man genau in der tiefsten Stelle landet und das kann zu einem Sturz führen, zumindest kann man ein paar Positionen und Schwung verlieren. Dabei muss man aber auch wissen, dass die Hürden im Hindernislauf massiver sind als jene beim Hürdenlauf, sodass man auf der Hürde stehen kann. Daher ist die Technik die, dass man auf der Hürde abspringt und so recht weit entfernt im Wassergraben landet, wodurch ein schnelles Weiterlaufen ermöglicht wird.

Kein Wassergraben in der Halle

In der Wintersaison hat die Halle den Vorzug gegenüber dem Stadion, weil die Freiluftsaison dann nicht möglich ist. Die Halle ist kleiner und sie hat keinen Wassergraben. Auch das ist ein Grund dafür, warum es den Hindernislauf nicht in der Hallensaison und damit auch nicht bei den Hallenveranstaltungen wie Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft gibt.

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Man kann nicht jedes x-beliebige Stadion für die Leichtathletik verwenden. Es braucht schon die Voraussetzungen wie die meist ohnehin vertretene Laufbahn und die Anzeigentafel als Informationsquelle für das Publikum. Bei den Laufbewerben ist der Startblock speziell im Sprint eine wichtige Einrichtung. Der Hindernislauf erfordert den spektakulären Wassergraben.

Allgemeine Einrichtungen sind die Zielkamera für die Sprintentscheidungen, die Zeitmessung sowie natürlich auch ein Windmessgerät sowohl für die Entscheidung, ob eine gelaufene Zeit als Rekord gültig sein kann als auch als Information für die meisten Bewerbe, was der Wind so treibt. Darüber hinaus braucht das Stadion natürlich für die jeweiligen Disziplinen Geräte und Aufbau - von den Hürden bis zum Schutzgitter bei den Wurfbewerben.

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Leichtathletikstadion WassergrabenArtikel-Thema:
Wassergraben im Leichtathletikstadion
Beschreibung: Der 👟 Wassergraben im ✅ Leichtathletik-Stadion ist einzig für den 3.000 Meter Hindernislauf ein Thema und wird etwa in der Halle nicht angeboten.

letztes Datum:
13. 05. 2021

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